AUA überlegt Schadenersatz- Forderung von EU

25. April 2010, 15:41

Vorstand Peter Malanik will EU-Behörden zur Rechenschaft ziehen - Eurocontrol und EU-Kommission seien nicht vorbereitet gewesen

Wien - AUA-Vorstand Peter Malanik überlegt, die für das Flugverbot verantwortlichen EU-Behörden zur Rechenschaft zu ziehen, da er das Flugverbot im Zusammenhang mit dem Vulkanausbruch auf Island übertrieben war.

"Es ist ganz wichtig zu unterscheiden: Staatshilfe nein, aber einen Schadenersatz schauen wir uns sehr genau an", so Malanik in einem Interview mit der Tageszeitung "Kurier". Den österreichischen Behörden sei kein Vorwurf zu machen, denn sie hätten zum Teil gar nicht anders handeln können - aber Eurocontrol und die EU-Kommission seien nicht vorbereitet gewesen.

Den durch die Sperre des Luftraums entstandenen Schaden könne man noch nicht seriös beziffern, erklärte der AUA-Vorstand. Höhere Ticketpreise seien deswegen aber nicht zu erwarten, denn die Preise würden vom Markt abhängen und nicht von einem externen Ereignis. (APA)

ExBeamter
00
26.4.2010, 11:59
AUA?Der meinte wohl Lufthansa.

Selber schuld, hätte die sich doch versichert.

Chrischarn
00
26.4.2010, 10:07
Also, ich habe zwar nicht Germanistik studiert, aber

m.E. kann man eine Forderung nur AN die EU stellen (in der Hoffnung, dass der entstandene Schaden dann VON der EU bezahlt wird).

Karl Buschina
00
26.4.2010, 16:06
Dafüt hat die Zeitung Mitarbeiter aus x verschiedenen Nationen.,.

Es handelt sich um eine sprachliche Bereicherung.

a b1
00
Hat damit nichts zu tun

Das ist unser Schulsystem. Da wird von einer Prüfung zur nächsten gestrebert, und danach gleich wieder vergessen.

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