"Beim nächsten Mal wieder Totalsperre des Luftraums"

23. April 2010, 16:04

Austrocontrol-Chef Heinz Sommerbauer im Video-Interview über die Lehren aus der Vulkanasche und unsinnige Grenzen in der Luft

"Sollten wir aus irgendeinem Grund wieder in eine Gefährdung kommen, dann wird der Luftraum wieder gesperrt", hält Austrocontrol-Chef Heinz Sommerbauer im Gespräch mit Hans Rauscher fest. Die Kritik an der Totalsperre halte er aus, was er nicht aushalten würde, wäre die Kritik an einer nicht durchgeführten Sperre, sollte etwas passieren. Sommerbauer erklärt, welche Lehren man aus dem Einsatz rund um die Eruptionen des isländischen Vulkans gezogen hat, warum er Grenzen im europäischen Luftraum für sinnlos erachtet und warum ein Flugzeug der Ural Airlines im Umgang mit der Vulkanasche eine Schlüsselrolle gespielt hat. (rasch, derStandard.at, 23.4.2010)

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a b1
00
Was ist mit Propellermaschinen?

Dürfen die auch nicht fliegen?

vallis rosarum
 
00
25.4.2010, 01:14
Eine Frage hat Rau leider nicht gestellt:

Wieso erlaubt der gestrenge Herr von der Austria Control "Testflüge" (Flüge ohne Passagiere)?

Die Gefährdung für Menschenleben am Boden spielt also doch keine Rolle!

Dr. Lari and Mr. Fari
 
01
25.4.2010, 14:52
Rau und der AC-Mensch sind völlig daneben!

Die britische Luftraumkontrolle hat nun Daten über konkrete Messungen veröffentlicht, die belegen, daß niemals ein Staubgehalt über ca. 1/10 des eh schon vorsichtig angenommenen Grenzwertes vorgelegen ist. Siehe dazu auch das heutige Interview von Prof. Dr. Köberl heute auf Ö3, wo er zur Verzweiflung der Betulichkeitstante C. Stöckl Ähnliches gesagt hat.

GAT
 
01
25.4.2010, 12:04
Gefahr am Boden

Bei Triebwerksausfall fällt ein Flugzeug ja nicht unkontrolliert zu Boden und auf Menschen drauf.

Minzzuckerl
01
24.4.2010, 22:51

Nach 5 Sekunden abdreht, weil ich dieses gelernte Brille abnehmen fürs wichtig wirken zum Kotzen finde. Keine Ahnung welcher Kommunikationsvolldepp sich sowas ausdenkt.

Hans Vogel
00
24.4.2010, 21:41
Es war richtig den Luftraum zu sperren!

Das haben alle Länder herum auch getan. Jedenfalls hätten die Engländer mit Versuchsflügen mit Militärflugzeugen anfangen sollen. Da hätten sie ihre Existenberechtigung beweisen können. Im Notfall hätte der Pilot über dem Meer mit dem Schleudersitz aussteigen können.
Wenn man das ganze jedoch auf den Straßenverkehr übertragen würde, müßte man immer am Wochenende den Verkehr verbieten. Jedes Wochenende stirbt zumindest 1 Mensch bei einem Unfall auf der Straße. Hunderte fahren betrunken herum und gefährden die Anderen.
Auch dürften die Menschen nicht mehr Bergsteigen. Da gibt es jedes Jahr zumindest 100 Tote.

Dr. Lari and Mr. Fari
 
00
25.4.2010, 15:02
Die Engländer HABEN Versuchsflüge durchgeführt.

http://www.caa.co.uk/applicati... l&nid=1867

Definitiv sickert jetzt, daß bei weitem übertrieben und unnötig reagiert wurde.

http://news.de.msn.com/panorama/... =153146994

Erwin Wolfram
00
24.4.2010, 16:26

Ein Mitspieler bei EVE Online konnte bereits 1 Woche vor Ausbruch Offline Zeit und Webcamadresse des Vulkans liefern, sowie die Info, dass ganz Europa betroffen sein wuerde. Wir konnten daher jede Spielebehinderung minimieren. Die Luftunternehmen haben auch passende Derivate und Versicherungen gekauft. Nur die Bevoelkerung wird bei den Schadenersatzanspruechen so veraeppelt, dass die "kleinen Menschen" zum Handkuss kommen: typ. kapitalistisches Angstverbreitungsregime (die Justizministerin hat gesagt ich soll nicht Terrorregime schreiben, denn das ist nicht gut, wenn es aber stimmt hat sie gesagt ich soll sie bezahlen, was ich aber nicht gut finde).

motel
00
24.4.2010, 13:33

Ein Artikel für den Herrn Lauda: http://is.gd/bG2gv

Die NATO hat einen Testflug mit einem F-16 Kampfjet durchgeführt. Nach der Landung wurde Glas in den Turbinen festgestellt.

wari zehner
22
24.4.2010, 10:13
Schadenersatz von AUA

Unglaublich, Malanik von AUA hat die Frechheit von der EU im klartext von uns allen Schadenersatz zu fordern!
Hat vor nicht einmal 3 Monaten über 500 Mio von den Steuerzahlern bekommen und ist dreist genug schon wieder zu "brüllen" nach dem Motto probieren wir`s halt.
Zu sagen die EU hat versagt weil der Luftraum gesperrt wurde ist mehr als billig, wer übernimmt am Ende des des Tages die Verantwortung, Malanik bzw. die LH wohl sicher nicht. Stellen wir uns vor es wäre etwas passiert, der Aufschrei warum wurde geflogen, wer hat bewilligt usw. von Malanik und Konsorten wäre wie ein Orkan gekommen.
Das Verbot war schon richtig (ist auch nichts passiert).

fasziniert
00
24.5.2011, 22:24
Die AUA soll man für die Gesundheitsschäden aufkommen, die sie durch Fluglärm verursacht

vor allem wo es die AUA war, die warum auch immer, die Abflugroute gefordert hat, die 2004 ohne Notwendigkeit über den dicht besiedelten 23. Bezirk gelegt wurden.

Jährliche Kosten alleine für die Erhöhung des Schlaganfallrisikos etwa 4 Millionen Euro, dazu Erhöhung des Risikos für andere Herz-Kreislauferkrankungen, Brustkrebs, Depressionen. Weiters dürfte in Liesing und Umgebung bereits eine reale Immobilienentwertung geben...

Bernhard.K
22
24.4.2010, 12:27
Natürlich ist nichts passiert

Wenn ich den Straßen-Verkehr total verbiete passieren natürlich auch keine Unfälle auf den Straßen. Also ist das ein No-Na Argument.
Die Frage ist, ob die Lage von den Luftfahrtbehörden richtig eingeschätzt wurde. Und hier behaupte ich: NEIN.
Insbesondere haben die Behörden zumindest fahrlässig gehandelt wein die WMO bereits vor Jahren fehlende Konzepte bei Vulkanausbrüchen in der EU kritisiert hat.
Der Austrocontrol ist jedoch zugute zu halten, dass sie extrem schnell reagiert hat und den Luftraum bereits Montag wieder geöffnet hat.
ad "Frechheit Malanik": Als Vorstand hat er die Pflicht, Schaden von seinem Unternehmen abzuwenden. Adresse für eine Klage könnte Deutschland sein, die den Luftraum sinnlos lange geschlossen hielten.

Viper001
13
24.4.2010, 15:43
Sie sind


offenbar faktenressistent

behaupten können Sie viel, nur hats mit der Realität nix zu tun..

Dass nix Gröberes bis jetzt passiert ist, beweist bis jetzt nur, dass die Luftraumsperre richtig war

http://forum.airpower.at/viewtopic... 56&start=0

Dr. Lari and Mr. Fari
 
00
25.4.2010, 15:10
KOMPLETTER UNSINN!

Selbst die beiden bisher schwersten Zwischenfälle, bei denen allerdings jeweils 747er mitten durch eine konzentrierte Aschenwolke in nächster Nähe zum verursachenden Vulkan gingen trotz vorübergehend schwerster Gefährdung (Totalausfall der Motoren, auch Beeinträchtigung von Sensoren) glimpflich aus.
Dabei hat es sich um einige Zehnerpotenzen dichtere Asche gehandelt, als sie jetzt jemals über dem europäischen Luftraum festzustellen war (in beiden Fällen waren die Windschutzscheiben der Pilotenkanzel auf Milchglasart "sandgestrahlt"!).
Das übers letzte Wochenende gegeben Risiko dürfte über eine marginale Beschleunigung der Abnützung von Motorteilen nicht hinaus gegangen sein, meint inzwischen auch die CAA in GB...

soagfrett
00
28.4.2010, 13:46
Sicherlich nett,

so ein Abenteuer. Kann man den Enkelkindern noch was erzählen. Wenn mans überlebt hat.
Ich möchte aber nicht in dieser Maschine sitzen. ...Totalausfall der Motoren, auch Beeinträchtigung von Sensoren ..

Bolschewik
30
24.4.2010, 09:42

ich glaube nicht dass es in nächster zeit zu einer sperre kommen wird, das NATO-luftmanöver ist vorüber so schnell wird keines abgehalten und somit ist die luft über europa wieder aschefrei, war doch ein schöner zufall das mit dem vulkan, im vergleich mit den asiatischen oder südamerikanischen ja eher ein vulkanerl aber da hat er genau gepasst, ist ja direkt zum lachen wie sich die leute blöd machen lassen

Bernhard.K
00
24.4.2010, 13:08
Falls es Ihnen entgangen ist

auch bei Brilliant Ardent sind die Flieger am Boden geblieben.
Aber Verschwörungstheorien sind halt "sooo vü scheee"

Der lustige aus dem zweiten Stock
 
10
24.4.2010, 09:37
Sperren

Warum so lassen wir sie fliegen wenn dann ein paar runterfallen ist ruhe am Himmel und das für immer !

pathological weakness of the financial memory
33
24.4.2010, 00:28
Wieviel Angst vor der eigenen Verantwortung muss eine Phallanx aus Behörden haben, um ohne jegliche Datenerhebung im eigenen Zuständigkeitsbereich gleich das ganze Ding abzudrehen?

Analphabet
110
23.4.2010, 22:11
Also, mir ist es lieber, ...

wir streiten uns jetzt darüber, ob das Flugverbot nicht doch übertrieben war, als im Anschluss eines Unfalls darüber, wie man denn nur um Himmels Willen so unvorsichtig sein konnte, die Flugzeuge weiterfliegen zu lassen, obwohl das Risiko bekannt war.

Dr. Lari and Mr. Fari
 
00
25.4.2010, 15:13
mag schon sein.

Da sich allerdings herauskristallisiert, daß da wirklich um Zehnerpotenzen überreagiert wurde (ausgedrückt in Staubdichte), muß man als Lehre für die Zukunft ziehen, daß man in dieser Thematik nicht so hysterisch reagieren darf. Und natürlich messen, messen, messen, aber nicht Computermodelle als letzten Schluß der Weisheit erklären.
Damit geht nämlich in anderer Thematik auch das IPCC baden, und das ist gut so.

cannery row
31
23.4.2010, 19:24
da darf man raten..

auf wen grade ein bissl druck ausgeübt wird. im ernst: ich glaub, wenn die chance runterzuknallen ausgewiesene 4 oder 5 prozent betragen würde, fänden sich immer noch ein paar, die fliegen wollten.

Süffisant
10
23.4.2010, 18:32
schlußendlich wird es immer nur um eines gehen:

um die R E C H T S S I C H E R H E I T !! und um nichts anderes.
jeder will sich absichern, dass bei einem eventuellen zwischenfall/schaden/etc.... er selbst beziehungsweise seine firma oder seine behörde nicht haftbar gemacht werden könnte.
und deswegen wird auch beim nächsten mal wieder gesperrt werden, weil niemand das risiko eingehen wird mit einem bein im knast zu stehen, obwohl die wahrscheinlichkeit eines zwischenfalls sehr gering sein würde.

Mahab
83
23.4.2010, 16:42
Tatsächlich, Herr Sommerbauer?

Londoner Behörden haben die Wolke erneut untersucht und schüren die schlimmsten Befürchtungen: Das Flugverbot war wohl überflüssig.
http://www.welt.de/vermischt... essen.html

1116er
12
24.4.2010, 08:09
ist doch eh richtig so:

BEVOR diese 'londoner behörden' die wolke untersuchten, waren ihre auswirkungen nicht klar.
jemand mit hirn verhängt bei solch unklaren verhältnissen ein flugverbot.

ist doch im kleinen auch so: jemand ohne hirn wird mit anlauf in einen ihm unbekannten badeteich springen, jemand mit hirn wird vor dem springen erst überprüfen, ob das wasser an der entspr. stelle 1/2 meter oder 5 meter tief ist.

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