6.000 Jahre alter Schmuck bei Notgrabung entdeckt

Forscher graben in Oase Fajum nach prähistorischen und archäologischen Überresten - einige wichtige Funde gelangen bereits

Kairo - Eine Notgrabung in der ägyptischen Oase Fajum brachte jahrtausende alte Schätze zutage. Zu den spektakulärsten Funden zählen drei Halsketten, die aus der Schale von Straußeneiern angefertigt worden waren und fast 6000 Jahre alt sind. In Afrika fertigt man aus diesem Material bis heute Schmuck und dekorative Schalen an.

Die ägyptischen Forscher durchkämmen am Karun-See in der südwestlich von Kairo gelegenen Oase Fajum derzeit ein sieben Quadratkilometer großes Gelände nach prähistorischen und archäologischen Überresten.

Denn auf dem Gebiet soll demnächst eine Hotelanlage entstehen, was von lokalen Umweltschützern kritisiert wird.

Münzen und eine Wal-Wirbelsäule

Seit Beginn der Grabungen förderten die Forscher nach eigenen Angaben unter anderem zahlreiche Münzen aus der Zeit von König Ptolemaios III. (246-222 v. Chr.) zutage sowie Überreste der Wirbelsäule eines Wals, der vor 42 Millionen Jahren gelebt haben soll. (red/APA)

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