Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Colombo - Bei Nachwahlen in Sri Lanka hat die Regierungspartei ihre Mehrheit ausbauen können, die angestrebte Zweidrittelmehrheit aber verfehlt. Nach dem amtlichen Endergebnis vom Mittwoch stellt die Vereinte Volks-Freiheitsallianz (UPFA) von Präsident Mahinda Rajapakse künftig 144 der 225 Sitze, sechs weniger als für die Zwei-Drittel-Mehrheit benötigt würden. Eine solche Mehrheit hätte der UPFA Änderungen der Verfassung ermöglicht. Die Wahl hatte bereits am 8. April stattgefunden, wegen Unregelmäßigkeiten musste sie aber in zwei Wahlkreisen wiederholt werden.
Die größte Oppositionspartei, die Vereinte Nationalpartei (UNP) von Ex-Premierminister Ranil Wickremesinghe, stellt künftig 60 Abgeordnete im Parlament in Colombo. Die UPFA erhielt 60,3 Prozent der Stimmen. Die UNP kam auf 29,3 Prozent - das schlechteste Ergebnis der Opposition seit mehr als 30 Jahren. 61 Prozent der 14 Millionen registrierten Wähler gaben ihre Stimme ab. Es war dies die erste Wahl in dem südasiatischen Inselstaat seit Ende des Bürgerkriegs.
Unterdessen rief Amnesty International das neue Parlament dazu auf, die bestehenden Antiterror- und Notstandsgesetze aufzuheben. Nach dem Ende des Bürgerkriegs gebe es keine Notwendigkeit mehr dafür, erklärte die stellvertretende Leiterin der Sektion Asien-Pazifik, Madhu Malhotra. Die Gesetze dienten jetzt nur noch als "Waffe gegen die politische Opposition". (APA)
Vorwürfe im UN-Menschenrechtsrat an Regierung wegen Vorgehen gegenüber Justiz
Human Rights Watch: Angehörige der tamilischen Minderheit in Gefängnissen misshandelt
Sri Lanka wirbt mit hohem Wachstum und niedriger Arbeitslosigkeit
TV-Dokumentation zeigt Bilder eines erschossenen Zwölfjährigen im 2009 beendeten Bürgerkrieg
Demonstration in Genf - Internationales Tribunal zu Sri Lanka gefordert
Drei Jahre nach Kriegsende bemüht sich die Regierung um Normalität
Soldaten sollen extrem brutal und grausam vorgegangen sei
Militär: Gesamte Führungsmannschaft der LTTE-Befreiungstiger "ausgelöscht" - Mit Video
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.