Immer weniger Einbürgerungen

20. April 2010, 19:41

Seit Anfang 2006 gelten strengere Bestimmungen

Seit Anfang 2006 ist der Erwerb eines österreichischen Passes an ein Mindesteinkommen in der Höhe des Ausgleichzulagenrichtsatzes gebunden. Davor war nur von einem notwendigen "ausreichenden Einkommen" die Rede, was Einzelfallentscheidungen ermöglichte. Wer in den drei Jahren vor dem Einbürgerungsantrag Sozialhilfe bezogen hat, ist von der Einbürgerung ausgeschlossen. Mit Beginn 2010 wurden die Regeln weiter verschärft.

2009 hat es am wenigsten Einbürgerungen seit 1982 gegeben. 7990 Menschen wurden Österreicher, 2008 waren es 10.268. Im ersten Quartal 2010 sanken die Einbürgerungszahlen weiter, in Tirol etwa im Vergleich zu 2009 um ein Viertel. (bri, DER STANDARD Printausgabe, 20.4.2010)

 

 

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13 Postings
Hellcat
03
22.4.2010, 07:08

Die zugewanderten EU-Bürger haben wenig Interesse an der österreichischen Staatsbürgerschaft.
Die meisten Zuwanderer aus Drittstaaten sind arm, und haben deshalb keine Chance auf Einbürgerung.
Die Folge ist ein Rückgang bei den Einbürgerungen (2005 waren es ca. 40.000), und ein massiver Anstieg bei Ausländern in der Sozialhilfe.

Z.B. Linz, Ausländeranteil an den Sozialhilfebeziehern:
2005: 34% (20% Flüchtlinge)
2006: 36% (23% Flüchtlinge)
2007: 39% (24% Flüchtlinge)
2008: 44% (28% Flüchtlinge)
Der Ausländeranteil an der Wohnbevölkerung in Linz ist zwischen 2005 und 2008 lediglich von 13% auf 14% angestiegen.

Nur grüne Einbürgerungsregeln können diesem Trend entgegenwirken. Die helfen auch gegen Ausländerkriminalität.

Sternchen100
10
21.4.2010, 11:06

Mindestsatz netto PLUS Miete PLUS Schuldenfrei = Recht auf Einbürgerung, womit alle ARBEITER oder ARBEITERINNEN automatisch ausgeschlossen werden, da sie zuwenig verdienen!

Defacto sind dabei alle Frauen chancenlos, da sie ohnehin 1/3 weniger verdienen als Männer.

Das gilt selbst für solche, die seit vielen, vielen Jahren hier leben oder auch für rechtmäßige ASYLANTEN. Und nicht nur für neuen freiwilligen Zuwanderer. Hier erfolgt die finanzielle Selektion einfach gegen jedes Menschenrecht.

2006? Typisch schwarz-blau, typisch rassistisch und faschistisch, typisch Ära Schüssel & Co.

Hellcat
43
21.4.2010, 09:28

Die meisten zugewanderten Drittstaatenangehörigen wollen die österreichische Staatsbürgerschaft.
Es ist erschreckend, dass mehr als 50% dieser Zuwanderer die ohnehin bescheidenen Voraussetzungen (Unbescholtenheit, Deutschkenntnisse, geringes Mindesteinkommen) nicht erfüllen.
Das sollte Anlass genug sein, die derzeitige österreichische Asyl- und Zuwanderungspolitik zu überdenken.

jakov
00
21.4.2010, 11:49

genau! und schmeißt am besten alle raus die weniger verdienen! Weg mit dem Bettler-Gsindl, auch wenn sie schon immer hier gelebt haben! Ungeziefer! Was sich die einbilden so wienig zu verdienen, wollen ja eh alle nicht arbeiten!
[Ironiehinweis für Ironieblinde]

Das mit dem "alle Menschen sind gleich an Rechten usw." haben sie noch nicht ganz verstanden die Österreicher.

unterschichtskind auf dem weg nach oben
20
21.4.2010, 15:46

Alter! Kopfweh oder was?

jakov
00
22.4.2010, 15:12

völlig unnötige Meldung! Aber, ja mein Gehirn, das ich habe schmerzt, vor allem bei solchen Meldungen!

Hellcat
01
21.4.2010, 15:36

Nach dem kanadischen Zuwanderungsmodell, das die Grünen auch für Österreich fordern, passiert genau das:
Wenn ein Zuwanderer chronisch krank oder länger arbeitslos wird, bevor er ein Dauervisum hat, dann wird er abgeschoben.

Robert Knaus
12
21.4.2010, 07:34
Soll das also linke Wählerstimmen bringen?

Peinlich.

Dante Alighieri
97
20.4.2010, 20:24

Der ideale Weg zur Desintegration. Statt dass man wie in Kanada nach drei Jahren alle einbürgert baut man bei uns stets neue Hürden. Dümmer gehts nicht.

Ing. Breitfuss1
10
21.4.2010, 08:34
stimmt ja nicht

bitte vorher kundig machen, bevor blödsinn posten !

Sonnenhungrig
29
20.4.2010, 21:17

Um in Kanada Staatsbürger zu werden, braucht man zunchst den "permanent resident status". Um den zu kriegen muss man nicht nur Selbsterhaltungsfähigkeit und Unbescholtenheit sondern auch guten Gesundheitszustand nachweisen. Nix mit Einbürgerung für jedermann.
Warum posten Sie permanent solchen Müll?

Sternchen100
10
21.4.2010, 11:08

Hier geht es nicht um neuere freiwillige Zuwanderer, sondern um bereits lange hier lebende oder Asylanten.

Ich behaupte auch mal, dass in Kanada sicherlich keine solchen Schandlöhne bezahlt werden wie in Österreich. Als Ausländer bist doch in Österreich nur ein Untermensch.

Cogito Ergo Dumm
42
21.4.2010, 07:33
Das Beispiel von Dante mag nicht das beste gewesen sein,

aber in der Idee gebe ich ihm Recht.

Wenn wir Parallelgesellschaften vermeiden wollen, müssen wir die Identifikation der Migranten mit Österreich stärken. Das geht logischerweise nicht mit Restriktionen...

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