"Koronas-Foton" verlor bereits Ende 2009 seine Energieversorgung - Russische Akademie der Wissenschaften erklärt ihn für "tot"
Moskau - Drei Jahre lang sollte er Daten liefern, nicht mal eines hat er durchgehalten: Der russische Satellit "Koronas-Foton" ist erst am 30. Jänner 2009 ins All gestartet und sollte aus seinem 500 Kilometer hohen Erdorbit Energieströme in der Atmosphäre der Sonne, Sonneneruptionen und
die Zusammenhänge zwischen solarer Aktivität und magnetischen Stürmen
auf der Erde untersuchen.
Ene des Jahres ging es mit ihm allerdings bergab: Erst brach der Kontakt zur Erde ab, nachdem ein Problem mit der
Energieversorgung des Satelliten aufgetreten war. Im März hieß es dann zum ersten Mal, dass der Satellit aufgegeben worden sei - was nun aus Moskau noch einmal bestätigt wurde. "Koronas-Foton" funktioniere "seit fast fünf Monaten nicht mehr",
teilte das zuständige Forschungslabor der Russischen Akademie der
Wissenschaften am Montag mit. Deshalb könne mit hoher
Wahrscheinlichkeit der endgültige Tod des Satelliten angenommen werden. (APA/red)