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Noch eine Woche bis zur Präsidentschaftwahl: Und das Spektakulärste an ihr ist, wie famos sich die ÖVP in eine strategische Sackgasse manövriert hat. Wie ein Schachspieler, der nicht über einen Zug hinaus denkt. Hab ich nicht dauernd die Klagen der SPÖ im Ohr, die ÖVP wäre so oberschlau und taktisch supergeschickt? Nun, davon war in den letzten Wochen wenig zu sehen. Und, Apropos SPÖ: Was ist denn mit dem Faymann los? Der ist jetzt plötzlich auch für eine ganze Palette an Vermögenssteuern. Hat er so etwas nicht vor ein paar Wochen noch abgelehnt? Die Parteifunktionäre jedenfalls freuen sich: Endlich ein Beschluss, der den Funktionären gefällt! Ab jetzt geht's steil bergauf, freuen sie sich! Nun, ich wär da nicht so sicher. Bis zur Glaubwürdigkeit, da sind es noch ein paar Meter.
Misiks Lesekreis: Alle sind für Gleichheit, und alle auch für Vielfalt. Muss daraus Ungleichheit werden?
Zum Demokratie-Begehren: Ich bin so Politik-Verdruss-verdrossen.
Euer Zynismus kotzt mich an. Und meiner auch. FS Misik heute in leicht renoviertem Gewand!
Alle reden über die Flüchtlinge in der Votivkirche. FS Misik lässt die Flüchtlinge selbst sprechen
Eine Hommage an drei bemerkenswerte Menschen, die vergangene Woche verstorben sind
Die Bürger wollen nicht, dass alles der Markt regelt. Sie haben recht.
Unter Geistesprinzen: Das Spindelegger-Prinzip & die Faymann-Doktrin
Wer könnte Gerard Depardieu demnächst noch nach Russland folgen? Fröhlicher Staatsbürgertausch mit Putin!
Das zu Ende gehende Jahr war gar nicht gut - Das nächste wird womöglich noch schlechter
Weil es für sie einfach keine ausreichenden guten Gründe gibt
Wie soll eine Politik die Märkte bändigen, wenn sie sich von ihnen abhängig macht?
Lulas Brasilien zeigt: Mehr Gleichheit führt zu mehr ökonomischer Prosperität
Stronach, Strasser & Co.: Soll man sich ärgern, oder Mitleid haben?
Ich glaube, dass ein Steuersatz von 40% völlig ausreichend sein soll, wenn er von allen auch wirklich bezahlt wird.
Es heißt immer die Kleinen brauchen sich keine Sorgen machen, die werden für das Häuserl von der Oma schon nicht so viel zahlen.
Schlichtweg falsch. Als mein Vater 2005 verstarb und ich das Haus erbte, in dem ich aufwuchs und für das wir viele Entbehrungen über Jahrzehnte hinnehmen mussten, - es war nicht so, dass ich als Kind auf Weltreise fuhr und meine Eltern sparten zu Hause – als ich nun dieses Haus erbte, musste ich EUR 15.000 zahlen. Ich verdiene EUR 1.500,-. Hier zu behaupten, das ist ja nichts, ist schlichtweg lächerlich.
hat es in Schweden mal auf ein Einkommen von Astrid Lindgren gegeben. Sie nannte es den Pomperipossa-Effekt (nach einer Hexe) und setzte eine Reform des Steuersystems durch. Jetzt kann die Steuer nicht mehr das ganze Mehreinkommen beschlagnahmen. Die Steuern sind in Schweden sehr hoch, aber die Schweden wissen, was sie für die Steuern alles bekommen. Das wissen die Österreicher nicht, leider.
Gesellschaften entwickeln sich von der Verantwortung der Familie für ihre Mitglieder zur Verantwortung des Staates für seine Bürger. Das letzere ergibt die größtmögliche Chancengleichheit, die niedrigste Quote unbezahlter Arbeit, die geringste Anzahl von Familientragödien, die größte individuelle Freiheit. In Österreich sind nur Reiche frei.
Wenn man das aber ohne komplette Diktatur wirklich umsetzen will, dann braucht man dazu die Atmosphaere einer Grossen Depression und eines nachfolgenden Weltkrieges mit kaltem Krieg hintendrein. Da schlucken die Reichen - mangels Alternative - so einiges. Waere ein ziemlich hoher Preis fuer vermeintliche Gerechtigkeit
opferbereitschaft für den staat verlangen die bigotten rechten ja immer nur von der arbeiterklasse
deswegen muss ich aber nicht mit verachtung auf alle, die die von mir angeschaffte arbeit wirklich machen mit verachtung herabblicken, oder? es gibt glücklicherweise viele unternehmer, die denken, dass es auch ihre aufgabe ist, der gesellschaft und den mitarbeitern etwas zurückzugeben!
Wieso?
1) Es ist nicht schön, aber zweckdienlich: Die ÖVP hält sich damit alle Hintertürchen offen!
2) Was soll eine SPÖ schon viel tun, die eine sehr schöne antifaschischtische Vergangenheit hat, deren Wähler aber seit jeher munter zwischen blau (und ärger, siehe 30er Jahre) und rot wechseln und mehrheitlich Krone lesen? Sich weiterentwickeln, das glauben Sie ja selber nicht!
3) Die Grünen sprechen eine "Elite" an und werden niemals über 12 -13 Prozent im Schnitt kommen. Die Kummerln feiern höchstens regionale Erfolge.
4) Haze will an die Macht. Der geht den langen Weg nicht um in Oppostion zu bleiben.
Fazit: Pröll jun. wird kommen! Wer will ihn ernsthaft daran hindern?
...Kapital denn noch besteuert werden. Erst einmal verdient fallen für Einzelunternehmer Umsatzsteuer und Einkommenssteuer an. Veranlagt kommt noch die Kapitalertragssteuer hinzu. Kauft man eine Immobilie, geht's auch nicht abgabenfrei und wenn ich das Erworbene jemanden schenken oder vererben möchte, soll der bereits mehrfach besteuerte Besitz nochmal versteuert werden.
Wie wär's damit, Menschen für ihre Arbeit gerecht zu entlohnen und Armutsfallen damit zu entgehen? Da kann der Staat mit Lohnsteuer auch wieder mitverdienen.
sie erben steuerfrei, fahren ihre spekulationsgewinne steuerfrei ein. der otto normalverbraucher, darf aus seinem arbeitseinkommen im ausgleich dafür bis zu 50 % lohnsteuer bezahlen. die tüchtigen erben und spekulanten zahlen nichts. wenn sie von ihrer tüchtigkeit so überzeugt sind, wird es ihnen ja sicher gelingen wieder aus ihrer eigenen tatkraft ein vermögen zu erwirtschaften. auf eines vergessen die geldgierigen allerdings: das letzte hemd hat keine taschen - sie können ihr geld nicht essen und sie können es auch nicht in nächste leben mitnehmen!!
das ist ja immer nur eine Ausrede für die eigene Unfähigkeit gewesen.
Kann mich noch gut an die Klagen der Schwarzen 1970 bis 1983 erinnern, der Kreisky trickse sie immer und überall aus...
die "solidarität" beschränkt sich - wie in den goldenen 70ern - auf die tätigkeit des hineingreifens in die vollen töpfe.
sind die töpfe leer, ists auch mit der solidarität dieser kreaturen vorbei.
jetzt heißts, die töpfe rasch wieder zu füllen, um die vorhin angesprochene "solidarität" walten zu lassen.
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