Schlechte Nachrichten

Eyjafjallajökull unvermindert aktiv

17. April 2010, 18:40

Erste Bilder des Vulkans aus der Luft möglich - Wetterlage dürfte sich in den kommenden Tagen kaum ändern

Reykjavik - Vorerst kein Hoffnungsschimmer aus Island für den Flugverkehr in Europa. Meteorologen und Vulkanologen in Reykjavik erklärten am Samstag übereinstimmend, dass der Vulkan unter dem Gletscher Eyjafjalla weiter riesige Mengen Dampf und Asche in die Atmosphäre stößt und Änderungen nicht in Sicht sind.

Dies werde "sicher noch Tage, vielleicht aber auch Wochen oder Monate so weitergehen", sagte eine Sprecherin des Meteorologischen Institutes im Rundfunk. Die Rauchsäule erreiche wie in der letzten Nacht eine Höhe von etwa acht Kilometern, ehe sie sich ausbreitet. Der Wind treibt die für Flugzeuge gefährliche Wolke nach wie vor in südliche Richtung auf den europäischen Kontinent zu.

In der östlichen Umgebung des Vulkans sorgt die massiv niederfallende Asche für immer mehr Dunkelheit auch am Tag. Nach Angaben des Außenministeriums bestehen weder für die Anwohner noch sonst auf Island eine gesundheitliche Gefahren durch den Ausbruch .

Weiter geöffnet ist auch der internationale isländische Flughafen Keflavik, auf dem der Verkehr Richtung Nordamerika ohne Störungen abgewickelt werden kann. Grund dafür ist, dass die Rauchwolke im südlichen Teil Islands direkt von der der Insel weggetrieben wird.

"Wir erwarten keine großen Veränderungen"

"Derzeit stehen Großbritannien und ein Großteil Europas unter Hochdruckeinfluss, was bedeutet, dass der Wind relativ schwach ist und die Wolke sich nur langsam auflöst", sagte Graeme Leitch vom britischen Wetterdienst. "Wir erwarten keine großen Veränderungen in den nächsten Tagen."

Matthew Roberts vom isländischen Wetterdienst erklärte, dass bisher nur ein Drittel des Gletschereises in der Umgebung des ausgebrochenen Vulkans Eyjafjallajökull abgeschmolzen ist. Das verdampfende Wasser ist ein wichtiger Faktor bei der Entstehung der Aschewolke.

Nach Angaben von Leitch reicht die Aschesäule über dem Eyjafjallajökull mittlerweile bis in eine Höhe von auf 9.150 Meter. Die Vulkanaktivität intensiviere sich weiter. (APA/dpa)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 178
1 2 3 4 5
jomul
00
18.4.2010, 14:22
Endlich ein paar lärmfreie Tage

Als einer in der Überflugszone Lebender, kann ich mich über die lärmfreien Tage nur freuen. Die Natur zeigt uns immer öfter, wo die Grenzen sind. Die Perversität, dass ein Flug z.B. nach Mallorca um 29 € zu haben ist, gehört gestoppt. Die vielen Tonnen Dreck aus dem Flugverkehr welcher vom "Himmel fällt" belastet unsere Umwelt.
Dass Flugbenzin auch noch von der Steuer befreit ist setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Immer wieder wird der Konsument vorgeschoben, aber wofür haben wir die hochbezahlten Politiker, die auch dafür sorgen sollten, dass auch unsere Kinder eine noch überlebensfähige Umwelt vorfinden.

Kiki Novak
11
18.4.2010, 13:54
Eyjafjallajökull

Wenn meine Katze über die Tastatur geht, dann schreibt sie auch so Zeugs.

Kantojyrsin
00
18.4.2010, 14:47

Na, da muss Ihre Katze aber große Tatzen haben, um nach dem e auf y und dann auf j und wieder auf a, usw. zu kommen... ;)

Balrok Gauron(Friend of Eyjafjallajökull)
00
18.4.2010, 13:44

Jetzt wird endlich die Temperatur wieder sinken und die CO2 Belastung wird geringer.

Der Feuergott hat gesprochen - Danke.

Oida Habara
00
18.4.2010, 13:43
was ich nicht versteh

dass man für die wichtigen leute nicht ein paar propellerflieger aktiviert, die sind doch von der asche nicht gefährdet, oder? und so viel langsamer, speziell auf mittlere/kurze strecken, wären die doch auch nicht.

WLG
00
18.4.2010, 22:51

Wer sind denn die "wichtigen Leute"?

Je pense que
00
18.4.2010, 13:49
Doch, sind auch gefährdet.

Es handelt sich dabei um Turboprops, deren Turbine ebenso anfällig auf die Asche ist.

Luager
02
18.4.2010, 10:30

Gestern Abend auf der Terasse sah ich einen klaren Sternenhimmel wie schon sehr sehr lange nicht mehr,ich wollte zuvor den anderen Postern keinen Glauben schenken,aber es tatsächlich so

kamøyvær
07
18.4.2010, 09:51
was sagt eigentlich Pfarrer Wagner?

das dauert ja schon bedenklich lange, bis wir endlich erfahren, was wirklich hinter dem Eyjafjattlajökullausbruch steckt.

http3
 
01
18.4.2010, 13:38
Bitte um aufklärung:

Wer ist Pfarrer Wagner?

Captain_Harlock
00
19.4.2010, 15:35

omg...

die Aussagen sind echt ein Hammer

NIE4
015
18.4.2010, 09:36
was ist denn an dieser nachricht schlecht?

ich libe diese ruhe ohne startende und landende flugzeuge, und wenn das noch monate andauert wird vieleiht endlich mal in ein funktionierendes europäisches bahnsystem investiert...

Norbert Müller
 
00
18.4.2010, 16:44
ein bekannter von mir ist am freitag mit dem zug münchen nach wien gefahren (weil sein flug gestrichen wurde) und er hat mir gesagt, dass er sogar (von tür zu tür) um 15 schneller war und er die ganze strecke zeit zum lesen hatte..

er wusste gar nicht dass zugfahren so entspannend ist, er wird in zukunft immer mit dem zug fahren, da es noch dazu auch um einiges billiger ist.

Von unserer partner firma in den usa habe ich die geschichte gehört, dass man in der woche nach 9/11 WebEx (zwangsweise) eingeführt hat und bis heute man hauptsächlich dabei geblieben ist. Spart geld, zeit und die umwelt.
Es gibt heute viele bereiche wo ein persönliches herumkutschieren in der weltgeschichte nicht mehr notwendig ist, bzw. auf der anderen seite nur sehr viel zeit und einergie (meine damit menschlich) kostet - diese kann man viel effizenter nutzen!!


ich denke da werden viele so auto und flugzeug fixierte auf so sachen noch drauf kommen....

der_kleine_pariser
 
111
18.4.2010, 10:33

den negativen folgen für etwa 2% der bevölkerung steht das aufaten der anderen 98% gegenüber...

Roter Baron
03
18.4.2010, 09:16
echt kuhl, die isländer

nachdem sie abgezockt wurden
feuern sie nun zurück,
perfekt.


roter baron

Die Zeit ist reif
00
18.4.2010, 12:12
*lol*

die hatten schon immer den besseren Draht in die
Ober-, Mittel- und Unterwelt.

bösartigster Schlechtmensch
00
18.4.2010, 07:38
Dr.Gaugg
00
18.4.2010, 14:19
LOL

u made my day

werwolfi
127
18.4.2010, 02:15

wow... wenn dieser ausbruch wie der letzte des Eyjafjallajökull fast 2 jahre dauert, hätten wir dann anschließend vielleicht gut ausgebaute bahnschnell(!)verbindungen und eine netzkarte nach schweizer vorbild für die ganze EU... das wär was! :o)

Die Zeit ist reif
00
18.4.2010, 12:18
Sollte Sie 2Jahre Ascheauswurf wie im Moment meinen,

dann bekommen wir massive klimatische Troubs.

Was ist eine Abkühlung bis Eiszeit......

Dann können wir schon mal Stockbetten
bestellen um die Flüchtlinge auf zu nehmen ;-),
oder wir brauchen Stockbetten im Süden.

slartibartfaß der Umwandler
00
18.4.2010, 13:47

vermutlich flüchten dann alle in den süden. bin dann aber dafür, das die afrikaner und co die meisten europäer dann wieder abschieben und als verbrecher kriminalisieren.

Para Dox
00
18.4.2010, 09:24

Der Ausbruch hat zwar zwei Jahre lang gedauert, aber ein Aschewolke hat sich nur für eine Tage/Wochen gebildet.

MagnaMater
13
18.4.2010, 08:22

Das hab ich mir auch grad gedacht...
dabei spuckt der nichtmal so stark, wie so ein vulkan spucken könnte, und schon ist's im himmel ruhig.

Ich genieß es. Mir ist gar nicht mehr aufgefallen, dass die flieger immer so laut waren, erst jetzt, wo sie weg sind, ist's richtig schön still. :) Könnt ruhig so weiter gehen.

Die luthansa-werbung hier auf der seite ist ein witz, oder fliegen die in düsseldorf?

el ka
22
18.4.2010, 07:48

jaaaaaa! DAS wär's!
und die kerosinausschüttungen über uns wären geschichte

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 178
1 2 3 4 5

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.