derStandard.at-Interview

"Wer schnell studiert, wird bestraft"

Teresa Eder, 16. April 2010 14:33
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    Der Pressesprecher der TU-Wien, Werner Sommer, vergleicht Informatik-Student Kogler mit dem "Road Runner" (aus der Trickfilmserie Looney Tunes).

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    Marian Kogler: Gemischte Gefühle und anderer Zeitvertreib. Erfahrungen und Einsichten eines Hochbegabten, Seifert Verlag

    ISBN: 978-3-902406-71-2, Preis: 19,90 Euro

Marian Kogler, der mit 15 Jahren Österreichs jüngster Akademiker war, würde die Matura abschaffen und die Unis besser finanzieren

Hochbegabt, Schulstufen übersprungen, mit 15 Jahren jüngster Hochschulabsolvent an der TU Wien (Informatik), mit 17 Diplomingenieur, und heute mit 18 Jahren schon Universitäts-Assistent an einer deutschen Uni. Wer über Marian Kogler - der schon vielfach auch als "Wunderkind" bezeichnet wurde, auch wenn ihm dieser Ausdruck nicht behagt - spricht, kann nur Superlative verwenden.

Dem nicht genug: dieser Tage hat Kogler auch seine erste Autobiographie vorgestellt, in der er Einblicke in das Leben eines Hochbegabten gewährt. Wer aber glaubt, dass mit dem Steigen des Intelligenzquotienten automatisch die Probleme im Schulalltag verschwinden, der wird darin eines besseren belehrt: Feststellungsprüfungen in Turnen und Chemie, Raufereien und Mobbing im Klassenverband, Betragensnoten, Unverständnis der Lehrer - auch das gehörte zur Schullaufbahn von Marian Kogler. Verständlich, dass er deshalb auch viele Ansätze zur Verbesserung des Bildungssystems hat, die er in seinem Buch konkretisiert.

Dazu zählen etwa eine Qualitätskontrolle bei Lehrern, eine Lockerung der Anwesenheitspflichten, Abschaffen der Matura und des Sitzenbleibens. Koglers Befund an den Universitäten ist nicht besser: "Die österreichischen Universitäten sind in einem beklagenswerten Zustand. Geldmangel führt zu ungünstigen Betreuungsverhältnissen, zu verfallenden Gebäuden und schlechten Arbeitsbedingungen." Auch ein Grund, warum Kogler nun in Deutschland seine wissenschaftliche Karriere fortführt. Im Gespräch mit derStandard.at erzählt er, warum er gegen Studiengebühren ist und sich bei den Lehrern oft unbeliebt gemacht hat.

***

derStandard.at: Sie sind hochbegabt. Woran zeigt sich das - merken Sie sich Dinge schneller?

Marian Kogler: Nein, das wäre ein fotografisches Gedächtnis. Wenn ich mir einmal etwas ansehe, merke ich es mir nicht automatisch. Hochbegabung ist einfach dadurch definiert, dass man bei Intelligenztests überdurchschnittlich gut abschneidet. Äußern tut sich Hochbegabung dadurch, dass man Zusammenhänge schneller versteht, Dingen besser folgen kann, neugierig ist und kreative Ideen hat.

derStandard.at: Sie haben mit 18 Jahren schon sehr viel erreicht und werden von vielen Leuten bewundert. Wann wird denn die Hochbegabung zur Belastung?

Marian Kogler: Es kann natürlich in der Schule bei sozialen Situationen eine Belastung sein. Ansonsten habe ich es aber meistens als Bereicherung empfunden.

derStandard.at: Man nimmt immer an, dass Hochbegabte generell unterfordert sind. Welche Dinge fallen Ihnen denn schwer?

Marian Kogler: Ich lerne Sprachen sicherlich nicht leichter als ein durchschnittlicher Schüler. Der Turnunterricht war zu meiner Schulzeit auch so eine Sache. Ich hatte einmal eine Feststellungsprüfung, weil ich  angeblich wegen der Uni zu oft gefehlt habe. Ich würde es sinnvoller finden, dass man im Turnunterricht die Sportarten wählen kann, die einem am meisten zusagen. So könnte man die Schüler dazu bringen, viel Bewegung zu machen und auch Spaß daran zu haben.

derStandard.at: Hat Österreich einen Nachholbedarf in Sachen Begabtenförderung?

Marian Kogler: Es ist sicher ein Problem, dass nicht alle Eltern und Lehrer einer Hochbegabung positiv gegenüber stehen. Es gibt teilweise Lehrer, die sagen: eine Klasse zu überspringen ist Gift, und die verhindern das dann auch. Deshalb sollte man hier auch bei der Lehrerausbildung ansetzen und von Anfang an die Junglehrer damit konfrontieren, wie man Hochbegabung erkennt und damit umgeht.

derStandard.at: Haben Sie immer nur aus Interesse gelernt oder auch der Noten wegen?

Marian Kogler: An der Uni kann ich jetzt zum Glück frei meine Fächer auswählen. In der Schule habe ich in den Fächern, die mich nicht interessiert haben, gerade einmal so viel gelernt, dass es für eine positive Note gereicht hat.

derStandard.at: In Ihrem Buch fordern Sie unter anderem eine Qualitätsüberprüfung von Lehrern aber auch die Lockerung der Anwesenheitspflicht an Schulen. Wie passen diese Ideen mit ihrer zielstrebigen Bildungskarriere zusammen?

Marian Kogler: Im Schulsystem sollte den Leuten generell mehr zugemutet werden, es sollte aber auch mehr Entscheidungsfreiheit geben. Schüler sollen in die Schule, weil sie gerne lernen, und nicht weil sie gezwungen werden. 

derStandard.at: Sie schlagen auch vor, das Sitzenbleiben und die Matura abzuschaffen. Wie stellen Sie sich das vor?

Marian Kogler: Ich halte es für falsch, jemanden, der etwa die 5. Klasse Geographie nicht geschafft hat, das ganze Jahr und alle Fächer noch einmal wiederholen zu lassen. Ähnlich bei der Matura: Im letzten Teil der 8. Klasse wird die Zeit nur mehr für Wiederholen verwendet. Ich würde es für sinnvoller halten, zu sagen, wenn man ein gewisses Niveau in einem gewissen Fach erreicht hat, dann hat man die Matura. Das kann dann in unterschiedlichen Fächern zu unterschiedlichen Zeitpunkten sein. Sobald ich in einem Fach die Reife erreicht habe, kann ich mich dann etwa auch schon für Einführungslehrveranstaltungen an der Universität inskribieren.

derStandard.at: Mit 18 Jahren haben Sie jetzt ihr Doktorratsstudium angefangen und studieren und lehren neuerdings in Deutschland an der Universität Halle-Wittenberg. Wieso der Schritt nach Deutschland?

Marian Kogler: Ich war bisher an der TU Wien als Studienassistent tätig, habe aber dann mein Studium abgeschlossen. Ab da darf man dann nicht mehr als Studienassistent tätig sein. In meinem Fachbereich gibt es allerdings keine Assistentenposten , das wäre die Möglichkeit gewesen nach dem Abschluss als Diplomingenieur weiterhin an der Uni unterzukommen. Um in meinem Bereich eine Anstellung zu finden, musste ich nach Deutschland gehen. In Halle wusste ich, dass es eine aktive, gute Forschungsgruppe gibt. 

derStandard.at: Sie sprechen sich auch gegen Studiengebühren und für einen freien Hochschulzugang aus. Außerdem plädieren Sie dafür, das Studienbeihilfensystem zu verändern und allen 14 Semester lang die Studiengebühren rückzuerstatten, unabhängig davon, wie lange und wieviele Studien jemand betreibt. Warum?

Marian Kogler: Es soll niemand durch den Rost fallen. Wenn wir keine Studiengebühren haben, dann kann auch der, der mit 30 ein Studium beginnt und nebenbei einen Job und Familie hat, sich das Studium leisten. Das Stipendiensystem gehört unter anderem deshalb geändert, weil man derzeit bestraft wird, wenn man schnell studiert oder ein Studium studiert, das kürzer dauert.

derStandard.at: Falls Wissenschaftsministerin Beatrix Karl oder Bildungsministerin Claudia Schmied Sie um Rat und Hilfe bitten würden bei der Reform des Bildungssystems, würden sie zusagen?

Marian Kogler: Ich glaube nicht, dass sie das tun würden. Aber grundsätzlich würde ich gerne meine Vorschläge auch Politikern erklären. Ich bin mir dessen bewusst, dass viele davon nicht auf Gegenliebe stoßen werden und meine Ansichten nicht sehr verbreitet sind. (Teresa Eder/derStandard.at, 16.04.2010)


 

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m kubik
23.04.2010 13:24

Marian Kogler zu Bildungsinvestitionen und mehr: http://tinyurl.com/ycmo2ky

King of Cowards
04.05.2010 10:33

Ich halte es für falsch, jemanden, der z.B.: eine AHS besucht und die fünfte Klasse wegen einer negativen Note in Geographie nicht schafft, weiter kommen zu lassen.
Erstens ist das Fach an sich nicht überschwer und zweitens gehört eine gewisse Grundlage in dem Fach einfach zur Allgemeinbildung, weshalb man auch eher eine AHS besucht.
Selektives Auswählen der Themengeiete sollte wie bisher erst auf der Uni möglich sein. Ich denke nicht, dass ein 15 Jähriger (Annahme: 5. Klasse in Geographie) sinnvoll darüber entscheiden kann, ob für ihn dieses Fach wichtig ist. Dreimal dürfen Sie raten was der Ihnen darauf antwortet...

Hochbegat hin oder her, er ist gerade mal ewachsen geworden und das merkt man im Interview auch ohne sein Alter zu lesen.

naihoit
21.04.2010 09:59
Das Stipendiensystem gehört geändert, weil man derzeit bestraft wird, wenn man schnell studiert oder ein Studium studiert, das kürzer dauert.

Hochintelligent muß nicht immer auch gescheit bedeuten, oder möchte er auch Rente für alle bis zum durchschnittlichen Lebensalter, weil sonst ja die "bestraft" würden, die früher sterben?
Oder meinte er bloß, daß die, die ihr Studium früher als die Masse abgeschlossen hat und nun Geld verdient, zusätzlich "bis zum Ablaufdatum" Stipendien erhalten sollen?

Clemens Schwarz
22.04.2010 22:18
es solle jeder 7 jahre lang die möglichkiet haben zu studieren und dafür ein stipendium bekommen.

so habe ich es verstanden. er kann ja nur 2 jahre studieren, da er jetzt schon fertig ist. er wird für seine intelligenz bestraft. jetzt muss er das studium selbst bezahlen. recht hat er und sie sind sicher nicht hochbegabt und sollten den text besser 5x lesen, damit sie die zusammenhänge besser verstehen.

lieben gruss

fuchstritt
20.04.2010 07:47

warum haben die eltern dem knaben keine zahnspange gegönnt?auch eine art der vernachlässigung

A. Sieberer
24.04.2010 14:33

Es gab eine Zeit, da musste man sich nur als Frau mit solchen dummen Aussagen herumschlagen!

kapitän nemo
Thomas Herzig
20.04.2010 08:28

aber man sieht doch die zähne garnicht am foto!

kapitän nemo
Thomas Herzig
19.04.2010 23:20
was passiert mit all den "wunderkindern"?

es ist sicher eine beachtiliche leistung so schnell matura und studium zu schaffen, und es klingt auch vernünftig, was er sagt.

es gibt ja immer wieder meldungen von solchen "wunderkondern" die weit schneller und früher akademiker werden als in der regulren mindestzeit.

Später habe ich allerding von keinem dieser genies wieder etwas gehört in den medien.
warum?
entweder die geschwindigkeit sagt letzlich nur etwas über die frühe reife aus, nicht aber über die begabung ansich, wodruch andere eben später aufholen und überholen.
oder es fehlen diesen wunderkindern einige andere eigneschaftne, die neben intellignez und fleiß in unserer gesellschaft noch ausschlaggebender für beruflichen erfolg sind:
durchsetzungskraft, egoismus, soziale netzw

Loxoceles
22.04.2010 08:41

Vielleicht hören Sie in Österreich von den ehemaligen "Wunderkindern" deshalb nichts, weil alle aus Österreich weggegangen sind und nicht mehr zurückkamen?

In Österreich ist es ja eher üblich, seine eigene Mittelmäßigkeit hochzujubeln und "Medienstars" als "Wissenschaftler" zu präsentieren. Taschner ist ein Beispiel dafür, dass in Ö jemand zum "Wissenschaftler des Jahres" gewählt wird, der in seinem Fachgebiet tatsächlich kaum eine Publikation herausgebracht hat.

Zeitvertreiber
29.04.2010 19:26
Laufbahn

Würde mich auch interessieren, in welche Laufbahn diese Hochbegabten eintreten. Und vor allem: Sind diese Hochbegabten auch innovativer als der Durchschnitt? Kann man von Ihnen z.B. in einem Forschungsjob mehr erwarten als von einem Durchschnittsbürger mit entsprechendem Studium? Ich kenne aus meiner Schulzeit sehr viel Kollegen die im Unterricht brillierten und dann im Job versagten. Das waren aber keine Hochbegabten.

kapitän nemo
Thomas Herzig
22.04.2010 15:24

das ist ein typischen österreichisches phänomen dass man erst ienmal im ausland erfolg haben muss um im eignene land überhaupt wahrgenommen zu werden.
betrifft wunderkinder, wie auch begabte die länger für ihre entwicklung brauchen.
allerdings müssen sie mir noch sagen wer "taschner" ist.
ich kenne nur den "Pepi Taschner" , der wegen zuhälterei öfters im häfn war. Aber den werden sie ja wohl nicht meinen.
SOOOOO tief kann die österreichische forschung garnicht gesunken sein ;-))

Homer J
19.05.2010 22:36
Rudolf Taschner

Es ist Rudolf Taschner, Mathematiker an der TU Wien gemeint. Er kann ganz gut reden, fachlich wird er aber von niemandem ernst genommen (auch von den Studenten nicht).

Nevim
20.04.2010 01:33

In manchen Bereichen liegt es bestimmt auch an der geringen Medienpraesenz. Es gibt zum Beispiel viele Top-Wissenschaftler, die kaum einer breiten Oeffentlichkeit bekannt sind (Es kommt ja zum Beispiel auch oft vor, dass die Wikipedia-Seite von Nobelpreistraegern erst direkt nach der Bekanntgabe des Preises entsteht. Zum Vergleich: Fast alle Spieler des SC Kapfenberg sind auf Wikipedia vertreten.)

In anderen Bereichen ist es wahrscheinlich aehnlich, mir fallen auf Anhieb zum Beispiel nicht viele Namen von Top-Managern oder herausragenden Chirurgen ein (wenn sie nicht grade in irgendeinen Skandal verwickelt sind.)

kapitän nemo
Thomas Herzig
20.04.2010 08:46
also ich lese, sehe und höre eine ganze menge von diversen berühmten forschern, künstlern, ärzten, managern und politkern in den medien, auch bevor die in skandale verwickelt sind.

Es ist aber so, dass unter jenen ,die da im top-ranking aufscheinen, mir niemand einfällt, der/die in jungen jahren die universitäre reife vorzeitig abgeschlossen hätte.
Also gibt es nur zwei möglichkeiten:
entweder der intellektuelle vorsprung im kindesalter lässt sich später nicht halten.
Oder den wunderkindern fehlen andere anlagen, die in unserer gesellschaft notwendig sind um an die spitze zu kommen.
während der kindheit können sie ihre talente in einer geschützten wohlwollenden umgebung entfalten.
Später aber braucht man das richtige soziale netzwerk, menschenkenntnis, ellbogen, und eine dicke haut, um gegen diverse intrigen and attaken im konkurrenzkampf bestehen zu können.
letzteres gilt natürlich vor allem für manager und politiker

Loxoceles
23.04.2010 07:47

"Oder den wunderkindern fehlen andere anlagen, die in unserer gesellschaft notwendig sind um an die spitze zu kommen."

Könnte damit ein fehlendes Parteibuch gemeint sein?

Nevim
20.04.2010 11:04

Terrence Tao war zum Beispiel mit 24 schon Professor, Gordon Brown hat mit 16 angefangen zu studieren und mit 21 seinen MA gemacht, Stephen Wolfram hat seinen PhD mit 20 abgeschlossen, Walter Thirring mit 22, Saul Kripke hat als Schueler bereits einen Lehrauftrag in Harvard angeboten bekommen.

Ich sage nicht, dass Wunderkinder spaeter automatisch erfolgreich sind, aber manche sind es eben doch.

watzlilaus "walmoerder" wondratschek
 
19.04.2010 09:45
Gratulation an den jungen Mann!

Hoffentlich geht es weiter so mit ihm!
Einige Poster hier sind offesichtlich neidisch auf ihn - es kann halt nicht jeder hochbegabt sein!
Einige hier kritisieren seine mangelnde Breite, Erfahrung etc: Meiner Erfahrung nach sind das gerade die Leute, die eben nichts spezielles zusammenbringen und daher irgendeine Ausrede brauchen, um sich nicht eingestehen zu muessen, dass sie eigentlich Versager sind.

Nevim
19.04.2010 04:24

Chapeau! Ein hochbegabter und erfolgreicher junger Mensch, der noch dazu Interesse an den gesellschaftlichen Strukturen hat und an die Oeffentlichkeit geht, um Missstaende zu kritisieren. Sehr gut, weiter so!

manto bamminger
18.04.2010 11:52
Ich habe festgestellt

Es gibt immer weniger klassische Gelehrte, also Menschen die einfach alles wissen.
Natürlich wird das Wissen immer mehr(angeblich.
Aber ich als Schulabrecher scheue mich nicht vor einem Wissenstest mit einem Studiertem.
Ich möchte hier nicht pauschalieren sondern meine Beobachtungen wiedergeben;
Viele Studenten haben von ihrem Fach eine Ahnung sind aber ansonsten geistige-Nackerbazis.
Oftmals wird fehlendes Wissen mit Sprache kaschiert, manchmal wird fehlendes Wissen mit hoher Intelligenz und Kombinationsgabe ausgeglichen.

A. Sieberer
24.04.2010 14:41

Im Arbeitsleben werden Menschen mit beruflichen Qualifikationen und spezifischen Kenntnissen gebraucht, eine gewisse Breite und Übersicht schadet selten, ist aber häufig nicht nötig.
So manch Allgemeingebildeter wir aber einsehen müssen, dass diese Form von Bildung großteils Privatsache ist und ihn nicht zum besseren Menschen und schon gar nicht zum qualifizeirteren Mitarbeiter macht.

RS69
24.04.2010 19:22

" werden Menschen mit beruflichen Qualifikationen und spezifischen Kenntnissen gebraucht"

Wenn es Ihr Lebensziel ist, Sachbearbeiter zu werden und zu bleiben, mag das stimmen.

Die wirklich guten Jobs bleiben Leuten mit "Breite und Übersicht" vorbehalten.

Arnold Layne
21.04.2010 20:54

zurzeit der universalgelehrten, gab es aber auch weniger zu wissen...

spoiled ballot
20.04.2010 21:33
es gibt genau niemanden der alles weiß

wenn du die schule beendet hättest, würdest vielleicht wenigstens das wissen.

4_le _fanz
19.04.2010 10:25
Wie statt Was

Es wird auch schlicht immer unmöglicher Alles zu wissen. Wir bewegen uns weg von der Wissensgesellschaft hin zur Informationsgesellschaft. Wenn wir dort nicht schon längst angekommen sind.

Mehr "Wie komme ich zu Wissen" als "Was weiß ich".

mittwoch
21.04.2010 02:17
Mehr "Wie komme ich zu Wissen" als "Was weiß ich"

wobei das auch nicht das gelbe vom ei ist. wie ich zu antworten auf gewisse fragen komme, nützt mir weder in einer ernstsituation noch bei prüfungen in schule & uni.
(bin mir natürlich im klaren, dass niemand alles wissen kann, was einen aber nicht davon abhalten sollte, bis zum schluss soviel wissen aufzunehmen, wie man kann.)

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