Maßnahmen bis hin zum Streik

14. April 2003, 16:31
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FCG Eisenbahner kritisieren Entwurf zur Änderung des ÖBB Pensionsgesetzes

Wien - Die FCG Eisenbahner sehen in dem Entwurf keine geeigneten Maßnahmen zur Pensionssicherung, sondern es bestehe der Eindruck, dass mit diesen Bestimmungen nur das Budget 2003 und 2004 finanziert werden solle. Das ließe den Schluß zu, dass das bewährte Umlageverfahren und damit der Generationenvertrag keinen Bestand mehr habe, kritisierte die Zentralleitung der Eisenbahnergewerkschaft und beschloss mit den Stimmen der FCG am Montag alle gewerkschaftlichen Maßnahmen bis hin zum Streik, auszuschöpfen, um Änderungen an der Vorlage in der jetzigen Form zu erreichen.

Der Vorsitzende der FCG Eisenbahner erinnerte Bundeskanzler Dr. Schüssel und andere Regierungsmitglieder an ihre Versprechen, die besonderen Belastungen verschiedener Dienste (Nachdienste) im Eisenbahndienst zu berücksichtigen.Diese Rücksicht auf Nachtarbeiter sei in dem Entwurf zur Änderung des ÖBB Pensionsgesetzes aber nicht vorhanden.(red)

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