"US-Arroganz Gefahr Nr. 1"

14. April 2003, 21:26
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Griechischer Verteidigungsminister befürchtet nach Irak-Krieg weitere "unilaterale" Aktionen Washingtons

Athen - Der griechische Verteidigungsminister Yiannos Papantoniou, dessen Land gegenwärtig den EU-Vorsitz führt, sieht in den möglichen Auswirkungen der "amerikanischen Arroganz" derzeit die "Gefahr Nr. 1". Der amerikanische "Sieg" im Irak könnte zu weiteren "unilateralen" Interventionen führen, sagte der sozialistische Politiker am Montag dem griechischen privaten TV-Sender "Mega". "Das ist die Gefahr Nr. 1, weil es keine internationale Kontrolle gibt". Die Welt gerate auf diese Weise ins Chaos, "in den Dschungel", meinte Papantoniou, der in der vergangenen Woche in Washington mit seinem US-Kollegen Donald Rumsfeld Gespräche geführt hatte. Er hoffe, dass es in den USA Widerstand gegen diese Tendenz geben werde. (APA)

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    Yiannos Papantoniou

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