OSZE-Experten inspizieren Gefängnisse in Serbien

14. April 2003, 12:39
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Kontrolle der verschärften Haftbedingungen

Belgrad - Internationale Experten haben am Montag mit einer Inspektion der Strafanstalten in Serbien begonnen. Sie wollen sich über die Lage der nach dem Mord am serbischen Ministerpräsidenten Zoran Djindjic Inhaftierten informieren. Diese Inspektion sei mit der serbischen Regierung vereinbart, teilte das Büro der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Belgrad mit.

Haftbedingungen seit Attentat verschärft

Nach dem Attentat vom 12. März wurde in Serbien der Ausnahmezustand verhängt. Die Haftbedingungen der inzwischen etwa 2.500 im Zusammenhang mit dem Mord vorläufig festgenommener Personen wurden verschärft. So haben sie während der Untersuchungshaft kein Anrecht auf einen Anwalt oder Familienbesuche. Einige Organisationen und oppositionelle Parteien haben dies als Verstoß gegen die Menschenrechte bezeichnet.(APA/dpa)

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