AK warnt vor Neppgeschäften per e-mail

14. April 2003, 10:45
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KonsumentInnen sollen nicht an Jobangeboten per e-mail teilnehmen - Außer Spesen nichts gewesen

Die Wiener AK Konsumentenschützer warnen vor Jobangeboten, die KonsumentInnen per e-mail zugesandt bekommen. In der AK Konsumentenberatung laufen die Telefone heiß, dass KonsumentInnen von solchen e-mails überschwemmt werden: Interessierte brauchen "lediglich 10 Euro erübrigen und sollen dafür angeblich wieder und wieder und wieder Einkünfte erzielen." Im Grunde genommen geht alles ganz leicht: "Dies ist eine Möglichkeit, Geld zu verdienen und arbeitet jedesmal 100prozentig perfekt. Dafür müssen Sie keinem etwas persönlich verkaufen, nicht hart arbeiten und das Beste daran ist, Sie müssen nicht einmal das Haus verlassen. Sie können innerhalb der nächsten 6 Monate mehr als 250.000 Euro erhalten, indem Sie E-Mails verschicken........"

Methode

Den KonsumentInnen werden zwei Verkaufsmethoden angeboten - selbst e-mail-Werbung zu versenden oder kostenlose Anzeigen im Internet zu platzieren. Dafür müssen sogenannte "Rourke-Programm Reports" bestellt werden, die zeigen, wie es geht. Dazu gibt es noch Tipps und Leitlinien für den Erfolg.

Die AK Konsumentenschützer warnen nachdrücklich vor diesen Schmähgeschäften: "Nehmen Sie keinesfalls daran teil. Sie haben nur Kosten, aber verdienen nichts. Verdienen werden nur die Initiatoren des Geschäfts." (red)

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