Highlights aus dem Surrealisten-Palast

13. April 2003, 20:10
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Frankreich hat Andre Bretons Bibliothek verscherbelt - Auktionserlös bracht über sieben Millionen Euro

Paris - Über sieben Millionen Euro erzielte die Versteigerung von Andre Bretons Bibliothek, die am Samstag in Paris zu Ende ging. Das Ergebnis überstieg damit die Erwartungen auf Grund der Schätzwerte um sechzig Prozent. Vier Millionen Euro brachten die Bücher ein, über drei Millionen Euro die Manuskripte. Zahlreiche Meisterwerke aus der Bibliothek des "Papstes des Surrealismus", bleiben über ein Vorkaufsrecht des Staates im Besitz der Öffentlichen Hand.

"Arcane 17" ging für 750.000 Euro weg

Darunter das Manuskript "Arcane 17", das an die Pariser Bibliothek Jacques Doucet geht. Es erzielte mit 750.000 Euro das bisherige Rekordergebnis für ein surrealistisches Manuskript. An die Französische Nationalbibliothek geht unter anderem das Werk "Surrealisme au Service de la Revue de la Revolution".

Die Versteigerung von Bretons Nachlass im Pariser Auktionshaus Drouot-Richelieu dauert noch bis 17. April. Unter den Hammer kommen unter anderem noch Gemälde, Skulpturen, Drucke, Münzen, Fotos und Kunsthandwerk. (APA/AFP)

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    Am ersten April gingen bereits Fotografien von Andre Bretons Familie über den Auktionstisch.

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