Bagdad: US-Soldaten entdecken vergoldete Gewehre

12. April 2003, 16:32
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"Washington Post": Milliardensummen aufgespürt

Bagdad/Washington - US-Soldaten haben in einer Residenz im Zentrum von Bagdad Tausende von zum Teil vergoldeten Handfeuerwaffen entdeckt. Es handle sich um einen "wichtigen Fund", sagte ein US-Offizier am Samstag. Unter den in einer Villa im reichen Stadtteil El Harithiya sichergestellten Waffen waren zahlreiche vergoldete Scharfschützen-Gewehre und Sturmgewehre mit Inschriften, die sie als Geschenke des verschwundenen Staatschefs Saddam Hussein auswiesen.

US-Behörden haben laut einem Zeitungsbericht irakische Vermögenswerte im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar aufgespürt. In den vergangenen drei Wochen seien Finanzbewegungen in Höhe von insgesamt 1,2 Milliarden Dollar (1,1 Milliarden Euro) von irakischen Regierungskonten auf Privatkonten im Nahen Osten beobachtet worden, berichtete die "Washington Post" am Samstag. Leute, die offensichtlich über "Verbindungen" verfügten, versuchten zu "plündern", was sie kriegen könnten, zitierte die Zeitung einen privaten Ermittler. (APA)

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