Jutta Hipp in New York gestorben

11. April 2003, 23:17
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Deutsche Jazz-Pianistin war in der Nachkriegszeit eine der prominentesten Jazzmusikerinnen

New York - Die Leipziger Pianistin Jutta Hipp, die in der Nachkriegszeit zu den prominentesten Jazzmusikern Deutschlands gehörte und auch in den USA erfolgreich war, ist in New York gestorben. Wie die "New York Times" am Freitag berichtete, starb die 78-Jährige bereits am 7. April in ihrer Wohnung im Stadtbezirk Queens.

Anfang der 50er Jahre gründete Hipp u.a. mit dem österreichischen Saxophonisten Hans Koller ein Quartett, die "Hans Kollers New Jazz Stars", aus denen später ein Quintett wurde, zu dem Emil Mangelsdorff, Joki Freund, Hans Kresse und Karl Sanner gehörten. Ein Jahr später ging sie nach New York.(APA)

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