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Das Bild vom einigen Polen, das angesichts des "zweiten Katyn" seine politischen Differenzen überwindet und am Grab des verunglückten Präsidenten zusammenfindet, hat nicht lange gehalten. Über seinen Tod hinaus polarisiert Lech Kaczyñski. Auf Wunsch seines Zwillingsbruders Jaroslaw soll er am Sonntag im Krakauer Königsschloss, dem Wawel, beigesetzt werden, Seite an Seite mit den größten Idolen der polnischen Nation.
Trotz der landesweiten Trauer und bei aller gebotenen Pietät regt sich dagegen Widerstand. Wohl zu Recht. Verdient es Lech Kaczyñski aufgrund seiner Amtsführung, als erster Präsident des demokratischen Polen im nationalen Heiligtum bestattet zu werden? Hat er sich um das Land in besonderer Weise verdient gemacht? Rechtfertigen allein die Umstände seines Todes diese Bevorzugung? Keine dieser Fragen kann guten Gewissens mit Ja beantwortet werden. Vielmehr zeugt es von der bekannten Selbstüberschätzung der Kaczyñski-Zwillinge, wenn Jaroslaw für seinen Bruder diese Sonderrolle beansprucht.
Dazu kommen die drängenden Fragen nach der Absturzursache. Viel deutet darauf hin, dass der wahre Sachverhalt längst bekannt ist, aber bis zum Begräbnis zurückgehalten wird. Was bisher bekannt wurde - vier Landeversuche bei Hochrisikowetter trotz Warnung der Lotsen -, lässt ohnedies kaum Interpretationsspielraum. Mit Unehrlichkeit, verpackt in nationales Pathos, wird die Tragödie von Smolensk für die Polen noch schwerer zu bewältigen sein. (Josef Kirchengast/DER STANDARD, Printausgabe, 16.4.2010)
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da wird über polen - das sechstgrößte land der eu - jahrelang kaum etwas berichtet (außer, wenn man sich über den katholizismus, radio maria und eben kaczynski lustig machen kann), keiner interessiert sich für das land und kaum jemand weiß was über polen (ausgenommen das bereits genannte und natürlich: illegale putzfrauen und autodiebe) und dann, nach kaczynskis tod kommen sie alle hervor - die experten, die polen kennen wie niemand anderer.
und natürlich wieder nach dem alten muster: engstirnige katholiken, nationalistische dumpfbacken und so weiter. und das in einem land, in dem die "heim ins reich"-fraktion beste aussichten hat, den nächsten bundeskanzler zu stellen.
wäre das nicht so schäbig, könnte man darüber herzhaft lachen.
ist es die Höhe der Gefühle oder gar die Tiefe.
Eine Einfache Regel drückt es aus: Könige im Wawel, Präsidenten in Warschau.
Pilusdsky (oder wie immer auch die genaue Schreibweise ist) ist der Ausnahmefall!
Jedes weitere Wort in dieser Debatte ist von übel!
Nicht nur Könige aber auch Denker und Dichter war meine Antwort. Wo Überreste des Präsidenten Paares begraben ist müssen Sie den Polen überlassen. Waldheims Grab interessiert auch keinen Polen. Ob er sich auch neben den Kirchschläger oder Klestil einen Plätzchen verdient hat, ist österreichische Angelegenheit und wird auch nicht in Polen kommentiert. Viele "Figuren" der polnischen Geschichte haben oder nicht haben das Recht auf dem Wawel begraben zu dürfen, Diskussionen ausgelöst. Eine der umstrittensten Figur war Stanislaw II August Poniatowski König und "Einleiter" der Teilungen und damit des größten Dramas der Polen Nation.
obwohl er zur wiedererstehung des polnischen staates beigetragen hat. was kaczynskis betrifft haben beide polarisiert und eher kotroversiell die ämter ausgeführt. und nur ein tragischer tod ist da zu wenig, sagten die demonstranten, intellektuelle und viele. die die geschichte ein wenig kennen.
Woher beziehen Sie ihre Details Herr Kirchengast?
Eine Gerüchteküche ersten Grades. Zumindest stimmt das mit der Polemik über den Begräbnisort Wawel. Ok, daraus eine medienwirksame Polarisierung der Gesellschaft abzuleiten ist wohl ein bißchen verfrüht. Es stört auch, dass dieses Unglück in den Medien nur auf Kaczynski reduziert wird. Als ob nicht viele andere mindestens so wertvolle Persönlichkeiten der polnischen Gesellschaft mit im Flieger verunglückt sind. Wieso sind alle bloß nur auf den Kacznyski eingeschossen und reduzieren auf eine Person. engstirnig.
welche ich höre. Nachdem von allen Fachleuten (ausnahmsweise nicht N. Lauda) vier Landeversuche als höchst unglaubwürdig beurteilt wurden (normal ist die diversion nach dem höchstens 2.) hat man in den deutschen Medien schon auf 2 reduziert. Jetzt haben Sie irgendwo von einem Versuch gehört. Aber die Auswertung der 'blackbox' lässt auf sich warten.
oder russisch und überzeugen Sie sich vom Ort. Beide Informationsquellen (PL/RUS) stimmen überein. Für Wirrwar sind Sensationshungrige Medien verantwortlich. ES GAB NUR EINEN LANDEVERSUCH. Wo bei Piloten schon nach ca 5 Sek wussten dass sie sterben. Cockpit Gespräche werden (laut Generalstaatsanwalt) bis auf intime Gespräche veröffentlicht. Diese Gespräche unter anderen befinden sich in der dritten Box (zusätzlich von polnischen Streitkräften installiert) wird in Polen abgelesen.
beim ersten landeversuch abgestürzt. wurde von beiden staatsanwälten (russisch u. polnisch) bestätigt.
es gab auch keinerlei hinweise über befehle seitens dritter.
der russische staatsanwalt gab noch an, dass geprüft werde, warum der flughafen nicht gesperrt wurde (er hat keine einrichtung für eine instrumenten landung).
ein landeverbot hätte der pilot befolgen müssen.
der pilot wusste über die wettersituation bescheid.
ca. 1000 m vor der landepiste streifte das flugzeug in ca. 20 m höhe einen baum, dann einen zweiten, die linke tragfläche wurde beschädigt (wahrscheinlich wurde sie abgerissen), dass flugzeug machte eine rolle und stürzte ab.
das sind bis jetzt die fakten.
D hat der Praesident von Belarus Lukaschenko schon gestern d Intern Presse mitgeteilt. Er sagt d Pilot sei unschuldig "er fuehrt nur Befehle aus die sein Boss / damit meint er d Polnischen Praesidenten/ gegeben hat, es ist schmerzlich fuer das Gastland/Russland/ wenn ein Auslaendischer Praesident im Land verunglueckt, genauso tragisch wie fuer Polen und den trauernden Familien, dies alles haette der "Boss" bedenken muessen, bevor er seine Befehle zum 2 Landeanflug gibt." Belarus haette alles moegliche unternommen um den Nachbarn zu helfen, wenn dieser in Vicebck ca 100 km von Smolensk gelandet waere. Belta News von gestern!
Sagt doch alles, u die Belarus muessen es wissen,
sie haben d Piloten Angebote uebermittelt.
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