Personal News

"Sein eigener Chefredakteur sein"

Astrid Ebenführer, 15. April 2010, 14:51

individuelle-zeitung.de: Neuer Versuch einer personalisierten Zeitung gestartet - Hat dieses Geschäftsmodell eine Zukunft?

"Auf individuelle-zeitung.de werden Zeitungsleser nun selbst zum Chefredakteur" wirbt das deutsche Unternehmen Syntops zum Start von Personal News. Aus den Inhalten regionaler, nationaler und internationaler Zeitungen stellen Nutzer ihre eigene Zeitung zusammen.

Bis 19 Uhr des Vorabends können UserInnen ihre Wunschrubriken aus den verschiedenen Titeln wählen, die Zeitung landet dann nächsten Morgen im E-Mail-Postfach. Bis Ende April bietet das Unternehmen eine kostenlose Einführungsaktion an, danach kostet eine Ausgabe einen Euro. Derzeit machen 14 Zeitungen mit, darunter die "Washington Times", das "Hamburger Abendblatt" oder "Shanghai Daily", aber auch DER STANDARD oder die "Salzburger Nachrichten".

"Warum soll ich für Artikel bezahlen, die ich ohnehin online meist gratis abrufen kann?" fragen sich viele. Und das schon am Abend und nicht erst am nächsten Morgen. Auch der vielzitierte Vorteil einer gedruckten Zeitung - die Haptik - fällt hier weg.

Das Gegenargument: Man erspart sich die Zeit für das Suchen von persönlich relevanten Berichten und bekommt das geliefert, was man lesen will. Was meinen Sie, hat dieses Geschäftsmodell eine Zukunft?

system1
00
16.4.2010, 09:50
noch besser: http://niiu.de/

allerdings wird aus diesen projekten nichts werden weil der markt leider viel zu konservativ, verschlossen und unaufgeschlossen ist. schade, die ideen finde ich gut, aber es haben zuviele interesse daran (neid!!), dass aus dem ganzen nix wird.

Bombayflüchtling
00
15.4.2010, 21:04

http://www.n2day.com/

Gibt es doch schon länger. Und kostet in der Grundausführung rein gar nichts.

Der Mann
00
15.4.2010, 16:28
na sicher,

oder auch nicht - kommt auf die inhalte an.

ich zahl nicht für billige apa meldungen, da müssen schon qualitätsartikel dabei sein.

ob das eine der genannten zeitungen derzeit schafft bleibt zu bezweifeln. obwohl die salzburger nachrichten oft ganz gute opernbeiträge drinnen haben.

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