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"Facebook-Krieg" - Kein Friede zwischen Greenpeace und Nestlé

Oliver Mark, 14. April 2010 17:06
  • Das erste Video wurde von Greenpeace in England entwickelt und kommt laut der Umweltschutzorganisation auf über eine Million Abrufe.

  • Der zweite Spot wurde von Greenpeace in Hamburg entwickelt und verzeichnete bis jetzt über 25.000 Abrufe.

  • Das dritte Video stammt auch aus Deutschland und klärt etwas weniger plakativ über die Hintergründe der Aktion auf.

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    Foto: screenshot

    Ein Sujet, das Greenpeace zum Weiterschicken entworfen hat.

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    Foto: greenpeace/andreas varnhorn

    Nächste Runde im Protest: Twittermeldungen vor der deutschen Nestlé-Zentrale.

Orang-Utans und eine Community im Kampf gegen KitKat - Rechnung für Zensur und Behandlung von oben herab zahle man in Social Media sofort

Ein Spot, ein soziales Netzwerk und ein ungeschickt agierender Konzern: Das sind die Ingredienzen, die eine David gegen Goliath-Geschichte ausmachen. Am Ende stehen ein PR-Debakel der Superlative und ein Imageschaden, der sich nicht in Zahlen gießen lässt. "Manche meinen, wir haben damit eine neue Ära eingeläutet", heißt es ganz "unbescheiden" bei Greenpeace. Kommentatoren sprechen vom ersten "Facebook-Krieg", der in die Geschichte des Web 2.0 eingehen wird.

Orang-Utans als Aufhänger

"Wir wollten Druck übers Internet aufbauen", erläutert Jan Haase von Greenpeace Deutschland im Gespräch mit etat.at. Das ist gelungen. Wenn die Umweltorganisation kampagnisiert, dann wird es plakativ: "Jeder Biss in einen Kitkat-Riegel zerstört das Lebensumfeld der letzten frei lebenden Orang-Utans noch ein wenig mehr", ließ das Unternehmen zum Auftakt einer weltweiten Kampagne, die Mitte März ihren Anfang nahm, verlauten. Um diese Botschaft zu untermauern, hat Greenpeace einen blutigen Spot produziert. Zu sehen ist ein Mann, der genüsslich in den Finger eines Affen beißt. In Anlehnung an die KitKat-Werbung, die entsprechend modifiziert wurde: Schoko mutiert zu einem Finger.

Innerhalb weniger Tage verbreitete sich das Video tausendfach; und ein Weltkonzern wie Nestlé steht am Pranger. Der Protest kulminiert in Boykottmaßnahmen. Nestlé produziert mit KitKat einen Schokoriegel, für den indonesisches Palmöl zum Einsatz kommt. Für die Gewinnung werde der Regenwald - und damit das Rückzugsgebiet der Orang-Utans - gerodet, so die Kritik. "Es geht darum, die Verbraucher mit Nestlé ins Gespräch zu bringen", sagt Haase. Die Intention: Zuerst auf schnelle Weise Aufmerksamkeit erregen und dann die User mit Hintergrundinfos versorgen.

Nestlé ließ Spot löschen

Greenpeace hat die Botschaft via Internet transportiert. Mittels Video, das man auf dem YouTube-Kanal und den Seiten der Organisation platzierte. Auf Facebook wurde es auf der offiziellen Fanseite von KitKat gepostet. Nach Interventionen von Nestlé nahm YouTube den Spot kurz offline. Der Konzern monierte "Urheberrechtsverletzungen", setze damit aber einen Sturm der Entrüstung in Gang. Aus KitKat wurde "Killer". Auch die KitKat-Fanseite auf Facebook war vorübergehend nicht mehr erreichbar - um böse User-Kommentare zu entfernen. Nestlés Zensurmaßnahmen hatten eine noch raschere Verbreitung des Spots und tausende Protest-Mails zur Folge.

"Sie haben den ersten Ruderschlag getan, aber das Boot ist noch nicht in Bewegung", sagt Haase auf die Frage, ob Nestlé schon zurückgerudert sei. Der Konzern habe den Liefervertrag mit Sinar Mas, dem inkriminierten Zulieferer, zwar gekündigt, beziehe jedoch weiterhin über andere Firmen das Palmöl. "Das Problem hat sich also nur verlagert", so Haase, der erzählt, dass Greenpeace mit Nestlé schon seit vielen Jahren wegen dem Palmöl im Clinch liege. Nach Bedenken der Organisation hätten etwa Unternehmen wie Unilever oder Kraft ihre Verträge bereits gekündigt. Nur Nestlé, der weltweit größte Lebensmittelkonzern, habe nicht reagiert. Und bekommt das jetzt zu spüren.

Umstellung auf Schiene

Bei Nestlé selbst veweist man auf den Brief, den Peter Brabeck-Letmath, Chef des Konzerns, an Greenpeace geschickt hat. Darin versichert Brabeck-Letmath, dass Nestlé alle Bemühungen zum Schutz des Regenwaldes unterstützen werde. Das Unternehmen kaufe kein Palmöl mehr von Sinar Mas und habe die anderen Lieferanten informiert, dass eine nicht nachhaltige Produktionsweise nicht toleriert werde. 

Nestlé international will "spätestens ab 2015 nur noch zertifiziertes, nachhaltig angebautes Palmöl verwenden", wie es in dem Brief heißt. Die Umstellung müsse schrittweise erfolgen, argumentiert der Konzern, da der Markt für zertifiziertes Palmöl derzeit noch nicht hinreichend entwickelt sei. Nestlé bezieht laut eigenen Angaben 0,7 Prozent des weltweit produzierten Palmöls.

Was lief aus PR-Sicht falsch?

"Hohe Bekanntheit in Verbindung mit einer schwach ausgeprägten Vertrauenswürdigkeit ergibt eine perfekte Zielscheibe für Kritik", sagt Stefan Bachleitner, Managing Partner der PR-Agentur Skills Group, zur lancierten Greenpeace-Kampagne. Greenpeace habe sich "sehr bewusst dafür entschieden, die Kritik an den ökologischen Folgen des Palmöl-Anbaus über eine Konzernmarke wie KitKat zu transportieren", so der PR-Experte in seiner Einschätzung gegenüber etat.at. Je anschaulicher, desto besser.

Dass der Angriff über soziale Medien erfolgte, sei kein Zufall gewesen. Dort ist Nestlé "kein Weltkonzern, sondern eher ein Leichtgewicht", meint Bachleitner, der auch das Krisenmanagement des Konzerns für miserabel hält: "Statt den Usern auf Augenhöhe zu begegnen, wurde versucht, Beiträge zu zensurieren." Eine solche Strategie der Medienkontrolle sei heute zum Scheitern verurteilt. Die Macht der Konsumenten, instrumentalisiert über eine Plattform, kann eine Weltmarke in die Schranken weisen.

Zensur und Behandlung von oben herab

"Eine Reihe von absoluten Social Media No-Gos" identifiziert auch Sigrid Krupica von der Agentur Grayling: "Kardinalfehler Nummer eins von Nestlé war es, das britische YouTube-Video löschen zu lassen." Die Rechnung für Zensur und Behandlung von oben herab zahle man in Social Media sofort, so Krupica. Vollkommen kontraproduktiv war für sie auch der Nestlé-Kommentar auf der eigenen Facebook-Seite: "Thanks for the lesson in manners. Consider yourself embraced. But it's our page, we set the rules, it was ever thus."

Weiters sei der Versuch, die Kommunikation auf die Corporate Webseite von Nestlé zu verlagern, falsch gewesen, kritisiert sie. Antworten müssten dort gegeben werden, wo der Dialog stattfindet, nämlich in diesem Fall auf Facebook. "Lässt man sich auf dieses Medium ein, sollte man Menschen damit betrauen, die damit umgehen können." Klare Verantwortlichkeiten müssten festgelegt werden, rät Krupica: "Wer, wann und wie im Ernstfall reagiert."

Glaubwürdigkeit verspielt

Nicole Bäck von Ecker & Partner hält die Greenpeace-Aktion für eine "klassische NGO-Kampagne gegen einen Multi". Im Jahr 2010 finde dies halt im Netz statt: "Dort werden Bilder geschaffen." Nestlé habe wichtige Grundregeln der Krisenkommunikation nicht eingehalten: "Sie haben gelogen beziehungsweise nicht die ganze Wahrheit gesagt." So wurde jegliche Glaubwürdigkeit verspielt. Durch die Nichtkommunikation gingen die Wogen zusätzlich hoch: "Es geht dabei nicht um Rechtfertigung, sondern um Aufklärung".

Durch die Löschung des Videos habe Nestlé Greenpeace "einen großen Gefallen" getan, so Bäck, "erst dadurch ist die Aktion von online auf offline gesprungen". Die Community reagiere auf nichts allergischer als auf Zensur, und: "Böse Kommentare auf einer Facebook-Seite werden von bei weitem weniger Menschen wahrgenommen als die Berichterstattung über die Löschung."

Vor Nestlé-Zentrale getwittert

Dass der "Krieg" zwischen Greenpeace und Nestlé in die nächste Runde gehen wird und dass dabei wieder soziale Plattformen als "Waffen" eingesetzt werden, ist klar. Weitere Protestmaßnahmen sind schon auf Schiene, bestätigt Jan Haase. Am Donnerstag in der Früh haben sich Greenpeace-Aktivisten vor der deutschen Nestlé-Zentrale in Frankfurt positioniert. Auf einer Großbildleinwand sind Twittermeldungen, die über den Greenpeace-Kanal einlangen, zu sehen. Teil des Aktionismus ist auch ein 25 Meter breites Transparent, das auf der Fassade des Konzerns befestigt wurde.

"Propaganda ohne Rücksicht auf Verluste"

Mittlerweile werden jedoch kritische Stimmen laut, die Greenpeace "Propaganda ohne Rücksicht auf Verluste" und einen Missbrauch des Web 2.0 vorwerfen. Diese Untertöne nehme Greenpeace ernst, versichert Haase und verspricht noch mehr Transparenz: Wer die Massen mobilisiere, müsse verantwortungsvoll mit dieser Macht umgehen. Sonst könnte sich die David gegen Goliath-Geschichte umdrehen - und Greenpeace wird vom Jäger zum Gejagten. (Oliver Mark, derStandard.at, 14.4.2010)

Kommentar posten
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kritik_ist_gut!
16.12.2010 15:37

nestle verwendet 0,7% des weltmarktes. aber greenpeace suggeriert dass nestle den urwalt abholtzt.

die 99,3% von anderen firmen/branchen sind nicht so wichtig? bei denen ist es in ordnung?

wirkt weniger nach einer fakten-kampagne als nach einer hetzjagd. aber menschen mögen das. hitler war ja auch mal beliebt. bitte, denkt etwas weiter.

von greenpeace hätte ich mir mehr erwartet, die nächste spende werde ich mir mal überlegen...

ps. das heißt nicht, dass nestle hier sauber ist - aber die als alleinigen buhmann darzustellen ist mir zu billig.

fussgängerüberführung
15.12.2010 17:27
Puh, so böse Antiwerbung wieder gegen einen traditionellen Nahrungsmittelhersteller...

macht nichts. Da kommt bestimmt jetzt eine Aktion

30% mehr Kit-kat für den gleichen Pris.

So wie bei Twix und Mars. Jetzt ist halt zeit für Kitkat. 30% mehr fürn gleichen preis. Verstärkte Werbung wird aktiviert. Beste Kanäle sind sicher Ö3 und Kronenzeitung. 30% mehr Produkt, verstehen Sie? Ist das nicht toll? Und erst der Werbespot, der ist doch toll oder? Have a break have a Kitkat.

Auch wenns genaugenommen ein grausiges Mistprodukt ist. Glaube daher nicht, dass sowas in der chefetage von Nestle am genfer see zu bekommen ist.... da lifert der lokale confisseriemesiter persönlich. Der dreck ist nur fürs proleteriat.

kritik_ist_gut!
16.12.2010 15:33

obwohl millionen menschen kaufen sind die paar wenigen "schuld" die es produzieren? bissi einfach das argument oder? aber es sind ja auch die tabakkonzerne die uns töten - nicht die bürger selbst die rauchen. lol. ich rauche, und das bewusst, und da ist niemand anderer schuld wenn ich krank bin als ich selbst. man sollte schon ETWAS ehrlich mit sich selbst sein... bitte leute, von einem standard-leser erwarte ich mir mehr...

fussgängerüberführung
15.12.2010 17:09
... Der Konzern [Nestle] monierte "Urheberrechtsverletzungen"...

Mieses Pack!

Grummel
15.04.2010 16:00

Falls sich jetzt jemand denkt, ja ok, ich werde versuchen nichts mehr von Nestlé zu kaufen, aber man weiss ja nie welche Firmen da alle dazugehören...
Hier eine kleine Hilfe von Nestlé persönlich
http://www.nestle.at/Marken/Al... efault.htm

Herr Franz Strobel
16.04.2010 09:49
NP: im biomarkt gibt's keine nestle "lebens"mittel

mirror
15.04.2010 14:49
Die Möglichkeit der freien Meinungsäußerung ist der Tod von Betrug, Korruption und Megaverbrechen, also auch für Brutalo-minderqualitätsmassenware-Konzerne. Früher oder später, je nach dem. Pöses, pöses Internet!... ^^

C18H27NO3
15.04.2010 14:14
We feed the world ansehen

!

Interessanterweise berichtet der standard ja auch nur über "Oh, die haben einen beitrag gelöscht. Das ist nicht gut weil blablabla....aja, bei dem gelöschten beitrag gings um irgendwelche orang utans im regenwald".

Die tatsache dass ein beitrag auf einer webplatform gelöscht wird ist also eher einen artikel wert als das thema um das sich der beitrag dreht an sich. Soviel zu den prioritäten

C18H27NO3
16.04.2010 07:38

naja, die suche nach nestle oder kitkat förderte wenig zutage....

Werner Ridl
15.04.2010 13:31
ich

weiß nicht
da kommen lauter angebliche online experten zu wort
und fabrizieren unglaublich lange wortmüllhalden

da kann man 60 % weglassen - das ist eine zeitung; online dazu - kein aufsatz.
kürzer - solltet gerade "ihr" verstehen.

Die Zeit ist reif
15.04.2010 14:26
Teil 2 Sollten Sie den Bericht meinen gibt es Kurse in denen man lernt nur das Wichtige zu lesen ;-)

http://de.wikipedia.org/wiki/Schn... hnellleser

Wobei auch hier die Experten geteilter Meinung sind.

Die Zeit ist reif
15.04.2010 14:22
Dies ist ein Forum wo auch Sie jederzeit Ihre Meinung los werden können....ob es interessiert oder auch nicht.....ob Experte oder mündiger Mensch und Konsument.....ok ;-)

kurz genug.

Briefmarkenkleber
15.04.2010 13:06
Was wurde...

...eigentlich aus dem Afferl, das unter Zuhilfenahme eines Tetra-*Packs aus dem Zoo ausbrach und zu dem Sound von "The Trogs" mit dem Auto spazieren fuhr (und vorher dem süßen kleinen Mädchen zuwinkte)?

friedrich wilhelm voigt
15.04.2010 18:09

sitzt jetzt in freiheit unter eine brücke und trinkt packerlwein.

Rudi Cerlimek
15.04.2010 13:04
Ozelot Näßchen!

g'stieß
15.04.2010 14:14

otternzungen.

Briefmarkenkleber
15.04.2010 14:24

finkenhirne.

denkender Mensch
15.04.2010 13:03

Und wo bleibt bitte die Anklage nach §278a wegen Bildung einer kriminellen Organisation? Schließlich hat Greenpeace hier ja wohl das Ziel, erheblichen Einfluss auf die Wirtschaft zu nehmen! Und Urheberrechtsraubkopiemörder sinds noch dazu!

Frankensteins Fekternich
15.04.2010 13:15

Bringens bitte die Busspur-Ortner und die Stasi Wiener Neustadt nicht auf dumme Ideen!

denkender Mensch
15.04.2010 14:17

Ich würde das sogar für eine ausgezeichnete Idee halten! Greenpeace hat als internationale Organisation mit vermutlich Milliarden-Budget weitaus bessere Möglichkeiten, sich zu verteidigen. Ein Mafiaprozess gegen Greenpeace würde wohl internationale Wellen der Empörung hervorrufen und nicht einfach so in der Provinzialität untergehen.

Joseph C. Reznik
15.04.2010 12:58

und noch was.
Ich kaufe mir nix von Nestle.
Wegen dem Palmöl-Mist primär.
Und sekundär wegen der angedachten "20 Liter- Trinkwasser- Grenze" pro Person.

kritik_ist_gut!
16.12.2010 15:29

und sie prüfen sicherlich jedes ihrer gekauften produkte (einzelhandel, wirtshaus) darauf dass kein palmöl drinnen ist, oder? natürlich. viel spass.

nestle wird nur, da großer konzern, angeprangert. einfach und billig. warum gibts über die anderen konzerne keine solchen spots? schon mal darüber nachgedacht?

weniger beeinflussen lassen, selbst denken und meinung bilden und nicht von aktivisten blenden lassen (viell. steht dort ja im hintergrund ein anderes ziel dahinter? wissen wir das hier? wohl nicht...)

MacAllen Fine Oak
15.04.2010 12:52
Finde ich genial...

Da stellen Unternehmen "Facebook Fanseiten" ins Netz und prahlen damit wie nah sie doch am Kunden seien und die Trends verstehen...doch in Wirklichkeit haben sie einfach keinen Tau wie mit der neuen Macht der Konsumenten umzugehen ist.

Bombayflüchtling
15.04.2010 16:19

Im Internet, und in den sozialen Netzen zuallervorderst, stehst Du als Unternehmen in Summe nicht mündigen Konsumenten gegenüber, sondern einem Mob. So wie ein Straßenmob aus denkenden Individuen besteht, aber als eine Masse abseits jeglicher Beherrschbarkeit durch die Individuen agiert, so ist ein Internetmob von jeglichen Attributen wie "mündig" befreit. Auch im Internetmob haben nicht die Individuen die Macht.

Große NGOs mobilisieren und steuern den I-Mob einfach besser als Unternehmen. Ich fürchte mich aber vor dem Tag, an dem ein festes A...loch es noch besser kann. Oder an dem eine der Organisationen sich an der vermeintlichen Macht berauscht...

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