Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Washington DC/Wien - Psychologen der University of Delaware haben entdeckt, dass Frauen, die im Labor künstlich eifersüchtig gemacht wurden, sich emotional so unwohl fühlten, dass sie nicht in der Lage waren, bestimmte Objekte in visuellen Tests zu erkennen. Die Ergebnisse der Studie erschienen in der April-Ausgabe des Fachmagazins Emotion, die von der American Psychological Association publiziert wird.
Die Forscher nehmen an, dass die Ergebnisse etwas Profundes über die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Vorstellungen widerspiegeln. Es war schon lange bekannt, dass die Emotionen von Beziehungen die mentale wie auch die physische Gesundheit beeinflussen. Nun scheint es so, als ob diese seelischen Empfindungen im wahrsten Sinn des Wortes beeinflussen, was man sieht.
Untersuchung von Paaren
Die beiden Psychologie-Professoren Steven Most und Jean-Philippe Laurenceau haben heterosexuelle Paare im Labor untersucht. Die beiden Partner saßen nahe beieinander, hatten allerdings getrennte Computer. Die Frauen wurden bei Landschaftsaufnahmen dazu angehalten, verschiedene Ziele in den Bildern zu entdecken, während sie dazwischen eingeblendete, emotional unangenehme Bilder zu ignorieren versuchten.
Die Männer wurden dazu aufgefordert, die Schönheit verschiedener eingeblendeter Landschaften zu beurteilen. Während des Experiments wurde den Frauen suggeriert, dass die Männer nun Bilder von anderen Single-Frauen nach deren Attraktivität beurteilen mussten. Am Ende des Experiments wurden die Probandinnen danach gefragt, wie unbehaglich sie sich dabei fühlten, dass ihre Partner andere Frauen beurteilten.
Je eifersüchtiger desto blinder
Je eifersüchtiger die befragten Frauen waren, desto verstörter waren sie beim Anblick der gezeigten Bilder. Das ging sogar soweit, dass sie Zielobjekte in den Bildern nicht erkennen konnten. Die Reaktionen waren insbesondere heftig, als den Frauen erklärt wurde, dass ihre Partner nun andere Frauen beurteilten. Unklar bleibt nach den Experimenten jedoch die Frage, was geschieht, wenn die Rollen vertauscht werden. In weiteren Untersuchungen wollen die Forscher dies herausfinden.
Erst im Jänner hatten Forscher der Pennsylvania State University Unterschiede zwischen der männlichen und weiblichen Eifersucht untersucht. Demnach reagieren die meisten Männer eifersüchtiger auf sexuelle Untreue als auf einen emotionalen Betrug. Bei Frauen war es zumeist umgekehrt. Gründe dafür wollen die Experten in der Evolution sehen. Männer könnten sich nicht auf die Sicherheit verlassen, tatsächlich der Vater des Nachwuchses zu sein. Für Frauen sei es hingegen wichtig, dass sie einen Partner haben, der sich dazu verpflichtet fühlt die Familie zu ernähren.
Eifersucht durch Unsicherheit
Dass Eifersucht bei Männern und Frauen verschiedenartig ist, bestätigt auch die Therapeutin und Beziehungs-Coach Christiane Deutsch. "Der archetypische Mann musste nicht auf die Gefühle der anderen eingehen, die Frau als Mutter hingegen schon." Das sei heute etwas anders, denn diese strenge Trennung gebe es nicht mehr. "Es kommt auf den Anteil der männlichen und weiblichen Energie eines jeden an."
Eifersucht habe sehr oft auch ihre Ursache in der eigenen Unsicherheit, meint die Therapeutin. "Es ist ganz wesentlich, wie treu man sich selbst gegenüber ist." Um den Selbstwert zu erkennen, müsse man in seine eigene Geschichte gehen und dort nachforschen. "Selbstliebe ist für eine erfüllte zwischenmenschliche Beziehung notwendig", so Deutsch abschließend. (pte)
Die akute bakterielle Entzündung am Augenlid wird mit antibiotischen Salben behandelt - Selbst herumdoktern empfiehlt sich nicht
Zur regelmäßigen Glaukomkontrolle ab dem 40. Lebensjahr wird dringend geraten
Mit einer in Wien entwickelte Methode können die altersbedingte Makuladegeneration und andere Netzhaut-Erkrankung vorhergesagt werden - noch bevor Symptome auftreten
Ein neues Verfahren könnte die Therapie von Glaukom (Grüner Star) revolutionieren - Mit einer Drainage bleibt auch bei niedrigem Augeninnendruck die Formkonstanz des Auges erhalten
Eine großangelegte Studie zeigte, dass eine Operation bei Katarakt das Sturzrisiko und damit die Wahrscheinlichkeit von Knochenbrüchen senkt
Katarakt und Netzhauterkrankungen werden an der Salzburger Universitäts-Augenklinik mit dem Laser behandelt
Eine Sehtherapie ersetzt keine Brille - Mit speziellen Übungen kann jedoch unter fachgerechter Anleitung die Sehkraft der Augen gestärkt werden
Ein Gerät wandelt Bilder in Töne um und ermöglicht blinden Menschen das Erkennen von Objekten
Patienten mit Retinitis pigmentosa profitieren von implantierten Chip - Teil der Sehkraft lässt sich wiederherstellen
In Österreich leiden etwa 125.000 Menschen an Makuladegeneration. Besonders gefährdet sind Raucher und fettleibige Menschen
Gehirn und zweites Auge gleichen das kranke Auge aus - Augenärzte rufen zu regelmäßigen Untersuchungen auf
Die Messung des Augeninnendrucks an der Hornhaut reicht als Vorsorgeuntersuchung nicht aus
Es gibt zunehmend Menschen, deren Tränenfluss versiegt - Sie leiden am Trockenen Auge und laborieren an einer permanent gereizten Bindehaut
Kombination von zwei Verfahren liefert tiefer gehende Informationen über Zellschichten am lebenden Auge
Immer mehr Menschen leiden unter einer Myopie - Die Arbeit vor dem Computer erhöht das Risiko einer Augapfelverlängerung
Auch ohne Antibiotika heilt eine bakterielle Konjunktivitis in vielen Fällen problemlos ab
Sonnenlicht fördert Krankheitsprozesse auf der Netzhaut - Die Verwendung einer Brille ohne UV-Schutz ist schädlicher als gar keine zu tragen
Am 12. März ist Weltglaukomtag - Eingeschränktes Gesichtsfeld wird zum Sicherheitsrisiko
Sehnerven unterstützen das schnelle Lesen der Braille-Schrift - Schärfung der Tastsinne statt Verarbeitung optischer Information
Fassen wir mal zusammen:
Menschen die Sonnenbrille tragen lügen.
Menschen die depressiv sind, können keine Farben sehen.
Eifersüchtige Menschen könne manche Dinge nicht wahrnehmen.
Geht's noch?
Wie geht es weiter?
Menschen die Schweinsbraten riechen können haben ein höheres Leberkrebsrisiko?
Menschen mit grünen Augen haben ein höheres Prostata-Krebs-Risiko?
Man sollte einmal ein paar haarsträubende Hypothesen aufstellen, es gibt sicher "Wissenschaftler" die daraus ein Studie machen und die EU bezahlt sie. Das heißt wir.
Die sogenannten Wissenschaftsjournalisten machen einfach ihre Arbeit nicht. Sie kennen sich 1. wissenschaftlich nicht aus & gehen 2. nicht ordentlich journalistisch vor, d.h. sie recherchieren nicht & fragen auch nicht nach.
Statt dessen werden Presseaussendungen nach ihrer "Gschmackigkeit" ausgesucht, bestenfalls ein bissl redigiert & zack, das wars.
Überprüft wird nix.
Ergebnis ist, dass die Mehrheit der Leser die Wissenschaftler in Bausch und Bogen für verrückt hält, das Misstrauen gegen Naturwissenschaften & Technik wächst, die Pharmaindustrie als Ganzes böse ist, die Wut gegen alles Intellektuelle steigt & die Hochschuldebatte nicht rational, sondern aufgeheizt geführt wird.
Die Medien tragen nicht mehr zur Aufklärung bei.
Sorry, aber ich weiß, wie eine Aussendung einer Studie aussieht, die fundiert ist und Hand und Fuß hat. Die würde aber auch nicht hier veröffentlicht werden, weil sie sicher nicht mehr als 5 % der Bevölkerung lesen und verstehen können. Ich kenne sogar österreichische Wissenschaftler, die beim letzten Nobel-Preis knapp vorbei geschrammt sind.
Da braucht es Spezialisten, die dann den Inhalt durchschnittlich Gebildeten näher bringen können.
Das was hier abgeht hat absolut nichts mit Wissenschaft zu tun, sondern mit Beschäftigungspolitik für sinnlose Akademiker.
Kein vernünftiger Wissenschaftler gibt so etwas aus der Hand zur Veröffentlichung.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.