Folge von Zahnlücken: höheres Herzinfarktrisiko

13. April 2010, 18:49
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    foto: apa/gero breloer

    Kranke Zähne sind schlecht für die Gesundheit des ganzen Körpers

Schwedische Studie sieht tieferen Zusammenhang zwischen Mundhygiene und Herzproblemen

Stockholm - "Herz-Kreislauf-Erkrankungen, und besonders Erkrankungen der Herzkranzgefäße, hängen eng mit der Zahl der Zähne zusammen", so der schwedische Wissenschafter Anders Holmlund. Ein Mensch, der nur noch weniger als zehn eigene Zähne im Mund hat, hat demnach ein siebenmal höheres Risiko, an einem Herzproblem zu sterben als ein gleichaltriger Mensch mit vollem Gebiss.

Zahl der Zähne ausschlaggebend

Erreger könnten bei Infektionen im Mundraum in den Blutkreislauf gelangen und schließlich zu einer chronischen Entzündung führen, erklärte Holmlund den Zusammenhang. Dies sei wiederum ein Risikofaktor für Herzkrankheiten. Für die schwedische Studie waren über einen Zeitraum von durchschnittlich zwölf Jahren 7.674 Männer und Frauen beobachtet worden, die mehrheitlich an Zahnfleisch-Erkrankungen litten. Die Wissenschafter untersuchten dabei die Todesursache der 629 Menschen, die während der Untersuchung starben.

Ganz neu ist die Nachricht nicht: In den vergangenen Jahren wiesen mehrere Studien bereits einen Zusammenhang zwischen Zahnhygiene und Herzkrankheiten nach, Holmlunds Untersuchung stellt aber als erste eine Verbindung mit der Zahl der Zähne her. (APA/red)

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Posting 1 bis 25 von 50
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scheiskerzn
00
14.4.2010, 17:30

an alle die der studie nicht glauben dann pfelgt eure zähne einfach nicht, und dann schauts mal was passiert!!! Wenn euer Arzt dann sagt das Ihr eure zähne sanieren solltet dann schickt mir bitte ne e-mail und ich schicke euch meine adresse!!!! Lg

Dagmar Rehak
 
00
15.4.2010, 10:52
Nicht so kryptisch!

Was passiert denn dann?

Chocoholic
00
14.4.2010, 22:40
nicht fuettern!

contains sugar
01
14.4.2010, 14:11
schon mal auf die idee gekommen, den spieß umzudrehen?

= wer krank ist, hat auch mehr zahnprobleme.
= wer krank ist, stirbt früher.
= wer viele kranke zähne hat, sollte mal nachschauen, ob im körper ein anderes problem vorliegt, als nur die kranken zähne?

kranke zähne als indikator für krankheit zu sehen machen umsichtige ärzte schon seit dem 14. jh. - das ist nichts neues. (könige ließen sich einst vor lauter angst die zähne reissen!)

Jim Kirk
01
14.4.2010, 14:56

Das wiederspricht ja deiner theorie. Wenn die Könige die zähne reissen ließen dann können sie auch keine entzündungsherde beinhalten und schon ist eine krankheitsursache ausgeschalten.

contains sugar
00
14.4.2010, 15:37

"wo man nichts sieht, das ist nichts." - nach diesem prinzip handelten die könige. aus angst.

sociovation
31
14.4.2010, 13:29
Netter Versuch

der Implantatindustrie...

rudolf schladming
 
01

interessant was alles anlass für verschwörungstheorien sein kann.

Nicholas Blarney
 
01
14.4.2010, 14:06
Die Rede ist...

...von EIGENEN Zähnen im Mund. Nicht gelesen?

fizcerraldo kinski
00
14.4.2010, 13:38

ist ein implantat ein eigener zahn ???

Jojo07
11
14.4.2010, 13:35

Na, auch schon weniger als 10 Zähne im Mund?

Btw: Und ja, ich habe Zahn-Implantate - und bin damit in jeder Hinsicht vollständig zufrieden! Und nein: Ich bin weder Zahnarzt noch verdiene ich weder direkt noch indirekt auch nur einen Cent an irgendwelchen Zahnprodukten.

kritischesauge
00
14.4.2010, 12:10
chronischen Entzündung = Risikofaktor für Herzkrankheiten

Hört sich zwar logisch an, ist aber klinisch noch längst nicht erwiesen, dazu gibts mehrere Reviews, die auf die Widersprüchlichkeit der Daten hinweisen.

Weiters besteht hier ein Confounding Bias durch höheres Alter, schlechte Ernährung und niedrigerer sozioökonomischer Status -> beides sorgt für schlechte Zähne und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Ich glaub, die Studie wurde durch den lokalen Porsche-Lieferanten der schwedischen Zahnärzteschaft finanziert ;-).

Karlgaard
01
14.4.2010, 12:00
Wechselbeziehungen vs. Monokausalität

[1] Schlechte Ernährungsgewohnheiten (insb. zu viel Zucker, Mangelernährung) greifen den Zahnschmelz an UND verursachen Herz-Kreislauferkrankungen.

[2] Rauchen führt zu Plague und schädigt das Zahnfleisch UND verursacht Herz-Kreislauferkrankungen.

[3] Übermäßiger Alkoholkonsum schädigt das Zahnfleisch UND zu Herrerkrankungen.

Bevor man eine einseitige Kausalität konstruiert, solte man vielleicht diese Wechselbeinflussungen untersuchen.

Weiters sind soziologische Faktoren zu berücksichtigen:

[1] Alter (vgl. Posting unten)
[2] Schicht: Mundhygiene, Häufigkeit von Zahnarztbesuchen, Häufigkeit von Vorsorgeuntersuchungen, Tendenz zur Zahnsanierung vs. Extraktion je finanzieller Möglichkeiten, etc. sind zur berücksichtigen.

contains sugar
02
14.4.2010, 14:13

es könnte auch völlig umgekehrt sein: der körper ist krank und daher nicht imstande die bakterien- und pilzflora im mund im gleichgewicht zu halten.

als indikator dienen zähne allemal. einen kausalzusammenhang stellt die apa mal wieder her und der standard macht copy/paste. mühsam für menschen, die sich ein bisschen redaktionelle recherche erwarten.

ad vocem
00
14.4.2010, 11:39
"Zusammenhang zwischen Zahnhygiene und Herzkrankheiten"

Wurden soziale Faktoren (Einkommen, berufliche Stellung, Bildung, ...) bei diesem Zusammenhang rausgerechnet?

Andernfalls täte mich das Ergebnis nicht wundern!

LordHelmchen
00
14.4.2010, 11:03
Weiß man das nicht schon länger?



Totaler Durchblicksstrudel
02
14.4.2010, 10:37

Was auch wieder beweist, dass Herzinfarkt eine Managerkrankheit ist. Weil sich die so häufig Zähne an kniffligen Fragen aus beißen!

standardabweichung
09
14.4.2010, 09:58

alarmierender erscheint mir dass einer der wiener oberzahnärztefunktionäre einmal im radio ausführte der größere anteil der zahnprobleme seien iathrogen = vom arzt geschaffen

Dagmar Rehak
 
00
14.4.2010, 13:04

Einen solchen Fall kann ich bestätigen: Mir hat einmal ein Zahnarzt ohne Vorwarnung einen völlig gesunden Zahn ausgerissen.
Aber was sind die anderen Fälle iatrogener Zahnschäden?

contains sugar
03
14.4.2010, 14:16

man macht "zahnreinigung" bei völlig gesunden zähnen und scheuert die schutzschicht damit weg, man macht plomben bei zähnen, die kein karies aufweisen, man macht unnötige wurzelbehandlungen (die oft ursache für dauerentzündungen im mikrobereich sind), etc. etc.
da würd mir viel einfallen.

isai
00
11.10.2010, 23:16
... und was noch alles?

mumuj
05
14.4.2010, 06:01
Fragen sie ihren Zahnarzt über Paradontitis

Eine sehr verbreitete Erkrankung.Schwarzzahlen- angeblich bis 90% der Bevölkerung sind betroffen, aber die Krankenkasse zahlt die Behandlung nicht. Lieber Zähne verlieren, Herzkrankwerden und die Unsummen an Kosten dann übernehmen müssen, als die Ursache zu bekämpfen.Übrigens in Deutschland wird bezahlt.

Chocoholic
00
14.4.2010, 22:41
Sie wissen aber, dass bei ausgepraegter Paradontose auch die

angebotenen Behandlungsmethoden nichts nutzen....

mumuj
00
15.4.2010, 07:48
aber es soll gar nicht zu eine "ausgeprägte Paradontose" kommen müssen

wen die Leute beim wiederholtem Mundgeruch und Zahnfleischbluten von Zahnärzten aufgeklert werden um was es sich handelt.

Chocoholic
00
15.4.2010, 20:24
aber aber, das sind Wunschtraeume von Ignoranten.

Auch Ausfluss sollte bei Frauen nicht vorhanden sein, laut Schulmedizin so einfach zu behandeln und dennoch ein immer waehrendes Leiden mancher...hat aber nichts mit Hygiene zu tun, oder sagen wir wie bei der Parodontose nur in den wenigsten Faellen.

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