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Korrosionspräparat des Bronchialbaumes der Lunge
Wien - Rund 1,6 Millionen Österreicher leiden an einer Allergie, zwischen 600.000 und 700.000 Personen sind von Asthma betroffen und etwa ebenso viele haben die als "Raucherlunge" bezeichnete Chronisch-Obstruktive Lungenerkrankung (COPD). "Die Tendenz ist steigend", warnte Otto Spranger, Sprecher der Österreichischen Lungenunion (ÖLU) bei einem Pressegespräch in Wien. Bereits in 15 Jahren wird zum Beispiel jeder zweite Europäer an einer Allergie leiden.
"In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Allergiker verdoppelt", weiß Spranger. Trotz des häufigen Auftretens seien die Menschen sehr nachlässig, was die Diagnose und Therapie der Erkrankung betreffen. Mehr noch viele hätten gar keine Ahnung von ihrem Leiden: Nur die Hälfte von ihnen würden sich einem Test unterziehen und somit über die chronische Erkrankung Bescheid wissen. Im Schnitt vergehen zwischen dem Auftreten der ersten Symptome und einer Behandlung zwischen sechs und neun Jahre.
Allergien seien zudem ein Erkrankung mit weitrechenden Folgen: Da sie Entzündungsreaktionen in der Lunge verursachen können, erhöhen sie die Anfälligkeit für Asthma. "Rund 40 Prozent der Patienten mit allergischem Schnupfen bekommen Asthma", so Spranger. Zudem sei die Atemwegserkrankung eine der häufigsten chronischen Leiden im Kindesalter. Etwa 42.000 der Zwei- bis Sechsjährigen würden darunter leiden.
Lebenslange Bürde
Asthma ist zwar eine chronische, lebenslange Erkrankung, doch mit der richtigen Therapie bekommt man sie gut in Griff: "Für jeden Patienten wird ein eigenes Therapiepaket geschnürt", betonte Wolfgang Pohl, Vorstand der Abteilung für Atmungs- und Lungenerkrankungen im Krankenhaus Hietzing in Wien. Rund 80 Prozent der Betroffenen seien mit herkömmlichen Medikamenten gut einzustellen, dass sie ihren Alltag problemlos bewältigen können. Eine schwere Verlaufsform würde nur bei zehn Prozent der Erkrankten vorliegen.
Geringe Therapietreue
Besonders oft werden Patienten mit Cortison behandelt. In Sachen Nebenwirkungen gab Pohl Entwarnung: "Sie spielen aufgrund der geringen Dosis kaum eine Rolle." Kritik übte er an der Therapietreue vieler Asthmaerkrankten: "Die Mitarbeit ist nicht optimal." Viele würden die Therapie beenden, wenn die Medikamente "gut wirken" - doch der Abbruch würde die Erkrankung dazu verleiten, an Schwere zuzunehmen.
Im Gegensatz zu Allergien und Asthma ist in Österreich die Lungenerkrankung COPD noch wenig bekannt. Diese wird hauptsächlich durch Rauchen verursacht. Aktuell sind zwischen 600.000 und 800.00 Österreicher davon betroffen - Tendenz steigend. "Schon 2020 wird diese Erkrankung die dritthäufigste Todesursache sein", warnte Spranger. Grund dafür sei, dass immer mehr junge Menschen rauchen. (APA)
Kostenlose Testmöglichkeiten
Am kommenden Sonntag haben Betroffene und Interessierte die Möglichkeit, sich anlässlich des Welt-Allergie- und Asthmatages bei freiem Eintritt im Wiener Rathaus ausführlich über die Erkrankungen zu informieren. Zudem können sie kostenlose Allergietests und Lungenfunktionsmessungen durchführen lassen.
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Sie dürfen eh gerne neben der stadtautobahn joggen.
das ist einzig Ihre angelegenheit.
wenn Sie aber Ihre mitmenschen - während diese essen - mit tabakrauch einnebeln wollen, ist das eben nicht mehr nur Ihre angelegenheit, sondern betrifft auch die anderen.
erkennen Sie den unterschied?
Ah, Raucher.. naja.. macht nichts, sie gehören sicher zu denjenigen, die nie nie niemals irgendwelche Krankheiten davon bekommen.
Und auch die Menschen in ihrer Umgebung, die mitrauchen, sind komplett immun..
Also kein sorge, weiterrauchen.
natürlich sollten wir leicht vermeidbares, wie Zigarettenrauch, als erstes aus unserem Umfeld verbannen. Bei anderen Dingen wird es schwerer, aber auch beim Verkehr und der Industrie sollten rasch Maßnahmen ergriffen werden.
Unsere Kinder sollten uns das wert sein, wenn wir schon selbst nicht in der Lage sind, für uns die Luft zu verbessern.
Ich hatte letztes Jahr langanhaltenden Husten und wurde zum Lungenfunktionstest überwiesen -dort wurde unter anderem ein Allergietest durchgeführt, da sonst alles in Ordnung war....der Husten ist schon lange weg, dafür habe ich seitdem Hautallergien, die vorher NIE auftraten...
Die einzige Idee der danach aufgesuchten Hautärztin in der Allergieambulanz war die Verschreibung einer Kortisonsalbe....wahrlich eine tolle Leistung unserer Medizin!
Allergien können tatsächlich spontan auftreten, selbst wenn sie diese 30 Jahre lang nicht hatten. Kortison sollte das allerletzte Mittel sein, da es meist nur Symptombehebung ist. Schädigungen durch langes Einnehmen von Volon sind ebenfalls dokumentiert.
Möglich dass sie ein schwarzes Schaf in der Allergieambulanz als Arzt hatten?
Nach Diagnose COPD im Anfangsstadion habe ich vor 2 Wochen nach 32 Jahren zu rauchen aufgehört.
Ich kann nur sagen, kein Vergleich, fühlte mich bereits am 2 Tag besser und auch die Lunge und Blutdruck sagt mittlerweile Danke. Ebenso die Auswirkungen meiner Pollenallergie sind gegenüber dem Vorjahr um ein vielfaches geschrumpft.
Ich wünsche mir selbst, nie wieder zurückzufallen.
http://www.umweltbundesamt.at/umweltsch... reitungen/
Und was genau unternimmt Ö dagegen?
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