Exposure

Griechen schulden Österreichs Banken Milliarden

12. April 2010, 12:15

Französische und Schweizer Banken größte Gläubiger

Wien - Griechenland ist mit rund 4,5 Mrd. Euro (6,2 Mrd. Dollar) bei den heimischen Banken verschuldet, geht aus den aktuellsten verfügbaren Zahlen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ; Ende September 2009) hervor. Das "Exposure" der deutschen Banken war mit 43 Mrd. Dollar (32,1 Mrd. Euro) vergleichsweise schwächer. Diese Daten umfassen noch nicht griechische Emissionen der letzten Monate, die europäische Institute wieder gezeichnet haben.

Größte Gläubiger Griechenlands sind mit rund 75 Mrd. Dollar die französischen Finanzinstitute, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Schweizer Banken sind laut BIZ mit 64 Mrd. Dollar ebenfalls stark exponiert.

Österreichs Banken

In Österreich hatte die Erste Group, wie UBS-Analysten nach einem Investorengespräch Mitte Jänner schrieben, Anfang des Jahres ein Griechenland-Exposure von rund 1 Mrd. Euro, davon entfielen 700 Mio. auf Staatsanleihen, der Rest auf Banken. Die RZB-Gruppe bezifferte gegenüber der APA Mitte Februar das Griechenland-Exposure (Sovereign/Staat, Financial Institutions, Corporate Risk) mit aktuell etwas weniger als 300 Mio. Euro. Fast ausschließlich aus Anleihen besteht in der Volksbank AG (ÖVAG) das 187 Mio. Euro schwere Griechenland-Exposure. Um 90 Mio. Euro in griechischen Staatsanleihen geht es bei der BAWAG PSK. Die Bank Austria macht keine Angaben.

Deutschlands Institute

In Deutschland soll die verstaatlichte Hypo Real Estate (HRE) "unter zehn Milliarden Euro" hergeborgt haben, die Commerzbank hat laut Reuters wenigstens 3,1 Mrd. Euro in den Büchern - ebensoviel wie die DZ-Bank. Die Münchener Rück hat nach Eigenangaben von Anfang März ein Exposure von 2,1 Mrd. Euro. Sie soll laut Finanzkreisen auch bei den letzten Auktionen kräftig zugegriffen haben.

Die Allianz hat laut Reuters 0,9 Mrd. Euro an Krediten gegeben, die Postbank 1,3 Mrd. Euro. Die Deutsche Bank selbst hat nach Eigenangaben "relativ geringes" Exposure (Bankchef Josef Ackermann).(APA)

 

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Mostbluzza
00
14.4.2010, 15:14
österreichs banken ... alles okay

IHS-Chef Bernhard Felderer und Wirtschaftsprüfer Günther Robol sind sich - trotz sonst vieler unterschiedlicher Auffassungen über die heimische Bankenlandschaft - in einem einig: Für beide sind Bankbilanzen nicht mehr verständlich.

http://diepresse.com/home/wirt... ern.portal

das ist keine absicht und alles ist okay. no problem.
glaubt, vertraut/investiert und konsumiert (=steuern zahlen).

odranoel-64
00
13.4.2010, 10:22
Der Pepi Pröll hat wieder mit unserem Geld die Bankaktionäre gerettet

und stützt mit 860 Mill. österr. Kredite von 4100 Mill.
Kein schlechtes Geschäft für die shareholders von Raika, Erste Bank usw. Bin schon neugierig, was die mir für die Ausleihe meines Geldes geben. Wenns der Pröll Pepi nicht anderweitig verzockt.

Sternchen100
00
13.4.2010, 09:17

Toll, bei uns fehlt das Geld überall, die ganze Bevölkerung verarmt, aber nach außen haben wir's ja, da kommt es auf Milliarden nicht an.

ostap_bender
 
00
13.4.2010, 09:08
ostrazismus auch für sie erhältlich

und warum haben franz. banken angeblich insgesamt am meisten investiert ?
das hat nicht zufällig damit zu tun, das ich jetzt hier in griechenland, fnac, carrefour usw tummeln ?

diese ganze propaganda, schmierenkomödie wird erst aufhören, wenn es endlich wieder einen einflussreichen politiker gibt, welcher erstens nicht korrupt ist, zweitens ein sozialempfinden, und drittens die gedankengänge dieser "fastmenschenunddochzombies" so richtig durchschauen kann...

Sternchen100
00
13.4.2010, 09:19

Schulden? Die Franzosen ließen sich "von Griechen große Waffenlieferungen abkaufen" - was die Griechen damit mit machten und ob sie die Waffen noch haben, lässt sich nicht klären.

tramezzino
00
13.4.2010, 09:04
die neuen kredite

werden nur wenig wirkung haben, da sie zuerst einmal verwendet werden, um die raten der alten zu bedienen. gerettet ist da noch exakt nichts, es wird nur der drohende bankrott vorläufig verhindert. so zu tun, als ob jetzt alles paletti wäre ist eine augenauswischerei und wenn die ausgaben griechenlands nicht peinlich genau von der eu überwacht werden (was nicht passieren wird), dann steht das thema spätestens in einem jahr wieder auf.

pei mei
00
13.4.2010, 08:19
also ich finde

es gibt ein gutes Gefühl wenn man so einmal pro Woche eine Bank oder einen Staat retten kann ...bitte mehr davon

tramezzino
00
13.4.2010, 08:59

und falls du zu den steuerzahlern gehörst: mit deiner kohle !

Herr und Frau Österreicher
 
00
13.4.2010, 08:38

Staaten retten Banken, Banken retten Staaten! Die brauchen sich gegenseitig und unser Geld!

Herr und Frau Österreicher
 
00
13.4.2010, 08:10
Östrreichische Banken schulden ÖsterreicherInnen Milliarden!

rosa parks
00
13.4.2010, 09:10
danke!!!!!

der titel ist geradezu unfassbar relitätsverzerrend. Ihre erläuternde version macht es echt leichter....

imir
00
13.4.2010, 04:47

Wie schön! Jetzt wissen wir wenigstens wo unser Steuergeld hinwandert wird.

tramezzino
00
13.4.2010, 09:00

nach kriechenland, zu den beamten und bauern.

leser 4712
00
13.4.2010, 06:23
sie meinen sicherlich

das geld, das sie als steuererhöhungen zusätzlich abknöpfen werden...

vorname nachname1
02
13.4.2010, 00:14
Das Ganze Nennt Sich

gutes Geld schlechtem nachwerfen.

wanttobegood
02
13.4.2010, 00:01
Also..

..wenn ich es richtig verstanden habe: Die hochverschuldeten Griechen bekommen wieder Kredite um mit diesen Geld wiederum andere Kredite zurück zahlen zukönnen.
Die Kredite die sie jetzt bekommen sind höher verzinst als die, die damit bedient werden.
Dadurch das die anderen Staaten diese Kredite hergeben wird das Staatsdefizit größer also müssen sie zur refinanzierung Kredite aufnehmen deren Zinsen ebenfalls höher sind da mit steigendem Defizit das Risiko für die Bank steigt.
Tjo nennt man sowas nicht Schuldenfalle aus der nur noch der "Konkurs" raushilft?

Mork vom Ork
00
16.4.2010, 08:17

wenn der kreditnehmer es nicht schafft seine Finanzen in Ordnung zu bringen ja, am ende des tages sind die Zinsen aber trotzdem noch ein verhältnismäßig kleiner teil des gesamtaufwandes

Sternchen100
00
13.4.2010, 09:20

Die einzigen die hier profitieren sind offensichtlich die Banken mit jedem hin- und her-Transfer.

Plabutsch
07
12.4.2010, 21:48
Am "Ende" der Krise ...

... wird ALLES den Banken gehören.

TopperHaarli
30
12.4.2010, 23:33
Da war es wieder

das Schimpfwort ... Bank!

danke setzen!

willi weimaraner
07
12.4.2010, 23:06
GR gehört dann den Banken und bekommt einen neuen Namen

Beim Euro(visions) Song Contest werden wir's schon erleben, wenn es heißt... "Raika Griechenland - 6 points".

also dann ...
011
12.4.2010, 21:27
o h ... mitllerweile hats sogar der stand. a r T..."behirnt"...dass dies eine reine bankenrettung (die wievielte ?) ist.

"Diese Krise hat eine höchst gefährliche Sprengkraft. Wenn weder D....noch F...noch die EU eingreifen,
könnte es zu einem Zahlungsausfall für griechische Anleihen kommen !
Entsprechend müssten all jene, die GR Bonds haben, dies Kredite abwerten = ein Dominoeffekt !

Die Banken in ... F haben 76 mrd, D 44, GB 13, NL 12, P 10 usw. - und CH 64 mrd ...in den Büchern.
d.h.
es ist eine pure "Banken-rettung" !
die Paradoxie daran...,
dass CH (fast) am meisten davon profitiert,
o h n e auch dafür mitzufinanzieren !
typisch SCHMAROTZER - STAAT C H .

und bei den PIIGS (1,7 bill euro)
haben F 331 mrd, D 307,
GB 156, NL 150, E 90 ...CH 82.
grafik 16041, 16039.

http://www.jjahnke.net/rundbr67.html#gre

TopperHaarli
02
13.4.2010, 00:14
sehr interessant

übrigens, kleiner fehler: D 331 Mrd und F 307 Mrd ... sonst alles richtig

also dann ...
01
13.4.2010, 01:01
danke f.d. korrektur.

Hugo Stolz
010
12.4.2010, 21:08
"Griechen schulden Österreichs Banken Milliarden"

Nette Umschreibung dafür, wie die Steuerzahler der EU-Staaten wieder mal dafür gesorgt haben, dass die Banken keine Zinsausfälle wegen eines Bankrotts Griechenlands beklagen müssen.

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