Zerstörte Synagoge Mariahilf

Das Gedenken aus dem "dunklen Eck holen"

Julia Schilly, 15. April 2010, 08:55
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    foto: bi synagoge mariahilf

    Beschmierungen, Urinflecken: Die Gedenktafel für die in den Novemberpogromen 1938 zerstörte Mariahilfer Synagoge im Vorjahr

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    foto: bi synagoge mariahilf

    Pünktlich im November 2009 wurde die Gedenktafel mit rechtsextremen Aufklebern verunstaltet, Georg Schober von der Bürgerinitiative Synagoge Mariahilf glaubt nicht an einen Zufall

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    foto: jus/derstandard.at

    Die Gedenktafel im April 2010: Die Sticker sind abgekratzt worden, die Beschmierungen haben sich tief in den Marmor gefressen und sind noch blaß zu sehen

Gedenken soll nicht am "Urinal" stattfinden: Eine Bürgerinitiative setzt sich dafür ein, dass die zerstörte Synagoge in Mariahilf einen angemessenen Gedenkort erhält

Gedenktafel oder Urinal? Diese Frage stellt sich Georg Schober öfters, wenn er an der Gedenktafel für die in den Novemberpogromen zerstörte Synagoge in der Schmalzhofgasse ("Schmalzhoftempel") im sechsten Wiener Gemeindebezirk vorbei geht. Als pünktlich zum 70. Jahrestag im Jahr 2008 die Schmierereien und Verunreinigungen wieder zunahmen und die Bemühungen um eine Lösung keine Früchte trugen, gründete er gemeinsam mit Petra Öllinger 2009 eine Bürgerinitiative. Das Ziel: Der geschichtsträchtige Ort solle wieder würdig gestaltet und das Gedenken im Bewusstsein der (Mariahilfer) Bevölkerung verankert werden.

"Ich habe zunächst die Beschmierungen und Verunreinigungen bei den zuständigen Stellen - der MA 7 (Kulturabteilung der Stadt Wien), allen Parteien und bei der Bezirkvorsteherin - thematisiert. Der Punkt ist: Wir haben bewusst alle Parteien informiert, aber von den wenigsten kam besonderes Engagement", kritisiert Schober gegenüber derStandard.at. Erst nach einem halben Jahr gab es den ersten Reinigungsversuch. Bei den Steinplatten gestaltete sich das aber als schwierig, wie Schober meint, da sich die Farbe tief in den Marmor reingefressen hat. Im November 2009 wiederholte sich der Vandalismus im Bereich der Gedenktafel und vor einigen Wochen kamen Aufkleber mit rechtsextremen Slogans hinzu.

Ein Dorn im Auge ist den VertreterInnen der Bürgerinitiative nicht nur die Verunreinigung. "Die Platte ist ein typisches Produkt der 80er Jahre: Grauer Marmor und schlecht leserliche rote Schrift. Außerdem wird der Ausdruck 'Reichskristallnacht' verwendet, der verharmlosend ist." Kilian Franer ist Vorstand der Mariahilfer Kulturkommission, die Vorschläge ausarbeitet und der Bezirksvertretung vorlegt. "Eine Formulierungen wie 'Reichskristallnacht', die ja fast beschönigend wirkt, würde heute niemand mehr auf eine Gedenktafel schreiben. Wenn die Kultusgemeinde eine neue Tafel will, werde ich mich dem sicher nicht verschließen", sagt er. Am 22. April ist ein Termin für ein Gespräch zwischen Kulturkommission und Bürgerinitiative angesetzt. Auch ein Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde ist eingeladen, wie Franer informiert. 

"Schnelle und sinnvolle Lösung"

Er hebt im Gespräch mit derStandard.at hervor, dass er ebenfalls an einer schnellen Lösung interessiert ist. "Wir haben mehrere Vorschläge eingehend betrachtet, die Direktorin des Pensionistenheims, an dem die Tafel angebracht ist und natürlich die Israelitische Kultusgemeinde miteinbezogen, die für mich eigentlich der wichtigste Ansprechpartner ist", berichtet er. Ein erster Vorschlag, auf den sich zunächst alle Parteien einigen konnten, war ein Bewegungsmelder in Kombination mit einem Spot. Die Umsetzung scheiterte in der Sitzung der BezirksvertreterInnen an einem Antrag der ÖVP auf Neugestaltung", sagt Franer. "Von unserer Seite wurde aber explizit darauf hingewiesen, dass die Beseitigung der Schäden inklusive Bewegungsmelder sowie die Neugestaltung zwei Paar Schuhe sind, weil die Neugestaltung ja nicht von heute auf morgen geht", legt ÖVP-Bezirksobmann Gerhard Hammerer seine Sicht der Dinge dar.

Seither hat sich, außer den Fassadenreinigungen, nichts mehr getan. "Für mich ist das auch unbefriedigend, wenn das eine unendlich lange Diskussion ist. Ich bin lieber für eine schnelle und sinnvolle Lösung, bei der vielleicht nach einem halben Jahr nachgebessert werden muss", sagt Franer.

Die Mariahilfer Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann sieht die Beschmierungen eher als "dummen Lausbubenstreich", da die gesamte Fassade und nicht nur die Gedenktafel bekritzelt wurde. Seit ein Lokal mit einschlägig ausländerfeindlichem Klientel geschlossen hat, seien jedoch auch die Beschmierungen und rechtsextremen Aufkleber in der Umgebung verschwunden, beobachtete Kaufmann. Andere Maßnahmen, um die Umgebung der Gedenktafel zu verschönern, seien in der Vergangenheit gescheitert. Blumentröge wurden zerstört und Steine, die in Zusammenarbeit mit der Israelitischen Kultusgemeinde errichtet wurden, aus dem Boden gestemmt und als Wurfgeschoße missbraucht.

Lösungsvorschläge

Schober und die Mitglieder der Bürgerinitiative haben bereits Lösungsvorschläge ausgearbeitet, die sie gerne besprechen würden. Vor allem die Arbeit mit Jugendlichen der ums Eck gelegenen Kooperativen Mittelschule Loquaiplatz habe Priorität, sagt Schober: "Die Schule gab es schon 1938. Es ist wichtig, bei den Schülern dafür ein Bewusstsein zu verankern und sie zu sensibilisieren." Im April wird es ein erstes Gespräch mit der Direktorin der KMS geben.

Ein Spot in Kombination mit einem Bewegungsmelder könnte zudem Vandalen abschrecken und die Lesbarkeit der Tafel verbessern. "Ich bin zwar nur Laie, aber das Problem ist, dass ich keine Möglichkeit sehe, die Beleuchtung so anzubringen, dass sie nicht selbst Opfer von Vandalismus werden kann", sagt Schober. Der Spot könne auch weiter oben an der Fassade angebracht werden, wo er besser geschützt sei, meint Franer dazu.

Eine weitere Idee wäre, die Tafel "aus dem dunklen Eck" herauszuholen und an der Vorderseite des Gebäudes, einem Pensionistenwohnheit am Loquaiplatz, anzubringen. Vor ein paar Wochen wurde erneut eine Säuberung der Fassade vorgenommen, die Spuren der Beschmierungen ließen sich bisher jedoch nicht vollkommen entfernen. "Die versuchte Reinigung der Gedenktafel ist ein erster Schritt hin zu einer anlassgemäßen Gestaltung des Ortes, es bedarf jedoch weiterer Maßnahmen für eine dauerhafte Lösung", sagt Schober. (Julia Schilly, derStandard.at, 1. April 2010)

Wissen: Novemberpogrome 1938

Am siebten November 1938 erschoss der 17-jährige Herschel Grynszpan in Paris den Diplomaten Ernst vom Rath. Er wollte damit gegen die Verfolgung der Juden protestieren. Reichspropagandaminister Joseph Goebbels initiierte daraufhin einen "reichsweiten" gegen die jüdische Bevölkerung gerichteten Pogrom. In Wien wurden mehrere Tage lang, und nicht nur in der Nacht von 9. auf den 10. November, wie der verharmlosende Begriff "Reichskristallnacht" impliziert, 42 Synagogen und Bethäuser verwüstet und angezündet. 6.547 Wiener Juden kamen in Haft, 3.700 davon in das Konzentrationslager Dachau, viele wurden ermordet. Tausende jüdische Geschäfte und Wohnungen wurden geplündert, zerstört und beschlagnahmt. Der Ausdruck "Kristallnacht" wurde vom Volksmund geprägt und bezog sich vermutlich auf die vielen zerbrochenen Fenster und Kristallleuchter der Synagogen und Geschäfte. Schon kurz nach seiner Entstehung wurde er von den Tätern vereinnahmt.

Bürgerinitiative Mariahilfer Synagoge

Kommentar posten
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georg schober3
00
21.4.2010, 01:36
Ein blick in die Zukunft

Die Jungen sind nicht verantwortlich für das, was damals geschah. Aber sie sind verantwortlich für das, was in der Geschichte daraus wird.

Richard von Weizsäcker

In diesem Sinn sollte eine gemeinsame und würdige Lösung am Ort des Gedenkens möglich sein.

Ansei
 
00
20.4.2010, 14:03
WTF?

Ganz schön kompliziert geworden hier. Es ist ja schön, dass es die von "el gomero" erwähnte Veranstaltung gab, aber wie kann das ein Grund sein, um dies neue Anliegen schlecht zu finden? 'Ihr wart nicht bei uns dabei, jetzt dürft ihr nie mehr mitreden!' - ???
Und warum wird Stimmensammeln, für das Sauberhalten und Respektieren von Gedenktafeln, negativ, nur weil's jemand Hausieren nennt? Worum geht es hier eigentlich? Um das Postulieren kindischen Beleidigtseins, aus unerfindlichen Gründen?

Rothaut
02
20.4.2010, 09:42
Nicht schon wieder!

Es scheint offenbar so zu sein, dass immer dann, wenn es um Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus geht, alle möglichen und unmöglichen Ausflüchte gebraucht werden, um nur ja "rationale" Gründe gegen eine Gedenkstätte ins Treffen führen zu können. Das war beim Hrdlicka-Denkmal am Albertina-Platz so und das ist offenbar auch hier der Fall. Da hilft es sehr, wenn man vom eigentlichen Anliegen (Gedenktafel reinigen und vor Schmierereien schützen) mit einer (an sich sehr guten) virtuellen Rekonstruktion ablenkt, wie es el gomero tut. Da kommen dann die Kryptofaschisterln wieder aus ihren Löchern und schreien:"Endlich muss es doch nach 70 Jahren genug sein!" - Widerlich!
Ich unterstütze die Initiative von Georg Schober und Petra Öllinger!

Erstschlag
 
10
19.4.2010, 22:15
Lustig

die völlig couragierte Frau Ölinger geht jetzt im Facebook hausieren, damit man sie unterstützt, weil irgendein Gomohra oder so sie persönlich angreifen würde.

georg schober3
10
19.4.2010, 23:34
eine kleine richtigstellung

lieber erstschlag! die facebookgruppe der "mariahilfer synagoge" hat zur zeit 793 mitglieder und es werden jeden tag mehr. auf dieser grundlage muß man nicht hausieren gehen um unterstützung zu erhalten. die von ihnen angesprochene person nennt sich übrigens "el gomero" und es gibt eben viele standardleserInnen die postings a la "el gomero" durchschauen.

luchmhor
01
17.4.2010, 20:33

Das Hauptproblem dürfte die Lage der Gedenktafeln sein:

Ein Loch in der Hauswand, ein optimales Platzerl wenn man mal dringend muss.
Dieses Urinproblem gibts nicht nur dort sondern überall in der Stadt. Z.b. im Sechsten bei allen Stiegenaufgängen zwischen Gumpendorfer- und Mariahilferstr. Sobald es uneinsichtig, dunkel und ein wenig abgeschieden ist wird hingemacht.

Die Graffities kann ich nicht deuten, sehen aber nicht politisch motiviert aus.
Die Pickerl sind auf den Mini-Bildern nicht zu erkennen.

Dipl.-Päd. Michael Dräger
 
01
18.4.2010, 10:31
Bewusstsein ist gefragt!

Wenn des wirklich so is, dass der männliche Teil der Bevölkerung in jede dunkle Ecke pisst, dann gibt's zwei Möglichkeiten: ausleuchten oder Bewusstsein bilden. Letzteres sollte dazu führen, dass zumindest aus Orten wie diesem (der Gedenktafel nämlich) keine Pinkelecken werden. Also Männer, reißt's euch zsamm oder bildets euch weiter!

luchmhor
10
18.4.2010, 16:26

Hallo.

Gibt auch genug Frauen die solche Ecken nutzen.
Ausleuchten ist unsinnig. Da muss man hundertausende Lampen installieren ;)
Und Bewusstseinbilden, stimmt. Nur wie bringt man 12jährige, 16jährige, 25jährige und 33jährige gleichermaßen dazu?
Und nicht nur diese Gedenktafel ist verschmiert, etc. Scheint aber die besseren Medienkontakte zu haben.

Dipl.-Päd. Michael Dräger
 
22
17.4.2010, 09:35
In welchen Jahren leben wir?

Nun, da geht's ja heftig rund! Es war leider auch nicht anders zu erwarten. Was mich besonders betroffen macht und was für mich absolut nicht nachvollziehbar ist, sind die persönlichen Angriffe auf Georg Schober und Petra Öllinger, die hier vor allem von einem/einer gewissen el gomero erhoben werden. Das sind wirklich Methoden, die an jene Zeit erinnern, die auch deswegen NIE UND NIMMER vergessen werden darf. Offensichtlich tief im Menschen verwurzelt ist das Bedürfnis, andere abzuwerten, sich über andere zu erheben, diese mit Worten, psychisch oder letztlich auch physisch zu vernichten!
Ich halte diesen Ort des Gedenkens für absolut notwendig und da es ein öffentlicher Ort ist, sit auch die Öffentlichkeit zuständig!

Monika Himsl
00
18.4.2010, 10:24
Da bin ich absolut deiner Meinung!

El gomero hat sich inzwischen ja nicht mehr gemeldet. Was soll das? ist er nun einer der "Bezirksherren" oder nicht???

zweyenstein
 
02
17.4.2010, 08:20
persilschein fürs urinal?!?

ja, klar so eine virtuelle rekonstruktion ist etwas feines! die kann nicht als urinal missbraucht werden!

nichts gegen die virtuelle rekonstruktion. aber das kann ja wohl auch nicht ein persilschein für das verkommenlassen realer gedenkstätten sein, el gomero!

da sind sehr wohl die bezirksherren und -damen gefordert! und nicht nur die!

georg schober3
00
17.4.2010, 00:36
Auf den Schlips getreten?

Eine Frage an "el gomero": Sind Sie eventuell ein/e Mariahilfer Bezirkspolitiker/in, die/der sich auf den Schlips getreten fühlt?

Monika Himsl
01
18.4.2010, 10:47
Wo bleibt die Antwort?

Nachdem ich mich nun durch einiges durchgelesen habe frage ich mich schon, wo die Antwort des "el gomaro" bleibt? Ist es so schwer, auf diese Frage zu antworten. Der Link zur virtuellen Rekonstruktion der Synagoge ist winderbar. Aber die Situation der Gedenktafel ist eine absolut andere Sache. Ich finde die Initiative von Georg Schober und Petra Öllinger für eine Verbesserung dieser absolut beschämenden "Gedenksituation" abolut unterstützenswert. So sehe ich diese Kritik nur mit großem Kopfschütteln.

el gomero
21
16.4.2010, 20:56
Es gibt nicht nur eine Gedenktafel für die Synagoge

Es wurde im Rahmen des umfassenden Mariahilfer Bezirksprojekts "Erinnern für die Zukunft" auch eine aufwändige virtuelle Rekonstruktion dieser Synagoge präsentiert: http://www.archivision.at/?p=134.

An diesem Projekt - in dem allen NS-Opfern in Mariahilf namentlich gedacht wird - haben sich viele Menschen im 6. Bezirk beteiligt. Leider nicht die 2-BürgerInnen-Initiative von Öllinger &
Schober. Deshalb wissen sie auch scheinbar nichts von dieser Form des Gedenken und konzentrieren die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit lediglich auf 1 von ca. 850 Gedenktafeln im Bezirk. Hätte die Diskussion über jede einzelne der anderen Gedenktafeln genau so lange gedauert, wäre das Projekt in ca. 425 Jahren abgeschlossen. Das kann´s aber nicht sein.

Strpüpl Kotu
00
19.4.2010, 22:27
Ist dieses Projekt deswegen weniger unterstützenswert?

Dipl.-Päd. Michael Dräger
 
01
17.4.2010, 09:43
2-BürgerInnen-Initiative?

Sehr geehrter El Gomero!
Wenn Sie schon jemandem mangelnde Recherche unterstellen, dann recherchieren wenigstens Sie genau: also ich bin auch ein Teil der Bürgerinitiative. Und ich kenne andere, die auch dabei sind, z.B. bei der Feierstunde am 9.11.09. Wo waren Sie?

Frau Oellinger
01
16.4.2010, 21:52
2 Personen - oder doch viel mehr?

Zitat el gomero: "Leider nicht die 2-BürgerInnen-Initiative von Öllinger & Schober."

Ein genauer Blick auf die Kommentarsite des Blogs der Initiative http://mariahilfersynagoge.wordpress.com/ oder auf die Facebook-Gruppe http://www.facebook.com/group.php... 1437820399 zeigt, daß mehr als 2 Bürger/innen beteiligt sind.

Mit freundlichen Grüßen, Ihre zivilcouragierte Frau Öllinger

Frau Oellinger
00
16.4.2010, 21:43
Keine Ahnung? Von wegen!

"Deshalb wissen sie auch scheinbar nichts von dieser Form des Gedenken und konzentrieren die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit lediglich auf 1 von ca. 850 Gedenktafeln im Bezirk."

Besser noch! Wir haben auf das Buch "Die zerstörten Synagogen Wiens" mit einem Beitrag über die ehemalige Synagoge in der Schmalzhofgasse
im Blog hingewiesen:
http://mariahilfersynagoge.wordpress.com/2009/11/1... gen-wiens/

Ihre zivilcouragierte Frau Öllinger

el gomero
00
16.4.2010, 22:18
http://www.archivision.at/?p=134.

von diesem Link, der zur virtuellen Rekonstruktion der Synagoge in der Schmalzhofgasse führt, ist in ihrem Blog genau nichts zu finden. Auch nicht im zitierten Buch.

Leider.

Frau Oellinger
00
16.4.2010, 22:54
Links und Bücher

Ich habe ja auch von dem BUCH (in dem ein Beitrag über die Mariahilfer Synagoge zu finden ist) geschrieben, nicht von dem von Ihnen erwähnten Link.

Ihre zivilcouragierte Frau Öllinger

di`Luca
107
16.4.2010, 10:18
sofort in die wege leiten:

mindestens 2 polizisten 24/7 abstellen mit monatl. kranzniederlegung und pummerin-läuten inkl. schweigeminute der gesamten bevölkerung

na hoffentlich haben wir diese ganze thematik in weiteren 70 jahren hinter uns, bin zuversichtlich!

torch
 
00
18.11.2010, 13:14

Immer wieder widerlich solche Statements.

I find television very educating
11
16.4.2010, 22:57

mich ärgert die mehrheitlich positive bewertung ihres sinnbefreiten beitrages
einmal rot von mir
vielleicht wird's noch

Herr Ostbahn
13
16.4.2010, 12:38
ich hoffe wir haben das Thema in 70 Jahren nicht "hinter uns"


Ich bin froh in einem Land zu leben, in dem wir unsere Geschicht kritisch betrachten.

mfG Ostbahn

p.s. gibt genug Länder denen das auch nicht schaden würde

die naive
12
17.4.2010, 10:24

Gesamte Geschichte betrachten ist immer wieder gut; sich auf einen - wenn auch sehr gravierenden! - Teilabschnitt zu fokussieren führt offensichtlich bei einigen zu fanatischem Verbeißen.

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