Umfragen

Fischer liegt bei 82 Prozent

10. April 2010, 09:56

12 bis 14 Prozent für Rosenkranz, 4 bis 6 für Gehring

Wien - Amtsinhaber Heinz Fischer liegt laut aktuellen Umfragen zur Bundespräsidentenwahl unaufholbar bei 82 Prozent. FPÖ-Kandidatin Barbara Rosenkranz kommt laut einer Gallup-Umfrage (400 Befragte, 8./9. April) für die Tageszeitung "Österreich" (Samstagsausgabe) auf 14 Prozent. Karmasin Motivforschung errechnete für Rosenkranz 12 Prozent, wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet. Rudolf Gehring von der Christlichen Partei würde demnach 4 (Gallup) bis 6 (Karmasin) Prozent schaffen.

In der Gallup-Umfrage geben nur 44 Prozent der deklarierten FPÖ-Wähler an, Rosenkranz wählen zu wollen, immerhin 25 Prozent wollen für Fischer stimmen. Bei den ÖVP-Wählern tendieren 64 Prozent zu Fischer, nur 8 Prozent zu Rosenkranz.

19,5 für Rosenkranz in Vorarlberg

In Vorarlberg sind die Werte etwas anders. Meinungsforscher Edwin Berndt hat im Auftrag der "Vorarlberger Nachrichten" (Samstagsausgabe) 72 Prozent für Fischer, 19,5 für Rosenkranz und 8,5 für Gehring erhoben. Nahezu jeder dritte Vorarlberger (29 Prozent) will allerdings keinen der drei Kandidaten wählen. Elf Prozent halten sich bedeckt, 14 Prozent sagen, sie würden noch nicht wissen, wen sie wählen. Somit lassen sich 54 Prozent der Befragten nicht zuordnen, sagt Berndt. (APA)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 126
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Freigeist
00
18.4.2010, 23:08
peinlich was rosenkranz und gehring

gerade im orf von sich geben.

rosenkranz ist ein schlichtes katastrophengebiet; inhaltlich und in ihrem auftreten.

gegen rosenkranz wirkt gehring wie der idealkandidat. inhaltlich wird aber auch er nur wenige ansprechen.

schade das fischer nicht anwesend war.

pathological weakness of the financial memory
00
13.4.2010, 15:47
pia fraus
00
12.4.2010, 20:26
jeder prozentpunkt für R ist einer zuviel!

und was die umfrage betrifft, gibt es wahrscheinlich etliche heimlich-wähler.

astrologer
10
12.4.2010, 13:52
82 Prozent

....wovon? Bei einer Wahlbeteiligung von etwa 50 Prozent - kaum beeindruckend.

Walter Bimini
00
11.4.2010, 17:42
es würde mich sehr wundern, wenn fischer besser als kirchschläger bei seiner wiederwahl wäre.

Fillet of Soul
00
12.4.2010, 16:31
besser?

sie meinen sicher ´mehr prozent´

Trajan
00
11.4.2010, 09:48

ich halte diese nervenzerfetzende spannung nimma aus. hoffentlich ist bald wahltag. a wahnsinn sowas.

isodora
02
10.4.2010, 23:06
Find´ ich süß:

Gallup = Prof. Karmasin, also der Alte,
Karmasin Motivforschung = Karmasin, die Juniorin, also die Deszendentin.

Karmasin erforscht die Zukunft, anyhow.
+- 2%.

B. Karamasow
00
12.4.2010, 11:28
aber schon auch eigenartig,

dass ein und dasselbe Institut an Österreich andere Ergebnisse liefert als ans Profil ...?

roterbruder1
83
10.4.2010, 22:01

also, ich wähle heinz fischer und fahre lang nicht mehr nach vorarlberg. (ist eh viel zu weit)

giftwitwe
22
11.4.2010, 06:15

ich werde ungültig wählen indem ich irgendwas nassforsches auf den wahlzettel schreiben werde ...

homer simpson9
 
00
12.4.2010, 16:15

ja ich werd ein strichmaxerl zeichnen und heinz fischer drunter schreiben..

dann werd ich noch stinkelinien hinzufügen...

perau1
 
04
11.4.2010, 17:41

wui, sie traun sich aber was.

tztom
20
10.4.2010, 19:30
tztom gefällt das

echt russisch

grassl
00
10.4.2010, 18:36
war das eine vp-umfrage?

Chien de Pique
76
10.4.2010, 17:13

Gehring scheint sich, angesichts seines Minimalwahlkampfes und seiner geringen Bekanntheit nicht schlecht zu schlagen. Sollte er, ohne Plakate und ohne Rückendeckung einer größeren Partei, wirklich 6 Prozent erreichen können, Rosenkranz mit Plakatflut und zähneknirschender FP-Rückendeckung nur das Doppelte, wäre es eine regelrechte Ohrfeige für sie, schöner wäre nur noch der dritte Platz.
Vielleicht werde ich doch Gehring wählen.

NONE
14
10.4.2010, 23:23

Man wählt die Person die BP werden soll.

Man wählt nicht deppert strategisch.

Chien de Pique
21
11.4.2010, 14:59
2/2 So aber stellt sich die Frage, ob Fischers bislang äußerst mauer Amtsführung ein möglichst knapper Wahlsieg zugute käme (das meine ich)oder ein in der Geschichte der Republik einmaliger Erdrutsch - und den verdient er weiß Gott nicht -

der täte ihm und dem Amt auch nicht gut. Die Abschaffung der Volkswahl bzw. die Verlängerung der Amtszeit ohne Wahl steht eh schon drohend im Raum, die meisten Parteien boykottieren die Wahl, da wäre es auch demokratiepolitisch vollkommen unverantwortlich, ihm die Stimme zu geben.
Für mich stellen sich also nur die Alternativen weiß oder Gehring (der zwar, anders als HeiFi Ecken und Kanten hat und, anders als BaRo mit Rechtextremismus nichts am Hut, dessen zur Schau getragene Erzfrömmigkeit und vor allem das Anzeigen blasphemischer KünstlerInnen mich sehr abstoßen).
Zugleich Fischer zu ermahnen und Rosenkranz abzustrafen, die Parteien zu warnen, ist jedoch verlockend.

Chien de Pique
11
11.4.2010, 14:55
Die Personen, die nach meinen Vorstellungen BundespräsidentIn werden sollten, stehen nicht zur Wahl. Ich tendiere daher an sich stark zum

Weißwählen, wovon ich aber grundsätzlich sonst selber immer abgeraten habe.
Dass Fischer Präsident wird und von Know-How und Erfahrung her, die im Vergleich geeignetste Person ist, steht außer Zweifel, stünde es 50:50 oder 34:33:33, würde ich wohl in den sauren Apfel beißen;

*QED*
11
11.4.2010, 11:24

Wollen Sie mit der Unterstellung "deppert" zu sein
Wähler gewinnen?

giftwitwe
41
11.4.2010, 06:17

was genau spricht gegen gehring als BP ?? im vergleich zu fischer und rosenkranz meine ich ...

perau1
 
03
11.4.2010, 17:51

der unterschied zw. rosenkranz und gehring:
mit rosenkranz geht es zurück in die 30iger jahre und
mit gehring zurück ins 18. jahrhundert.

Chien de Pique
01
12.4.2010, 13:49

Sie meinen in die Aufklärungsepoche und das sinnenfreudige Rokoko?

byron sully
12
11.4.2010, 01:03
find ich zwar auch,

aber ein dritter platz für rosenkranz hätte andererseits auch was...

Der Leser für die Zeitung
02
11.4.2010, 11:05

aber nicht um einen christenfundi auf platz 2 zu hieven.

da wähl ich lieber fischer um beide andere zu marginalisieren.

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