"Möchte schon den Finger auf Wunden legen"

  • Am Puls des Erfolgs
Toni Innauer304 Seiten, davon 36 Seiten Abbildungen Verlag: CSV, www.csv.at Sprache: Deutsch ISBN-10: 3950286802 ISBN-13: 978-3950286809 Erscheinungstermin: 15. März 2010  Preis: 24,95 Euro
    foto: csv/tom haller

    Am Puls des Erfolgs

    Toni Innauer
    304 Seiten, davon 36 Seiten Abbildungen
    Verlag: CSV, www.csv.at
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3950286802
    ISBN-13: 978-3950286809
    Erscheinungstermin: 15. März 2010
    Preis: 24,95 Euro

In "Am Puls des Erfolgs" gibt Toni Innauer tiefe Einblicke in seine Sportlerseele und reflektiert über Licht und Schatten des Erfolgs

Toni Innauer und die "Spielregeln des Wettbewerbs": 18 Jahre nach seinem Erstlingswerk "Der kritische Punkt" sinniert der Olympiasieger und Erfolgstrainer in "Am Puls des Erfolgs" über sein Leben im Spitzensport und kritisiert die Mechanismen der Leistungsgesellschaft. Sein Buch versteht er nicht als Abrechnung, sondern als "liebevolle, aber kritische Aufarbeitung", sagt er im Interview mit derStandard.at.

derStandard.at: Warum haben Sie das Buch in Eigenregie - ohne einen Verlag im Hintergrund - verlegt?

Innauer: Ich war mit Christian Seiler, mit dem ich das Buch geschrieben habe, auf Lesereise unterwegs. Wir verlegen das Buch auch als Unternehmer gemeinsam. Das ist natürlich auf der einen Seite auch aufwändiger, macht das Ganze aber andererseits interessanter, wenn man nicht nur schreibt, sondern sich auch um Druck, Marketing, Vertrieb und Lesungen kümmert.

derStandard.at: Wie war der Schreibprozess?

Innauer: Das Schreiben selbst hat rund zwei Jahre gedauert. Manche Texte sind aber wesentlich älter. Der intensive Prozess hat vor eineinhalb Jahren begonnen, wo wir dutzende Stunden Material auf Tonband aufgezeichnet hatten. Monat für Monat hat es sich dann intensiviert. Ich habe überraschenderweise festgestellt, dass ich sehr viel Energie zum Schreiben hatte, weil es mir auch Spaß gemacht hat, weil es eine Ausdrucksform ist, die mir entgegenkommt.

derStandard.at: Wie war die Arbeitsteilung zwischen Ihnen und Christian Seiler?

Innauer: Aufgrund der technischen Möglichkeiten war das ein großer Unterschied zum ersten gemeinsamen Buch, wo wir uns lange auf Klausur zurückgezogen hatten. Jetzt ist jedes Kapitel via E-Mail mindestens zehn Mal hin und hergegangen. Und das zwischen Thaur oder Innsbruck, oder zwischen Wien und Obersdorf; oder wo auch immer ich gerade war. Die letzten Textteile und ein Foto stammen direkt von den Olympischen Spielen aus Vancouver.

derStandard.at: Wie definieren Sie das Ziel des Buches?

Innauer: Das Buch hat ja über 300 Seiten und Ziel ist es, den Leser an die tieferen Zusammenhänge und Entwicklungen im Sport heranzuführen. Ich möchte den Sport so darlegen, wie er über die schnellen und oberflächlichen Medien nicht transportiert werden kann. Natürlich wollen wir auch verkaufen, das ist klar und spannend. Mit Christian Seiler habe ich schon vor 18 Jahren das Buch "Der kritische Punkt" gemeinsam geschrieben. Zu dieser Zeit war das ein absoluter Bestseller. Es wäre schön, wenn wir uns demnächst überlegen müssten, ob wir für "Am Puls des Erfolgs" eine nächste Auflage brauchen.

derStandard.at: Wie hoch ist die erste Auflage?

Innauer: Wir haben 20.000 aufgelegt.

derStandard.at: Die Ziele sind auf der einen Seite wirtschaftlicher Natur und auf der anderen Seite mit dem Buch einen Umdenkprozess in Gang zu setzen?

Innauer: Es ist am Anfang versucht worden, ein paar griffige Aussagen in dem Buch zu skandalisieren. Das wurde aus dem Zusammenhang gerissen. Mittlerweile beginnt der schönere Prozess, weil es Leute gibt, die das Buch schon gelesen haben und sich wirklich ein Bild machen können. Die merken, dass es tiefer geht und sich nicht als "Skandalbuch" eignet, wenn auch manchmal aus dem Sportleben gegriffene satirische Passagen vorkommen.

derStandard.at: Was ist Ihnen wichtig? Was möchten Sie mit dem Buch erreichen?

Innauer: In erster Linie möchte ich den Lesern ein gutes Erlebnis im Bogen von Interesse, Spannung und auch Unterhaltung bieten. Einerseits führt das Buch hin zu Systemen, Methoden und Überlegungen, die wir entwickelt und damit über Jahre hinweg nachhaltig Leistung, Erfolge und tolle Erlebnisse möglich gemacht haben. Amüsant sind die Betrachtungen zu Kommerz und Prominenz als Motoren auch des modernen Leistungssports und der Mediengesellschaft.

Andererseits verweise ich auch auf die andere Seite der Medaille. Es ist mir sehr wichtig, nicht nur den Triumph zu zeigen, sondern zu hinterfragen, ob alles rund läuft in unserer Wettbewerbsgesellschaft, deren Teil auch der Spitzensport ist. Nicht nur im Sport, sondern auch in der Wirtschaft, Politik, Kunst und Wissenschaft sind wir in einer Phase angelangt, wo Wettbewerb nicht das Allheilmittel sein kann, vor allem dann nicht, wenn er ungerecht und unfair geregelt bzw. manipulierbar ist.

derStandard.at: Müsste man die Grenzen des Regelements stärker ziehen?

Innauer: Es ist sehr wichtig, sich mit den Spielregeln des Wettbewerbs intensiv und verantwortungsvoll zu beschäftigen. Es kann nicht sein, dass der Zweck alle Mittel heiligt. Zum Beispiel beim Thema Doping. Wenn man Erfolg damit hat, glaubt man, dass es ein Kavaliersdelikt war und es genügt, beim Schummel nicht erwischt zu werden. Letztendlich versauen wir uns damit aber das Wettbewerbsumfeld. Im Spitzensport, aber auch in noch wichtigeren Gesellschaftsbereichen.

derStandard.at: Plädieren Sie für strengere Regeln? Wie das etwa bei den Skispringern vor einigen Jahren war, als es diese Gewichtsdiskussion mit Magersuchtsfällen gegeben hat?

Innauer: In dem Buch gibt es einige Beispiele, um das nicht einfach plakativ zu sagen, wie viel Anstrengung dahinter steckte, um diese Mindestgewichtsregelung einzuführen. Da lag jahrelange Sportpolitik und Überzeugungsarbeit zugrunde, bis wir es geschafft hatten, den Mindest-BMI (Anm: Body-Mass-Index) international durchzubringen. Diese Anstrengungen von den nationalen Skiverbänden vermisse ich zum Beispiel bei der Verletzungsproblematik bei den Alpinen. Es ist sehr interessant, wie dort kollektiv verdrängt wird. Eine Sache, die mir als ehemaligen Sportler, der selber viele "unnötige" Verletzungen hatte, sehr nahe geht und veränderbar wäre. In einigen Jahren wird man hoffentlich nicht mehr verstehen, wie so etwas viele Jahre geduldet und verdrängt wurde.

derStandard.at: Müssten alle an einem Strang ziehen, um Druck auf die FIS auszuüben?

Innauer: Das muss man gemeinsam lösen. Es sollte ein konstruktiver Prozess sein. Bis jetzt wird die heiße Kartoffel nur herum geschoben. Das kann man mit der Verwaltungsreform in der Politik vergleichen, die auch gemeinsam in Angriff genommen werden müsste und nicht auf individueller Ebene lösbar ist, wo sich jeder den Schwarzen Peter zuschieben kann.

derStandard.at: Beim Skispringen ist im Vergleich zu den Alpinen das Optimum erreicht?

Innauer: Wir haben gute Schritte gemacht. Alle Reglements, die unser Zusammenleben organisieren, stehen unter Wettbewerbsdruck. Diesen gibt es auch in der globalen Wirtschaft. Und gerade da merkt man, wie wichtig internationale Standards wären. Um diese Standards geht es mir, wo man nicht nur seine Energie einsetzen soll, um Wettbewerbsvorteile herauszuschlagen, sondern um intakte Regeln zu implementieren. Und nur diese Spielregeln, wenn sie klug und für die handelnden Menschen und auch unter Bedacht auf die Umwelt formuliert sind, verhindern Kollateralschäden. Wie etwa derzeit bei den Skispringern oder hoffentlich in ein paar Jahren bei den Alpinen, wenn gemeinsame Anstrengungen unter Weglassung des eigenen Vorteilsdenkens gemacht werden.

derStandard.at: Haben Sie einen Hang zum Perfektionismus?

Innauer: Es ist mehr ein Hang zu Fairness und Gerechtigkeitsbewusstsein und den Dingen auf den Grund zu gehen. Ich mache gerne darauf aufmerksam, dass mancher "Kaiser keine Kleider an hat". Ich möchte schon kritisch den Finger auf Wunden legen, aber ich möchte die Bereiche im Gesamtzusammenhang und ausgewogen darstellen. Nur dann versteht man die Gesamtproblematik.

derStandard.at: Ist Ihr Buch eine Abrechnung und Liebeserklärung in einem?

Innauer: Es ist keine Abrechnung. Ich würde das als liebevolle aber kritische Aufarbeitung des Ganzen bezeichnen. Ich bin nicht mit Wut gegangen, sondern in vielen Bereichen war es sehr befriedigend. Trotzdem fällt es beim Abschied leichter, ein paar Dinge auch beim Namen zu nennen, wobei die Namen immer in einem wichtigeren Zusammenhang stehen und nur dazu dienen diesen plastischer zu machen. Es ist nicht persönlich gemeint.

derStandard.at: Hat es negative Reaktionen oder böses Blut gegeben. Von Leuten, die sich angegriffen gefühlt haben?

Innauer: Nein, die melden sich meistens nicht.

derStandard.at: Zum Beispiel beim Betreuerstab der Alpinen, wo sie Hans Pum, Herbert Mandl oder Toni Giger nennen, die - wie Sie schreiben - selbst nie als Aktive im Skiprofizirkus tätig waren?

Innauer: Das wurde aus dem Zusammenhang gerissen. Ich habe an keiner Stelle des Buches die Qualität des Trainerteams und ihre Trainingsmethoden infrage gestellt. Dieses Zitat von mir findet sich halt jetzt in einem anderen Kontext wieder. Ich schreibe ja nur, dass diese Herren als Aktive nicht im Spitzensport waren und im nächsten Satz steht schon, dass das auf keinen Fall ihre Qualifikationen als Trainer in Zweifel ziehen soll. In einem Kulturvergleich ist das eben ein auffälliges Unterscheidungsmerkmal zwischen den beiden Bereichen.

derStandard.at: Wie geht es Ihnen persönlich? Sie waren zwanzig Jahre in verschiedenen Funktionen im ÖSV tätig. Wie viel Wehmut ist beim Abschied im Spiel?

Innauer: An Gefühlen ist alles im Spiel, selbstverständlich auch Wehmut. Es war noch nicht die Zeit da, sich groß zu verabschieden, weil ich im Moment mit der Präsentation meines Buches sehr beschäftigt bin und im ÖSV alle mit wichtigen Dingen beschäftigt oder im Urlaub sind. Ich sehe das jetzt alles in einer anderen Geschwindigkeit und will es langsamer angehen lassen. Und nicht so schnell kochen, wie das im Spitzensport gemacht wird und wo es sich auch sehr an der Oberfläche abspielt.

derStandard.at: Die Entscheidung aufzuhören, ist schon lange in Ihnen gereift. Fällt der Abschied dann leichter?

Innauer: Es fällt sicher leichter und es ist mir auch schon bekannt vorgekommen. Als ehemaliger Spitzensportler kann man ja gut imaginieren, wie es sein wird. Ich habe sehr viele Dinge vorbereitet und mich im Vorfeld damit auseinandergesetzt. Da kann man schon einiges vorverdauen. Außerdem erlebte ich schon zwei Rücktritte: 1980 als Sportler und 1992 als Trainier, da kriegt man ein bisschen Routine.

derStandard.at: Just zum Zeitpunkt des Abschiedes vom ÖSV ein Buch zu publizieren. War das eine präventive Maßnahme, um dann nicht in ein Loch zu fallen?

Innauer: Ich bin schon einmal in ein Loch gefallen. Das war vor 18 Jahren, als ich als Trainer aufgehört hatte und ich nicht darauf vorbereitet war, was es heißt, auf einmal sehr viel weniger zu tun zu haben. Auf der anderen Seite war ich auch völlig erschöpft. Das schaut jetzt ein bisschen besser aus.

derStandard.at: Ist das eine Auszeit, um einem möglichen Burn-Out vorzubeugen?

Innauer: Ich weiß ja von meiner Arbeit im ÖSV, dass die kommenden Monate ab dem Frühjahr immer sehr anstrengend sind. Diese Zeit ist die größte Belastung für einen Sportdirektor. Das zieht sich bis Juni und man spürt dabei die Ermüdung aus der langen Wettkampfsaison. Ich genieße es sehr, dass ich mir diese ganzen Verhandlungen ersparen kann. Verträge müssen abgeschlossen werden, Budgets erstellt werden etc. Jahr für Jahr habe ich in diesem Zeitraum sehr viel Energie gelassen und eben gewusst, das will ich nicht mehr machen.

derStandard.at: Wenn Sie die Jahre beim ÖSV Revue passieren lassen: Welche Momente waren besonders ergreifend?

Innauer: Bei Olympia war das der Mannschaftserfolg der Kombinierer, der sehr mühsam erkämpft war. Der Tourneesiege von Wolfgang Loitzl und Andreas Kofler waren großartig, weil die überraschend gekommen sind. Ein Highlight war sicher, dass ich den Gregor Schlierenzauer lange im Verein begleitet habe und eine Arbeit geleistet habe, die ein Sportdirektor normalerweise nicht macht. Dann zu beobachten, wie er Skiflugweltmeister wurde, das sind schon ganz besondere, emotionale Momente. Ein weiterer Höhepunkt war der Olympiasieg von Thomas Morgenstern, den ich selber - als er ein Kind war - zum Skispringen überredet hatte.

derStandard.at: Und die dunklen Momente?

Innauer: Als ich 2001 als Trainer eingesprungen bin, habe ich mich in einer Doppelfunktion überlastet. Wir blieben bei Olympia 2002 medaillenlos. Das war eine bittere Niederlage. Allerdings habe ich gemerkt, dass man das überstehen kann. Es hat viele Niederlagen gegeben, aus denen ich sehr viel lernen konnte und Kraft für zukünftige Aufgaben geschöpft habe. Darüber gibt es auch ein Buchkapitel mit dem Thema „Die Kraft der Niederlage". Dieses Springerwunder ist auch gewachsen aus den Problemen, die wir aufgearbeitet haben. Sehr prägend war auch die Zeit als mein bester Freund, Cheftrainer Alois Lipburger tödlich verunglückt ist, dem ich ein ganzes Kapitel widme. (Oliver Mark, derStandard.at)

Zur Person:

Toni Innauer, geboren am 1. April 1958, gewann Silber und Gold bei Olympischen Spielen (1976 und 1980). Bereits als 22-Jähriger trat er vom aktiven Sport zurück und absolvierte danach ein Studium in Psychologie, Philosophie und Sportwissenschaften.

Nach seiner Sportlerkarriere war der Vorarlberger über 20 Jahre im ÖSV als Trainer, Cheftrainer und zuletzt seit 1993 als Nordischer Direktor für Skisprung und Nordische Kombination tätig. Innauer, der als Wegbereiter des österreichischen "Skispringerwunders" gilt, legte nach den Olympischen Spielen in Vancouver seine Tätigkeit als Nordischer Spordirektor zurück.

Link
www.toni-innauer.at

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18 Postings
Ehrlichkeitund Fairness

findet man halt im Sport, in der Politik, in der Wirtschaft etc etc. immer seltener.

Mit Fairness hat Innauer aber auch nicht sooo viel am Hut. In einem in der TT veroeffentlichten Buchauszug war zu lesen, dass Innauer, die Schwaeche der eigenen Mannschaft ergruenden wollend - mit Erfolg uebrigens, eine Druckplatte am Schanzentisch am Bergisel installierte, um zu sehen, wie die Konkurrenz sich waehrend des Absprungs verhaelt. Auf die Ergebnisse hatten nur die oesterreichischen Trainer Zugriff.

Fair ist, was nicht den Regeln widerspricht.

Unfair sind Untergriffe wie der Ihre, weil jemand nicht einen legalen Wissensvorsprung an die Konkurrenz weitergibt.

Man kann solche Druckplatten sicher auch in Obersdorf Lahti und jeder anderen Schanze installieren, womit die Chancengleichheit gewährleistet wäre.

Im Übrigen gilt für Karl-Heinz Grasser die Unschuldsvermutung.

"Zwischen Wien und Obersdorf[!]"

Bitte den Kaffee mit Schmettn!

welcher mann mag das nicht?!

Ich habe schon als Kind "Der kritische Punkt" gelesen, und auch jetzt, als Endzwanziger, ist Toni Innauer für mich immer noch ein Vorbild. Ehrlich, intellektuell, bodenständig – und eben ein Sieger: Von ihm kann man lernen. Beim Lesen des neuen Buchs gefällt mir vor allem, dass er wirklich den Finger in Wunden legt, und auch ihm nahe stehende Menschen nicht ohne ehrliche Kritik wegkommen.
Wohin wird ihn sein Weg jetzt führen?

ich werde

mir das buch kaufen, auch wenn keine "interna" darin zu lesen sein werden.

aber toni: die homepage ist so was von hausgemacht, da hättest du einen profi ran lassen sollen.

Ich find seine HP ganz ok. So wie er selbst ein bischen ist: strukturiert, nicht marktschreierisch, mit Stil.

struturiert ist ja voll ok aber viel zu kleine schrift etc. etc. die fotos finde ich sehr gut. mit ein wenig mehraufwand kann man da was richtig gutes basteln.

alles Gute!



an standard: wie war denn der schlag in "obersdorf" ;)

Warum legt sich der Innauer keinen Pepi zu?

Das überlässt er Ihnen.

Und Sie sollten es ihm überlassen.

einen Hickersberger für Schispringer? ;-)

hervorragende Lektüre !

Toni Innauer bietet in dem Buch faszinierende Einblicke in den Spitzensport, aber auch in die Nachwuchsarbeit auf Vereinsebene.
Sehr berührend die Beschreibung der Verbindung mit seinem Freund "Liss" Lippburger, mit dem er bereits in seiner Kindheit Schirennen und Schispringen bestritt.
Er nimmt sich kein blatt vor dem Mund in der Kritik am einfach zur Kenntnis nehmen der inakzeptablen Verletzungshäufigkeit im alpinen Schisport. Es ist mittlerweile systemimmanent, dass alpine Rennsportler nach schweren Verletzungen aus dem Krankenhaus winken und beteuern in der nächsten Saison wieder dabei sein zu wollen.
Auf jeden Fall ist das Buch sowohl für interessierte Wintersportler als auch für am Managment Interessierte sehr empfehlenswert!

Hut ab!

Nimmt sich kein Blatt vor den Mund - ohne sich in den Mittelpunkt zu drängen - und hat das Skispringen zur Philosophie erhoben! Ewig schade für den ÖSV, dass er seinen Hut genommen hat, auch wenns verständlich ist.

Hopp Toni!

Alles Gute, Herr Innauer. Ich wünsche Ihnen weiter persönliche und berufliche Erfolge!

Ein faszinierender Mensch

dieser Doktor der Philosophie, weil eben nicht nur ein sportlicher, sondern auch ein geistiger Höhenflieger.

diese meinung kann ich nur fett unterstreichen

und wünschen, dass herr innauer weiterhin einen verantwortungsvollen posten im sport übernehmen wird, um unsere jugend mit seinem excellenten vorbild zu motivieren.

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