Alternativen zum E-Mail

Markus Drenckhan, 6. April 2010, 16:07
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    foto: epa/monica m. davey

    Wie lange werden E-Mails noch den elektronischen Informationsaustausch prägen?

Nach dem Siegeszug quer durch unsere Kommunikation wird das E-Mail heute vermehrt zum Störfaktor

Als vor einigen Jahren E-Mails das ständig klingelnde Telefon in den Büros ablösten, waren viele erleichtert. Der elektronische Brief war weniger aufdringlich, besser zu organisieren und erleichterte die Arbeit vor allen in den Bereichen, die viele Kundenanfragen hatten. Inzwischen überwiegen aufgrund der riesigen Flut von Mails die Nachteile der Kommunikationsform.

Überflutung und Verstopfung

Das größte Problem des E-Mails sind unerwünschte Spam- oder gefährliche Viren-Mails. Angaben des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien Bitkom zufolge würden von 100 versandten E-Mails 80 bereits von den Providern als Werbemails herausgefiltert, weitere 15 landeten in den Spam-Ordnern der Empfänger. Da ist es nicht verwunderlich, dass in einer Umfrage unter Führungskräften weit über 90 Prozent der Befragten das größte Problem in der zunehmenden Masse der unerwünschten Mails sehen.

Der E-Mail-Verkehr ist zu einer Art Südost-Tangente des Internets geworden: Ständig ist das Postfach verstopft, es geht nur langsam voran und man macht sich nur selten klar, dass der Stau, in dem man steckt, selbst verursacht ist. Zumindest was den letzten Punkt angeht, gibt es einige Tipps, die man beim Schreiben und Bearbeiten von E-Mails beachten sollte.

Konzentration auf das Wesentliche

In dieser Mail-Flut läuft man schnell Gefahr, wesentliche Inhalte zu übersehen. Um dem zu entgehen, kann es sinnvoll sein, andere Formen der Kommunikation für bestimmte Zwecke einzusetzen; ohne sich dabei in der Vielfalt der Möglichkeiten zu verlieren.
Für kurze Mitteilungen bieten sich die vielen Instant Messaging-Dienste an - beispielsweise AOL, ICQ, Trillian, Windows Live Messenger oder Yahoo. Diese Dienste erfreuen sich unter Jugendlichen inzwischen einer größeren Beliebtheit als E-Mails. Instant Messaging-Dienste können auch für Firmenzwecke verwendet werden, wenn man ein paar Sicherheitsregeln beachtet.
Gegen die unlesbare Anzahl von Newslettern im Posteingang hilft es, die neuesten Informationen per RSS-Feed zu abonnieren. Auch für den eigenen Newsletter ist das eine Alternative - möglicherweise in Verbindung mit einem Blog -, mit dem man den E-Mail-Transfer entlasten und Aufmerksamkeit beim Kunden erreichen kann. Gleichzeitig vermeidet man die Probleme mit der Darstellung von HTML-basierten Newslettern.

Für die firmeninterne Wissenssammlung ist ein Wiki das geeignete Mittel. Dort lassen sich themenzentrierte Diskussionen führen - und nachvollziehen. Ein Wiki muss keine Enzyklopädie sein, es kann zum Beispiel auch projektbezogen geführt werden und umfangreiche Mailinglisten ersetzen. Allerdings müssen für die firmeninterne Installation einige serverseitige Voraussetzungen erfüllt sein. Aber auch Mailprogramme selbst beinhalten Funktionen, die den Mailverkehr reduzieren helfen. So lassen sich zum Beispiel Umfragen mit dem Umfrage-Tool von Microsoft Outlook 2007 einfacher realisieren und auswerten.

Collaboration statt E-Mail-Pingpong

Einen wesentlichen Teil des täglichen E-Mail-Aufkommens macht das Hin- und Hersenden von Dokumenten zur Überarbeitung und Kommentierung aus. In großen Unternehmen - besonders mit Multi-site-Development - gehört die Arbeit mit Collaborative Software zum Standard. Für Klein- und Mittelbetriebe gibt es einfachere Varianten, um die Arbeit an Dokumenten und die Kommunikation darüber zu verbessern und E-Mails zu reduzieren. Mit Google Text & Tabellen ist es möglich, Dokumente auf einem Webserver zu speichern und andere für die Bearbeitung dieser Dokumente zu autorisieren.

Derzeit in der Testphase ist das neue Angebot Google Wave, das nach Aussagen von Google angetreten ist, das E-Mail zu ersetzen. Mit Google Wave soll es möglich werden, online gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten. Gleichzeitig ist es auch eine Kommunikationsplattform, über die man sich austauschen und andere Dokumente und Dateien aller Art einbinden kann. Änderungen an den Dokumenten werden in Echtzeit sichtbar. Alle Diskussionen, Kommentare und vorhergehende Versionsstände eines Dokumentes bleiben erhalten und können von allen Teilnehmern nachvollzogen werden. Über eine offene API-Schnittstelle können andere Anwendungen angeschlossen werden. SAP hat bereits Interesse an einer Verbindung angekündigt.

Unabhängig davon, ob Google Wave das erreichen wird, was das Unternehmen verspricht, ist es doch ein Schritt in Richtung einer gemeinsamen Dokumentenbearbeitung. Dafür ist es allerdings notwendig, sich auf neue Arbeitsstrukturen und -formen einzulassen. Man arbeitet nicht mehr allein an einem Dokument, sondern online in einem Team; was auch bedeutet, dass nicht mehr jedes Dokument zur Bearbeitung auf dem Papier vorliegt.

Kreativität ist gefragt

Niemand zweifelt ernsthaft daran, dass E-Mails auch weiterhin unsere Arbeits- und Privatkommunikation beherrschen wird. Dennoch können wir dazu beitragen, die Flut ein wenig einzudämmen, damit die wesentlichen Informationen nicht untergehen. Alternativen gibt es und mit ein bisschen Kreativität lassen sich viele weitere Möglichkeiten finden. Und manchmal kann auch ein gutes altes Telefongespräch ein unpersönliches Mail ersetzen.

(Markus Drenckhan)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 78
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mfgmfg
00
10.1.2011, 23:22
1 cent "Porto"

und es gäbe keinen Spam mehr.

knievel
00
14.4.2010, 10:46

"wird das E-Mail heute vermehrt zum Störfaktor"

nur für leute die zu blöd sind sich dieser art der kommunikation in für sie passender form zu bedienen.

da gibts tatsächlich menschen die sich eni spam-mail erst bis zur hälfte durchlesen bis sie draufkommen dass es eines ist.
wie bei allen anderen dingen auch ist es der eigene umgang mit einem medium der darüber entscheidet ob es mir nutzt oder stört...

mfgmfg
00
10.1.2011, 23:30
Ach wäre es nur so...

in der Tat sieht es leider schrecklicher aus:

http://www.it-news-world.de/news_579/... -Spam.html

und
http://www.maawg.org/system/fi... Survey.pdf - ab Seite 66

Woodpecker
00
die Arbeit, die hinter einem Mailgateway steckt

... ist ganz beachtlich. Mal abgesehen von Spamfilterung (greylisting, Blacklists, Verwaltungstools, "Spam-Portale", Antiviruslösungen und deren Verwaltung, müssen noch interne und externe Mailinglisten und deren Mitglieder sowie Alias-Adressen und zugehörige Empfänger(gruppen) verwaltet werden. Dazu noch Gruppenkalender und -ressourcen.
Leider führt in den meisten Fällen eine Selbstverwaltung durch Büropersonal, das etwa einem Abteilungsleiter zugeordnet ist (geschulte Sekretariatskräfte gibt es nicht mehr) schnell zu Chaos.
Instant-Messaging wird im Bürobetrieb kaum akzeptiert, da die Nachverfolgbarkeit und das Einsortieren der Nachrichten bzw. Regeln dafür bei IM kaum implementiert sind, und zudem die Konzentration beeinträchtigt wird.

Die Zeit ist reif
05
Von wo stammt bitte diese Weisheit

"Als vor einigen Jahren E-Mails das ständig klingelnde Telefon in den Büros ablösten",

wenn etwas abgelöst wurde dann höchstens das
FAX. Ansonsten kam E-Mail dazu und die
Kommunikation wurde in jeder Fa. mehr.

Toll wenn ein FAX, eine Mail und ein
Tel.Gespr. zu selben Fall od. Thema kam.
Das hat sich bis heute gebessert.

Generell verschlechtert hat sich der Personalstand
für Kommunikation und Tel. Support. Wenige haben
bereits erkannt das dies ein Schuss in die eigene
Brieftasche ist oder war. Auslagern ist vielleicht
bei Ticketkauf nicht schlecht, aber auf keinen
Fall bei Produktanfragen und Beschwerden.

estewe
03
"Konzentration auf das Wesentliche

[...]Für kurze Mitteilungen bieten sich die vielen Instant Messaging-Dienste an"

Ja genau, lieber Standard. Da arbeitet man doch gleich konzentrierter, wenn alle 2 Minuten irgendwo am Bildschirm etwas zu blinken beginnt bzw. alle 3 Minuten ein Posthorn durch die Lautsprecher schalt.

Und wer alle zwei Minuten in sein email-Postfach schaut ist selber schuld!

mfgmfg
00
10.1.2011, 23:24
Gestörte Sklaven der Technik

dazu gehören auch all jene, die alle 2 Min auf ihr Handy gaffen; sie könnten sonst eine ach so wichtige SMS-Nachricht übersehen, deren spätere Kenntnis den sicheren Weltuntergang bedeuten würde.

marco polo 2000
 
00
kein spam mit whitelisting

bin auch der überzeugung, dass aufgrund von neuen spamfiltern der spam erträglich wurde. das einzige problem was ich sehe ist die verlagerung auf mobilen e-mail geräten. hier ist das löschen sehr mühsehlig und als blackberry-nutzer auch etwas lästig, auch wenn nur 10-20 spams am tag kommen.
ich habe daher meinen e-mail account mit einem whitlistingsystem (spamcleaner von antispamservice) verknüpft. so muss sich jeder neue absender einmalig authentifizieren und ich bekomme die mail erst nach erfolgreicher authentifizierung zugestellt. ist zwar nicht die feine englische art jemanden vorher zu fragen ob er mir wirklich ein email senden möchte, aber dafür sehr effektiv!

yoghurtinator
 
00
Ganz im Gegenteil

Email ist einer der besten und schönsten Aspekte des Web überhaupt. Nämlich für Menschen, die wissen, was sie zu sagen haben. Für die, die nur "kommunizieren" wollen,gibts FB & Co.

Den Wahnsinnsunterschied zwischen Inst. Messaging und Email seh ich sowieso nicht. Würde der Emailverkehr per Messenger usw ablaufen, dann würden die Spammer halt dorthin umsteigen.

Die Spamflut hat zwar zugenommen, aber imho sind auch die Spamfilter besser geworden. Sogar auf meinen für Webcrawler einsehbaren Accounts hält es sich zur Zeit in erträglichen Grenzen.

Und was die Organisation betrifft, kann ich mich nur bereits unten Gesagtem anschließen: Mit einer sinnvollen Ordnerstruktur behält man schön den Überblick.

Email lebe hoch ! Ich brauch nix anderes

Harald Schoenknecht
00

Bestes Mittel gegen Spam? Wenn jede Mail einen symbolischen Betrag (5 Cent?) kostet. Schnell werden die Massenversender aufhoeren damit...

Wird aber nicht passieren... denn wenn etwas nix kostet wird niemand einsehen das es was kosten soll.

PeAcE

Woodpecker
00
Mails bezahlen - wie?

Da wäre ein enormer Verwaltungsaufwand nötig. Z.B. die kosten(stellen)mäßige Erfassung von (aus einer Firma) nach außen gehenden Mails, ein automatisiertes Micropayment, da kaum jeder Mitarbeiter die Mails mit (s)einer Karte zahlen mag,
ein "Portal" für Mailinglisten und eventuell Rabatt-Abrechnung ... und es geht vom Hundersten ins Tausendste, der Verwaltungs- und serverseitige Administrationsaufwand würde die Kosten je E-Mail dann noch ums Mehrfache nach oben treiben. Zusätzlich zum Aufwand für die Spamverwaltung.

Meine Wenigkeit mit viel Senf
01
Sorry, das ist Blödsinn

Erstens würden Sie damit alle von Email abschneiden, die nicht über ein Konto oder eine sonstige Bezahlfunktion verfügen.

Zweitens werden Spammails von Bots versandt, also gekaperten Windowsrechnern aus. Der Betroffene kann wenig dafür und weiß nichts davon...

Drittens: Jeder kann jederzeit selbst einen Mailserver aufsetzen (siehe oben). Mit dem modernen Linux ist das ein Klax, den jedes Mittelschulkind zusammenbringt. Wie ist das dann mit der Bezahlung?

Viertens: Das Internet ist offen und muss offen bleiben. Fängt erstmal die Bezahlung an, geht's mit generellem Überwachen, Sperren und Mitschnüffeln, auch Ihrer Daten, weiter!

RevX
12

"Viertens: Das Internet ist offen und muss offen bleiben. Fängt erstmal die Bezahlung an, geht's mit generellem Überwachen, Sperren und Mitschnüffeln, auch Ihrer Daten, weiter!"

Verdammt, und ich Trottel bezahl meinen ISP auch noch...

Deconstructive Force
00

Bin dabei. Ich kassiere von jedem die 5 Cent/Mail, einverstanden? ;-)

estewe
01
Symbolischer Betrag 5 Cent -> Geniale Idee?

Sie kriegen wohl nur 3 emails pro Monat?

reklame
00
nicht entweder oder

sondern situationsabhängig sowohl als auch
jeder channel hat ein eigenes rulesetting für die rezeption ...

1 Wolfgang 1
021

Das ist wieder so ein Artikel, der Ursache und Wirkung verwechselt. Wenn ich gedankenlos jeden Newsletter abonniere, keine Folderstruktur einrichte, mir nicht überlege, wie ich mit dem Instrument email arbeiten möchte, mit dem Kollegen schräg vis-a-vis lieber eine halbe Stunde email-pingpong spiele, anstatt zu ihm hinzugehen und das Thema in 10 Minuten mündlich abhandle und dann eine email-Zusammenfassung schreibe, dann, ja dann brauch ich mich nicht wundern, dass ich irgendwann im email-Dschungel untergehe.

Was an Messanger & Co besser sein soll, verstehe ich auch nicht, denn da erwartet man sich sofort eine Antwort, bei email kann ich innerhalb einer akzeptablen Responsezeit selbst entscheiden, wann ich es lese und beantworte.

Herzerzog Johann
02

@1 Wolfgang 1:
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
[++]

system1
11
zu dem thema passt das leidige neue telekommunikationsgesetz.

hierbei ist jede form der kaltaquise (außer per sinnlosem brief) verboten. dies gilt natürlich nur innerhalb der eu, von außen bombardieren uns weiter diverse spam-schleuderer. kann mir bitte jemand verraten, wie man als startup z.b. eigentlich kunden gewinnen soll wenn man nirgends anrufen darf und keine mails verschicken darf??? hat sich das irgendeiner unserer schlaumeierpolitiker überlegt? ich jedenfalls sperre genau deswegen wieder zu. ohne eine unzahl ständig neuer kunden ist wirtschaften leider für mich nicht möglich. danke politik! komisch dass ich aber weiter hunderte spammails in der woche bekomme. ungestraft weil aus dem ausland....

Peter_23
31
Wie wäre die Idee wenn potentielle Kunden bei Ihnen anrufen würden

weil die Käufer die Sachen die Sie produzieren eben selbst nachfragen. Damit stellt sich das Problem der Cold-Calls, die Sie so gerne wollen, gar nicht.

Was? Bei Ihnen ruft niemand an weil Sie als ach so tolle Startup-Firma wieder nur etwas anbieten was a.) keiner braucht/will und b.) es woanders schon das alles womöglich viel günstiger gibt? So ein Pech.

Dann tun Sie uns allen einen Gefallen und sperren bitte wirklich Ihren Laden zu. Denn er wird schlicht nicht gebraucht. Nur damit Sie anderen auf die Nerven gehen können brauchen Sie keine Telefonanrufe/Emails/Spam.

Martin Hiltmann
00
Aha. Soso.

Es tut mir leid, ich habe selten so eine engstirnige Meinung gelesen. Vermutlich kennen Sie das abstruse TK-Gesetz nicht, oder haben seine Bedeutung nicht verstanden, oder Ihr SPAM Filter hat gerade versagt, und Sie ärgern sich grade.

Wie meinen Sie denn, daß Anbieter im b2b Bereich neue Kunden kontaktieren können?

Streng genommen dürfte - nach TK-Gesetz - beispielsweise die neue Reinigungsfirma ums Eck Ihr Unternehmen nur per Brief kontaktieren, um Ihre Dienste anzubieten.

Oder umgekehrt dürfte ein Großhändler neue pot. Kunden (z.B. Neugründungen) auch nicht anrufen oder per email kontaktieren, um ins Geschäft zu kommen - sondern nur per Brief.

Sie sind wohl nicht im Handel oder DL-Bereich tätig!?

Horizont
00
Sie machen da einen Denkfehler

Es geht nicht um Cold-Calls. Haben Sie einen Namen wie z.B. Neckermann oder Amazon dann findet der Kunde zu Ihnen. Er kennt Sie ja.

Wenn ihr Laden aber Hans Irgendwas heisst und keiner den Laden kennt, wie bitte schön soll ein Kunde auf die Idee kommen, bei Ihnen nachzufragen. Entweder Sie werben und machen sich und Ihre Angebote damit bekannt oder ihr Kunde geht gleich zu Neckermann oder Amazon. Die kennt er ja. Das gleiche Prinzip gilt übrigens auch Offline.

loundy
 
11
sorry, sie haben nicht die geringste ahnung von business...


woher sollen denn die potentiellen neuen kunden, die beim vorposter anrufen sollen, von seinen produkten wissen...?

gedankenübertragung...?
ständige suche danach dass sie etwas ganz bestimmtes brauchen...?

und dass er konkurrenz haben könnte in seinem bereich oder dass er ein verbessertes produkt anbietet oder dass er einfach auch nur eine bereits bestehende dienstleistung oder ein produkt anbietet kommt ihnen nicht in den sinn...?

würde es nach leute wie ihnen gehen hätten wir für jedes produkt und jede dienstleistung nur 1 einziges unternehmen.

klar, für einfache gemüter wie sie wäre das sicher etwas, dann müssten sie sich auswählen und denken nicht antun, aber diejenigen die denken können mögen vielfalt.

Peter_23
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Möglich dass ich keine Ahnung von dieser Wirtschaft habe

Sie definieren erfolgreich Wirtschaften also auf Kosten anderer: Indem andere Personen mit irgendeinen Werbemüll im besten Fall nur belästigen. Im schlimmsten Fall mit irgendwelchen linken Aktionen genötigt oder erpresst werden.

Also, auf diese Art des "Wirtschaften", nämlich das Belsätigen und in weiterer Folge das Schädigen Anderer, kann ich gerne verzichten.

PS: Potentielle neue Kunden kommen daher, dass jene Kunden eben Bedürfnisse haben und diese auf einen Markt decken wollen. Drehen Sie es einfach um: Der Kunde soll den aktiven Part spielen. Wenn er was braucht (Bedarf hat) wird er schon kommen. Wenn nicht, na, macht auch nichts.

In einer Schuldenbasierenden Wirtschaft ist das natürlich Selbstmord. Da stimme ich Ihnen zu.

loundy
 
11
hahaha...


schon mal was von marketing gehört...? werbung...? public relations...? investitionen...?

wie genau stellen sie sich eigentlich vor dass man sich etwas aufbaut...?

wenn ich jetzt einen pizzalieferdienst aufmache darf ich dann flugzettel verteilen...?

und wie mache ich den eigentlich auf wenn investitionskapital (schuldenbasiertes wirtschaften wie sie es nennen) böse ist...?


seien sie mir nicht bös aber sind sie beamter, hat papi ihnen das geschäft vererbt oder arbeiten sie in einem bereich der mit 1000€ bausparvertragstartkapital auskommt...?

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