Bremsen versus Umweltschonen

6. April 2010, 16:46
  • Artikelbild
    foto: dunlop

    Zielkonflikte bei modernen Reifen: Solche mit geringem Rollwiderstand (Sprit sparen!) haben meist längere Bremswege – und umgekehrt.

Hinter der Tatsache, dass alle Reifen schwarz und rund sind, können sich brisante Details verstecken Umweltsieger, die beim Bremstest versagen – oder Sommerreifen, die ein M+S-Symbol tragen

Jedes Frühjahr erscheint ein Sommerreifentest, jeden Herbst ein Winterreifentest. Sie werden von den europäische Autofahrerklubs und Konsumentenschutzorganisationen das ganze Jahr über gemeinsam durchgeführt und eben zur passenden Jahreszeit veröffentlicht. In Österreich sind dafür der VKI (Zeitschrift Konsument) und der ÖAMTC zuständig.

Obwohl alle Reifen rund und schwarz sind, gibt es immer wieder Überraschungen. Dass chinesische Reifen in ihren Eigenschaften oft zu akuter Sorge Anlass geben, ist nichts Neues, dass sie auch noch die neu eingeführte Winterreifenpflicht ad absurdum führen, ist aber ein weiterer Grund zur Erregung. Und zwar deshalb, weil offenbar fast alle China-Reifen das europäische M+S-Symbol und die amerikanische Schneeflocke tragen, obwohl sie eindeutig als Sommerreifen profiliert sind. Auch die Tatsache, dass ein Wagen mit dem chinesischen Sunny SN3800 noch 50 km/h schnell war, während der Testsieger bei Bremsen auf nasser Fahrbahn schon stillstand (Goodyear Eagle F1), beängstigt einigermaßen.

Dass die Konstruktion von Reifen mehrere Zielkonflikte bereithält, ist hinlänglich bekannt. So schlägt der slowenische Sava bei Verschleiß und Verbrauch (Rollwiderstand) alle – allerdings auf Kosten der Sicherheit, beim Bremsen rutscht er sogar hinter den besten Chinesen zurück; der ideale Reifen für besonders Sparsame, aber was nützt das, wenn wegen einer Notlage gleich das ganze Auto kaputt ist, von persönlichen Schicksalen ganz zu schweigen. Oder Michelin: Die Franzosen sind bei Verschleiß und Verbrauch immer ganz weit vorn. Bei den sportlichen Breitreifen hat man aber beim Verschleiß ein wenig nachgelassen, zugunsten der Sicherheit, also des Bremswegs.

Neue Kennzeichnung ab 2012
Da auch die Reifenhersteller ihren Beitrag zur Verbesserung der CO2-Situation leisten sollen, hat die EU für 2012 eine neue Kennzeichnung beschlossen, ähnlich den Haushaltsgeräten. Es gibt drei Kriterien: Verbrauch, Lärm, Bremsen bei Nässe. Die Verbrauchswertung ist ähnlich dem EU-Energie-Label, mit dunkelgrünem A als Bestwert bis zu einem roten G als Schlusslicht in Sachen Energieeffizienz. Die Lärmentwicklung wird mit einem Lautsprechersymbol mit einer bestimmten Anzahl Wellen dargestellt.

Zusätzlich zum internationalen Testverfahren bringt der ÖAMTC immer wieder Spezialtests, um häufig gestellte Fragen ein für allemal klar zu beantworten. Diesmal: Soll man bei ungleich abgefahrenen Reifen die besseren eher vorn oder hinten montieren? Klare Antwort aus der Sicherheitsperspektive: Die besseren Reifen mit mehr Profil gehören nach hinten. Wichtig ist das jedenfalls bei Profilunterschieden von mehr als einem Millimeter.

Ökonomisch wäre es natürlich sinnvoller, bei einem Fronttriebler die jeweils besseren Sommerreifen nach dem Winter vorn zu montieren. ÖAMTC-Tipp: Bei krassem Profilunterschied lieber gleich vier neue Reifen kaufen – da freut sich immerhin die Reifenbranche. Oder: gleich auf einen Hecktriebler umsteigen. (Rudolf Skarics/DER STANDARD/Automobil/2.4.2010)

  • Gefährliche Elektroautos [136]

    Elektrische Spannungen und Ströme, aber auch die Elektromotoren selber bergen hohe Risiken

  • Konflikt Fahrrad versus Auto [268]

    Die Trennung von Rad- und Autoverkehr funktioniert nicht wirklich. Radwege mögen das richtige Symbol sein, aber nicht immer die richtige Lösung

  • Vom autonomen Autofahren [42]

    Autofahren ist vor allem in Ballungsräumen nicht mehr lustig und um das erste verdiente Geld auszugeben gibt es genügend Alternativen zum Auto

  • Start-Stopp: Es gibt längst Besseres [86]

    Die Zukunft gehört Systemen mit Starter-Generator, der unauffällig zwischen Stillstand, Elektro- und Verbrennungsmotorbetrieb wechselt

  • Verkehr in Megacitys [3]

    Die Autoindustrie liefert Konzepte für den Autoverkehr in künftigen Megacitys und denkt über besonders kleine und smarte Fahrzeuge nach

  • Zugfahren als Schnäppchenjagd [185]

    Die Bahn hält Neukunden konsequent fern. Alternativen sind die neue Westbahn - oder der private PKW

  • Radfahren: Fit, aber tot? [256]

    Je mehr Radfahrer sich auf den Straßen tummeln, umso mehr Unfälle gibt es auch

  • Autosalon als Spiegelbild [3]

    Die heurige Automobilausstellung in Frankfurt kehrt auf den ersten Blick wieder ziemlich auf den Boden der Tatsachen zurück

  • Das Auto braucht Straßen [86]

    Das Auto braucht eine Infrastruktur, nämlich Straßen, und die schenken uns die Autohersteller nicht dazu

  • Autofahren mit Biogas [39]

    Biogas wird im Wesentlichen aus landwirtschaftlichen "Abfällen" hergestellt, tritt also nicht in unmittelbare Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion

  • Pendlerpauschale ade? [379]

    Eine hohe Mobilität von Arbeitskräften ist eine Grundlage unseres Wirtschaftslebens. Die CO2-Diskussion betrifft vor allem auch die Pendler

  • Mit den Waffen der Gegner [99]

    Gijs Mom macht sich schon lange Gedanken, warum der Elektromotor vor 100 Jahren den Wettlauf mit dem Verbrennungsmotor verlor

  • Abgas-Erregungsakrobatik [19]

    Bis heute spielen die kompromisslosen Autoverteidiger eine lautstark polternde, aber ziemlich nutzlose Rolle

  • Feinstaubalarm beim Ottomotor [81]

    Die Regelung Euro 5 sieht eine Begrenzung der Partikelmasse vor. Aber nur mit der Partikelmenge lässt sich der Feinstaubanteil erfassen

  • Feindbild Automobil (III) [20]

    Die Existenz zu vieler Autos wird zwar beklagt, als Jobmoter sind Autofabriken aber nach wie vor gerne gesehen

  • Feindbild Automobil (II) [103]

    Fahrrad- und Automobilfahrer waren einst Freunde. Die Freundschaft hatte ein Ende, als das Auto dem Rad davonfuhr

  • Feindbild Automobil (I) [71]

    Das Auto hatte es Anfangs ganz und gar nicht leicht, sich durchzusetzen

  • Porsche-Preis fürs Lichtsparen [21]

    Der Prof.-Ferdinand-Porsche-Preis der TU Wien geht dieses Jahr an Wolfgang Huhn (Audi) und Kamislav Fadel (Automotive Lightning)

  • Gasgeben wörtlich genommen [12]

    Mit steigenden Kraftstoffpreisen werden Alternativen zu Benzin und Diesel zusehends interessanter, insbesondere Erdgas

  • Gummi braucht Straße

    Die Hoffnung der Autobranche lautet, in den derzeit noch weniger entwickelten Ländern im Laufe der Zeit auf über 500 wie bei uns aufschließen wird

  • Elektromotor rettet Verbrennungsmotor [41]

    Das diesjährige Wiener Motorensymposium prophezeite revolutionäre Zeiten im Automobilbau

  • Flexibler Motorenpapst [43]

    Es werden nur jene technischen Lösungen kommen, für deren Erforschung und Umsetzung in die Praxis sehr viel Geld ausgegeben wird

  • Auf ins Energiesparadies [8]

    Wahrscheinlich befinden wir uns jetzt im letzten Drittel des Erdölzeitalters - und auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger

  • Mit dem Rotstift durch die Verbrauchstabelle [60]

    Mercedes senkt mit Akribie den CO2-Ausstoß seiner E-Klasse, jedenfalls auf dem Papier

  • Automatik ohne Mehrverbrauch [197]

    Mit manuellem Schaltgetriebe, automatischem Doppelkupplungsgetriebe und Wandlerautomatik werden heute in etwa die gleichen Verbrauchswerte erzielt

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 38
1 2
Leser1010
 
00
Grundsätzlich

die besseren Reifen auf die Spurgebende (nicht lenkene) Achse. Das ist bei 99,9% aller Autos wohl die Hinterachse. Dadurch bleibt das Auto besser kontrollierbar (in allen Fahrsituationen).

orso minore
00

Wenn beim Bremsen der Grossteil des Gewichts auf der Vorderachse liegt und damit auch der Grossteil der Bremsleistung von den Vorderreifen kommt, warum soll man dann die schlechteren Reifen vorn montieren?

Nicht heute!
00

Weil der Durchschnittsfahrer mit einem untersteuernden Auto wesentlich weniger Probleme in einer solchen Grenzsituation hat als mit einem übersteuernden. Wenn das Auto bei einem vorgegebenen Lenkeinschlag "träge" gerade aus schiebt, kommt den meisten das nur etwas komisch vor, wenn das Heck "ausbricht" reagiert der Sonntagsfahrer jedoch mit Panik und gibt zu früh die Kontrolle über sein Fahrzeug ab.

orso minore
00
Teil 2

Problematisch ist wenn man stark gegenlenkt und das Auto dann wieder greift. Dann muss man rechtzeitig wieder zuruecklenken, das ist fuer den Durchschnittsfahrer sicher ein Problem.

orso minore
01
Teil 1

Diese Argumentation hab ich noch nie verstanden. Bei Untersteuern traeg es mich af jeden Fall nach aussen (sprich in den Gegenverkehr, Graben, etc), egal ob ich richtig reagiere oder nicht. Die richtige Reaktion, naemlich den Lenkeinschlag zuruecknehmen ist ueberhaupt nicht intuitiv, das muss man schon trainieren oder man kommt erst nach bewusster Denkleistung drauf, also sehr spaet. Bei Uebersteuern gegenlenken ist genau das was man automatisch macht, weil das Auto ja zu stark dreht. Das uebersteuernde Auto wird schnell langsamer und draengt auch nicht so stark aus der Spur, wenn man es einmal eingefangen hat hat man also genug Reserven die Kurve fertig zu fahren.

Nicht heute!
00

Und die von dir beschriebene automatische Gegenlenkbewegung beim Übersteuern kapieren viele überhaupt nicht, auch nicht nach einer Erklärung. Ich habe schon einige Fahrer gesehen, die in dieser Situation sogar noch einlenken, sprich den Radius zusätzlich verkleinerten. (Und dann natürlich abflogen.) Das mit den Automatismen ist so eine Sache beim Autofahren, nur weil etwas über Jahre eingeschliefen und automatisiert wurde, heißt es noch lange nicht, dass es das richtige Verhalten (in Grenzsituationen) ist.

Nicht heute!
00

Ich muss dir widersprechen. Der ungeübte Autofahrer der bei einem untersteuernden Fahrzeug "merkt", dass sich das Fahrzeug nicht wie von ihm gewollt bewegt, macht eher keine Lenkbewegung, sondern geht sofort vom Gas. Genau das reicht meistens, um das Fahrzeug wieder "unter Kontrolle" zu bringen.
(Den Fall, dass diese Phase schon dazu führt, dass man im Graben oder Gegenverkehr landet, lasse ich jetzt außen vor.)
Wenn der ungeübte Fahrer im Gegensatz dazu bei einem einem übersteuernden Fahrzeug keine Lenkreaktion zeigt und "intuitiv" vom Gas (bei einem Fronttriebler) geht, macht er genau das Verkehrte, erhöht den Effekt noch und fliegt mit großer Wahrscheinlichkeit von der Straße. Ergo, Untersteuern ist leichter f. Wald- u. Wiesenfahrer.

Jim Kirk
00

Damit es bei einem modernen fronttriebler zum untersteuern kommt musst du aber viel schneller drann sein und es "kommt" langsamer dazu und nicht so flott wie bei einem übersteuernden wagen wo dann das heck im gegenverkehr drinnen ist bevor du überhaupt muh sagen kannst. Nicht jeder ist ein trainierter rally fahrer der ein übersteuerndes auto beherrscht.

Dimple
00
Weil

die Hinterräder für die Spurführung, dh. das Spurhalten zuständig sind. Noch dazu werden sie beim Bremsen entlastet, was den Grip verschlechtert.

Ich schaue halt, daß die Räder halbwegs gleichmäßig abgefahren werden, woraus sich dann ein Wechsel für alle 4 Reifen ergibt.

lg
Dimple

Jim Kirk
00

Weils ja glaub ich nur ums aufschwimmen bei nässe geht und ist die leichte hinterachse beim vorderradler ja mehr gefährdet wenn das profil niedriger ist.

human ic
00

wenn alle 4e schwimmen hat man aber schon einiges falsch gemacht.

maxbz
22
Kopierer

Die Chinesen sind häufig stupide Kopierer. Egal ob sie ein Symbol verstehen oder nicht, es wird einfach kopiert. So findet man auch in China auf rein chinesischen Produkten den grünen Punkt. Wahrscheinlich halten sie es für ein Ying-Yang-Zeichen und wenn auf den westlichen Reifen eben M S oder eine Schneeflocke steht, dann wird die einfach mitkopiert. Ist nicht mal böse Absicht, sondern einfach die Kopiermentalität.

zungl888
00

es gibt in china keine winterreifen, selbst bei uns in nord china ist es ein akt geeignete reifen zu bekommen.
es ist korrekt dass alle, auch von auslaendischen joint ventures gefertigten reifen das M&S tragen, versteh ich zwar auch nicht ist aber so.
generell kannst nur importierte draufschrauben, ich verwende cooper auf allen firmenfahrzeugen.

Der Österreicher
00

Da ist mir ein ein fetter SUV im Rückspiegel schon lieber, als ein spritsparender VW Polo wo die Besitzerin bei den Reifen spart.

ja, eh
01

Ob 950 oder 2500kg ins Heck knallen, macht aber schon einen Unterschied :)

pmacke
00

..aber Sie haben natürlich vollkommen Recht. sparen bei den Reifen ist weder wirtschaftlich noch gesund.

pmacke
02

ohne jetzt die Polo bremsen als besonders gut darzustellen (mir ist immer noch nicht klar wieso die Hersteller bei PS-stärkeren Modellen des gleichen Fahrzeugs stärkere Bremsen verbauen und nicht gleich überall die besten - das ist so wie Schneeketten ausgenommen Allrad abwärts) - wäre mir der Polo mit schlechten Reifen bedeutend lieber. Einerseits müssen 2t+ des SUVs mal abgebremst werden - das braucht deutlich bessere Bremsen als am Polo, auch wenn die Reifen passen.
Andererseits haben die 2t Aufprall am Heck wesentlich schlimmere folgen als der halbsoschwere Polo.
Und außerdem ist der Polo schmäler und passt bei halbwegs talentierter/m Fahrer.in oft auch mit schlechten Reifen zwischen Leitplanke und Fahrzeugheck, da wirds mit 2m SUV eng

orso minore
00

Fast alle neuen Autos haben Bremsen die stark genug sind um auch auf trockenem Asfalt an die Blockiergrenze zu kommen. Noch staerkere Bremsen mit groesseren Scheiben montiert man eher des Verschleisses wegen, weil man annimmt dass man mit staerkerem Motor auch oefter und staerker bremsen muss.

Dr. Hallo
00

ach was. Ich bin seit 17 Jahren Chefkonstrukteur von VW und wir verbauen seit eh und je die Bremsen nur nach dem "Brumm"-Faktor. Wenn der Motor also sportlich klingt, dann kommen große Scheiben rein, wenn er eher wie ein Traktor stottert, dann kommen die kleinen, unwirksamen Scheiben rein.

orso minore
00

Also bei Pumpe-Duese immer die kleinen Scheiben ;-)

Dr. Hallo
00

Haargenau. Bist Du auch bei VW beschäftigt?

Kräuterpfarrer Escobar
01

Die billigeren Bremsen sind nicht per se [viel] schlechter. Sie müssen nur viel weniger aushalten.

Wie oft muss man mit einem 60 PS Fahrzeug von 220 auf 100 km/h runterbremsen? Wenn man sowas mit dem "kleinen" Bremsen 3x hintereinander macht, hat mal glühende Bremsscheiben mit einer katastrophalen Bremswirkung. Während beim Porsche viel größere, doppelte und innenbelüftete oder was weiss ich alles-Bremsscheiben verwendet werden, die sowas auch mehrmals hintereinander einstecken, ohne sich gravierend zu verschlechtern.

Nicht umsonst kommen bei den schwach motorisierten Autos bei den Hinterrädern oftmals sogar noch Trommelbremsen vor! Weils einfach reicht.

NoComment
00

warum wohl die hersteller nicht immer die besten bremsen einbauen?

a) kostet zuviel und zahlt in einem polo keiner (immerhin sind dann größere räder notwendig, stärkere radaufhängung, andere dämpfer, etc.)
b) wenn dann so ein polo mit superbremsen eine vollbremsung macht, fährt ihm dann ein touareg hinten rein weil er einen längeren bremsweg hat. genial idee, die ihrige.

Jim Kirk
00

Auch bei einem schwächeren polo sind die bremsen gut genug für eine vollbremsung dass das abs einsetzt. Mit besseren bremsen wird der bremsweg da auch nicht kürzer.

NoComment
20

noch ein beispiel: mountainbike mit felgenbremse, eines mit scheibenbremse. das mit scheibenbremse wird schneller stehen als das mit felgenbremse, selbst wenn alle anderen teile (reifen, federung, etc.) gleich sind. zum blockieren bringen's ein fahrrad-hinterrad auch mit einer trommelbremse, aber die bremswirkung ist trotzdem schlechter solange das rad NICHT blockiert.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 38
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.