Japan

Elektroauto wiegt nur 437 Kilogramm

3. April 2010, 14:47
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    foto: teijin www.teijin.co.jp

    Ein E-Leichgewicht, das zur Zeit noch Sicherheitsmängel aufweist: Das PU_PA EV (electric vehicle).

Bislang nur Konzeptfahrzeug, schätzt Hersteller seinen Einsatz vor allem in Städten als interessant ein

Osaka - Der japanische Chemiekonzern Teijin hat mit dem "PU_PA" ein Elektroauto vorgestellt, das nicht einmal 500 Kilogramm auf die Waage bringt. Möglich machen den ultraleichten E-Flitzer neuartige Materialien und Fertigungsprozesse. Bislang handelt es sich allerdings um ein Konzeptfahrzeug, doch schätzt das Unternehmen, dass leichte Elektroautos mit seinen Materialien in fünf bis zehn Jahren den Markt erreichen werden.

Neuartige Materialien

Bauteile, die wie metallische Verkleidungen aussehen, bestehen beispielsweise aus "Teflex". Das ist ein spezieller PET-Film, der laut Unternehmen gut formbar ist. Zur Vernetzung der Fahrzeugelektronik kommt statt Kabel "Cell Form" zum Einsatz. Das ist ein zweidimensionales Signalleitmaterial, welches laut Hersteller die Sicherheit einer kabelgebundenen Übertragung mit der Bequemlichkeit einer kabellosen Verbindung kombiniert.

Die Kernstruktur des Fahrzeugkörpers nutzt indes ein Karbon-Kompositmaterial, bei dem ein Urethanschaum-Material zwischen zwei Prepreg-Platten unter Hitze gepresst und integriert wird, berichtet Tech-On. Anstelle von Glas kommt an vielen Stellen ein hitzebeständiges Polycarbonat-Harz zum Einsatz, das laut Teijin aber nicht für die Verwendung als Windschutzscheibe geeignet ist. Bei den Reifen setzt Teijin auf das Polyethylennaphthalat "Teonex", was ein geringeres Fahrbahngeräusch in Aussicht stellt.

Stadtfahrzeug mit Schwierigkeiten

Insgesamt kommt das PU_PA so auf ein Gewicht von nur 437 Kilogramm. Das ist nicht einmal die Hälfte dessen, was beispielswesie Mitsubishis Serien-Elektroauto i-MiEV auf die Waage bringt. Allerdings ist letzteres ein Vier-, das Teijin-Fahrzeug aber nur ein Zweisitzer.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 60 Stundenkilometern und einer Reichweite von 100 Kilometern wäre das Leichtgewicht auch eher als reiner Stadtflitzer interessant. Der Konzeptprototyp hat allerdings aufgrund einiger Sicherheitsbedenken keine Straßenfreigabe. Diese muss Teijin noch in den Griff bekommen, so das Konzept wirklich Realität werden soll. (pte)

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13 Postings
Quirks
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13.4.2010, 17:42
Wer preiswert reisen will und weniger angeben, der findet so etwas schon, wann war rein Vernüftiges wirklich schön, außer für Mathematiker?

Ich finde es wunderschön;-)

Hermann Weiler
00
13.4.2010, 16:48
Die Chinesen sind schon einen Schritt weiter

http://www.byd.com/showroom.php?car=e6

Linke Chuzpe
00
12.4.2010, 19:18
Ich wiege mein Töchterchen 43.7 Kg.

So ein Zufall.

A Voice
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Ich find's süß

hat was manga-artiges

Sitacui
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100km Reichweite und 60km/h Höchstgeschwindigkeit!? Zu meiner Zeit habens das Autodrom genannt.

monoton
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auch wenn dieses ding abartig häßlich ist sind die den deutschen bei weitem vorraus.
denn die deutschen haben immer noch nicht verstanden, daß es kein sinn macht einem normalen auto batterien und einen emotor zu verpassen, sondern daß geänderte umstände auch komplett neue konsruktionen benötigt um wirklich sinnvoll und effizient zu funktionieren

Háry János
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... zweidimensionales Signalleitmaterial ...

Wie ist das möglich?

Stefan Weilhartner
 
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schiach bis zum abwinken

ich finde es schon lässig, wenn man mal neue technologien ausprobiert und die e-autos werden schon kommen, aber so ein schiaches teil mit 60km/h höchstgeschwindigkeit als auto zu bezeichnen ist wohl etwas gewagt. das teil ist vielleicht eine konkurrenz zu den ebenfalls schiachen wagerl mit rotem taferl, die bei uns auf der strasse rumkriechen, aber der preisunterschied wird wohl auch ein enormer sein.
==> daumen ganz weit nach unten

Zoitberg
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stimmt, aber vllt. gefällts den Japanern ja, so wie der Zug http://www.ciosbahn.net/dream/ing... en7001.jpg ;-)

ente,ente,ente,ente,ente,ente,ente,...
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solche mini-e-autos...

...gabs doch schon vor 20 jahren.
damals machten sich noch grünen-politiker in diesen plastikschüsseln lächerlich, heute auch die hersteller.

ein richtiges e-auto wollen die doch gar nicht, sonst wären autohersteller nur noch leicht austauschbare karosserie-stöpsler und die batteriehersteller die kings.

Zoitberg
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so ein Blödsinn

1) Die Autohersteller können ja ihre eigenen Batterien herstellen und weiterentwickeln.
2) Batterie=Tank; der Rest muss immer noch vom Autohersteller gemacht werden z.B. effizenter Motor, Innenausstattung, Sicherheitsausstattung, Design, Software, Materialentwicklung etc.

my thoughts...
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na, ganz recht haben sie nicht. derzeit ist der motor eine kernkompetenz der hersteller, elektromotoren sind allerdings ziemlich unspannend.

homer simpson9
 
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das e-auto aus heutiger sicht ist ein totaler wirtschaftlicher und technischer flop..

die autohersteller wissen das natürlich, für die ist das nur marketing... mehr nicht

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