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Wien - Hilfe in Zeiten der Hilflosigkeit: Die Bestattung Wien und der Landesverband für Psychotherapie haben eine neue, gemeinsam erstellte Ratgeber-Broschüre präsentiert, die bei besonders schweren Fällen von Trauer Unterstützung bieten soll. Denn rund 20 Prozent jener Menschen, die eine nahe stehende Person verlieren, leiden unter besonders heftigen Symptomen. Ihnen wird geraten, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Will der Zustand der Trauer kein Ende nehmen, besteht extreme Hoffnungslosigkeit, sind Gefühle von Wut und Schuld ständig präsent oder kann man tiefer Niedergeschlagenheit nicht entrinnen, dann handelt es sich meist um sogenannte erschwerte Trauer. Diese kann sogar dazu führen, dass Betroffene Krankheitssymptome des verstorbenen Menschen entwickeln, sich in Alkohol oder Drogen flüchten und Selbstmordgedanken entwickeln.
Professionelle Hilfe bei zu langer Trauer
"Trauer ist ein völlig normales Phänomen", versicherte Gerhard Pawlowsky vom Wiener Landesverband für Psychotherapie. Gäbe es sie nicht, könne man einen Todesfall nicht verarbeiten und kein Bild vom Verstorbenen in Erinnerung behalten, mit dem man gesund weiterleben könne. Es gebe jedoch Fälle wo die Trauerarbeit zu lange dauere, oder besonders schwer falle. Hier werde empfohlen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Neuer Ratgeber
Der neue Wegweiser enthält eine Liste von Wiener Psychotherapeuten sowie Tipps für die Inanspruchnahme von Leistungen - etwa die mögliche Unterstützung durch die Krankenkasse. Doch auch auf Bücher zum Thema sowie auf weitere Beratungsangebote der Bestattung Wien wird hingewiesen. Dazu gehören etwa die Trauerabende, in denen unter anderem über die verschiedenen Trauerphasen informiert wird.
"Wir verstehen uns als umfassender Dienstleister", betonte Christian Fertinger, der Geschäftsführer der Bestattung Wien. Man kümmere sich nicht nur um die Abwicklung eines Begräbnisses, sondern auch um die Zeit danach. Der neue Wegweiser für Trauernde ist bei der Bestattung Wien erhältlich und auch via Internet zu beziehen. (APA)
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Ob es wohl auch solche Angebote für Kinder gibt? Auf die wird immer vergessen!
http://erfolg.org/trauer-bei-kindern/
Es muss nicht mal der Tod eines Menschen sein, auch der Verlust von Vater oder Mutter im Fall einer Scheidung hat bei Kindern oft lange, kaum zu bewältigende Probleme zur Folge.
RAINBOWS ist ein Programm zur Unterstützung von Kindern nach Scheidung/Trennung der Eltern oder Tod eines Elternteils.
http://www.rainbows.at/
Kann ich nur empfehlen.
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