Nur 90 Vorbestellungen: Vielversprechendes JooJoo floppt
Birgit Riegler , 2. April 2010, 11:22
foto: fusiongarage
JooJoo - eigentlich ein vielversprechendes Gerät, aber kurz vor dem iPad-Launch ging der Marktstart des Tablets unter
Das ursprünglich als CrunchPad angekündigte Tablet geht kurz vor dem iPad-Start unter
FusionGarage hat sich kurz vor dem Start des stark gehypten iPads nicht unbedingt ein gutes Datum für den Marktstart seines eigenen Tablets namens JooJoo ausgesucht. Ursprünglich hätte das Tablet als CrunchPad als Gemeinschaftsprojekt von Michael Arringtons TechCrunch und FusionGarage auf den Markt kommen. FusionGarage hatte dann jedoch beschlossen, das Gerät im Alleingang weiter zu entwickeln und unter neuem Namen auf den Markt zu bringen.
Kunden nicht interessiert
Mit einem 12-Zoll großen Multitouch-Screen, einem Intel Atom-Chip mit 1,6 GHz, 1 GB Arbeitsspeicher, einer integrierten Webcam und Flash-Unterstützung ist das JooJoo eigentlich ein vielversprechendes Gerät. Engadget zeigt das Interface des JooJoo in einem kurzen Video. Doch offenbar haben Kunden kein Interesse an einem Gerät einer unbekannten Firma, noch dazu wenn das iPad nur wenige Tage später auf den Markt kommt. Lediglich 90 Geräte seien laut ZDnet vorbestellt worden, 15 seien zudem bereits wieder storniert worden.
Start in den USA
Das JooJoo kostet mit 499 US-Dollar so viel wie Apples günstigstes iPad-Modell. Eine weitere Gemeinsamkeit: beide Tablets sind zum Start nur in den USA erhältlich. Ob das JooJoo auch in Europa auf den Markt kommt, ist nicht bekannt. (br)
leider zu teuer. 199 dollar und jeder kauft es. man muß im übrigen den apple machern (sie haben bereits bewiesen dass sie keine pcs machen können!) das geld hinterherschleudern. ipad hat nichtmal USB anschluß also was soll das?
schwer, das display ca 90€, das intel-atom-board ca 50€, dann brauchst du noch gehäuse, schachtel und schipping, aber 249€ oder 299€ wäre wohl angemessen. aber nicht reden, machen! ;)
gut das es floppt, die inder die es verkaufen wollen haben Michael Arrington ueber den tisch gezogen, er hats entwickelt und wurde abgesaegt und rausgeworfen.
Abgesehen davon, dass ich mit einem Tablet momentan grundsätzlich nichts anfangen weiß, fand ich den Ansatz des JooJoo Pads (Open Source Software, schnelle Hardware) eigentlich interessanter als das iPad.
Durch die aber absolut unseriöse Aktion von FusionGarage wie diese die TechCrunch Mitentwickler abserviert haben, werde ich mir aus prinzip keines kaufen. Genau so wenig wie ich mir eben ein iPad kaufe. Der Patenttrollfabrik Apple steck ich auch nichts mehr zu.
Wie gesagt wüsste ich dennoch noch nicht was damit anzufangen. ;)
Es könnte auch ein Zeichen dafür sein, wie schnell dieser Markt in Wirklichkeit gesättigt sein wird. Natürlich, ein Apple-Produkt wird, ob der vielen Berichterstattung und der treuen Community, nie eine solche Bruchlandung hinlegen, aber möglicherweise floppt das JooJoo auch einfach, weil die breite Masse keine Anwendung für Tablets sieht. So wie sie es schon seit Jahren tut.
Natürlich kommen beim JooJoo einige weitere Faktoren zum Tragen, wie z.B. dass es bei weitem nicht das mediale Interesse erfahren hat und das diejenigen, die wirklich davon wissen auch wissen, dass man dieser Firma einfach nicht trauen sollte.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.
Alle Rechte vorbehalten. Nutzung ausschließlich für den privaten Eigenbedarf. Eine Weiterverwendung und Reproduktion über den persönlichen Gebrauch hinaus ist nicht gestattet.
Bitte geben Sie eine E-Mail-Adresse an.
Aktualisierung Ihrer E-Mail-Adresse
Ihre aktuelle und korrekte E-Mail-Adresse ist Voraussetzung für alle Benachrichtigungen, die Sie von derStandard.at erhalten (z.B. Antworten auf Ihre Postings, Hilfe bei vergessenem Passwort). Zusätzlich werden Sie Ihre E-Mail-Adresse künftig für das Login benötigen.
Daher bitten wir Sie um eine kurze Überprüfung und Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse. Ihre E-Mail-Adresse wird dadurch nicht für Dritte sichtbar!
Die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse ist bereits mit einem anderen Account verknüpft. Bitte geben Sie eine andere E-Mail-Adresse an.
Diese E-Mail-Adresse ist leider ungültig. Bitte verwenden Sie eine dauerhafte E-Mail-Adresse!
Eine E-Mail-Adresse kann nicht für mehrere Accounts verwendet werden!
Aktualisierung Ihrer E-Mail-Adresse
Danke für die Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse. Es wurde ein Bestätigungslink an die angegebene Adresse gesendet.
Aktualisierung Ihrer E-Mail-Adresse
Ein unbekannter Fehler ist aufgetreten. Die E-Mail konnte nicht gesendet werden. Bitte versuchen Sie es noch einmal.