In eigener Sache

Paid-Content: Wir tun es nicht

01. April 2010 18:03

Wir von derStandard.at glauben nicht daran, dass sich Paid-Content-Modelle durchsetzen werden. Daher werden wir Ihnen die komplette Produktpalette von derStandard.at, dieStandard.at sowie daStandard.at und express.derStandard.at genauso wie unsere mobilen Versionen (hier werden wir in Kürze neue Versionen launchen) und auch das Archiv weiterhin kostenfrei zur Verfügung stellen.

Wir verfolgen bereits ein sehr erfolgreiches, publizistisches Online-Konzept: Die größte Online-Redaktion Österreichs, eine sehr lebendige Community, wachsende Einnahmen mit dem Verkauf von Online-Werbung sowie von Immobilien- und Karriereanzeigen, mehr als 120.000 User und Userinnen am Tag und noch viel Potential weiter zu wachsen. Warum sollten wir unsere Strategie ändern? Es gibt keinen Grund dafür!

Bei Printmedien bezahlen Leser und Leserinnen für den aufwendigen und kostspieligen Vertrieb und Druck, keines oder nur sehr wenige Druckerzeugnisse könnten ohne Werbung ihre Redaktion finanzieren. Der „Online-Vertrieb" ist wesentlich kostengünstiger und die Nutzer einer Nachrichten-Website erwarten auch, dass dieser Kostenvorteil an sie weitergegeben wird. Als Geschäftsmodell für Online-Medien bleibt daher auch die Finanzierung über Werbung und Anzeigen.

Am wichtigsten erscheint uns die Tatsache, dass das Internet sich immer mehr zu einem mehrdimensionalen Kommunikationsmedium entwickelt. Damit wir online erfolgreich bleiben, können wir uns nicht vom Diskurs abschotten. Die Ergebnisse unserer journalistischen Arbeit dürfen nicht durch Bezahlschranken von der öffentlichen Diskussion, die immer mehr online stattfindet, abgeschnitten sein. derStandard.at will gelesen und diskutiert, verlinkt und weiter verwertet werden. Wir wollen noch besseren Journalismus machen, dazu ist das Netz ein spektakuläres Werkzeug und die Mitwirkung der User und Userinnnen ein wichtiger Beitrag.

Wir danken Ihnen an dieser Stelle für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns jeden Tag aufs Neue wenn wir besucht und diskutiert werden.

Frohe Ostern!

derStandard.at & dieStandard.at & daStandard.at

Nachlese
In eigener Sache am 1. April: derStandard.at wird kostenpflichtig und werbefrei

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 54
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Horst JENS
 
14.04.2010 14:46
oder umgekehrt

@online-Standard bleibt gratis: bravo !

Interessieren würde mich ob das umgekehrte Modell funktioniert: Man bezahlt als Leser für die Arbeit der Redaktion, diese ist dafür garantiert werbefrei und rein den Lesern verpflichtet (auch wirtschaftlich).

Belze Bub
06.04.2010 10:51
paid content

ja klar, wenn 60% der inhalte apa-copy-paste sind und man mainstream - nicht böse gemeint, aber es ist halt so - anbietet kann man es sich bestimmt nicht leisten paid content anzubieten.
aber tatsache ist dass die werbefinanzierung sicher kein zukunftsmodell ist, dem wird sich auch derstandard.at nicht ewig verschließen können. wirds die iphone app dann auch gratis geben?

merseult
03.04.2010 13:24
Werbefreiheit wäre mir schon was wert

Die optische Belästigung, oft links und rechts neben dem Artikel den ich grad lesen will nervt mich immer mehr.
Insbesondere die hektischen Flashvideos, die leider auch in einer Schleife laufen.
Glaubt ernsthaft eine Firma mit der permanenten Belästigung der Onlineleser mehr verkaufen zu können.

Cepheus
13.04.2010 08:24

Siehe diesen Standard Artikel: http://derstandard.at/126944906... itsplaetze

Zorniger Gott
02.04.2010 13:31
So ist Gottes Zorn zu besänftigen!

Nicht mit linken Linksinszenierungen stellt man Publikum zufrieden; denn wenn wir ehrlihch sind, bemühen sich die Freiheitlichen in unser Österreicher Interesse um ein sauberes, weniger korruptes, islamfreies und demokratischers Land.

Weil die Roten nichts mehr für die kleinen Leute sind, sind diese auch nicht mehr für linkende Rote.

Überall sichtbar werdende Selbstbereicher unter dem Betriebsratkollektiv im Hofstaat spricht eine zu deutliche Sprache.

Fakten sind egal- was zählt ist die Meinung
07.04.2010 12:52

Olta,....

sturmy81
02.04.2010 14:13
Themenverfehlung

Themenverfehlung!
5!
Setzen!

wonderland_in_alice
02.04.2010 12:27
Paaaaaasssssssst!

Zufrieden.

readymate
02.04.2010 11:49
Recht so...!


.

spätrömisch-dekadenter Hartz4-Empfänger
02.04.2010 11:30
Nicht zu früh freuen!

daStandard.at ist weiterhin nicht erreichbar - da ist etwas im Busch!

mondaen
05.04.2010 17:09

is auch ( zumindest momentan) nicht schad drum.

Enduser
02.04.2010 13:54
Meine Empfehlung

Greifen Sie zum Telefon und verlassen Sie sich nicht auf Ihre Buschtrommel.

angehender Medientechniker
 
02.04.2010 11:49
doch

spätrömisch-dekadenter Hartz4-Empfänger
02.04.2010 11:57

Soso... um das zu schaffen, muss man wohl vom Fach sein.

hosenörl
02.04.2010 11:28
...eine sehr lebendige community...

ein einziger nonstop-poster mit seinen tausend nicks, harharhar....

Nonstop-Poster mit tausend Nicks
02.04.2010 11:39
Ehre, wem Ehre gebührt.

Posting Oscar
02.04.2010 14:12
Was Sie leisten

dazu braucht es normalerweise eine ganze Redaktion. Für mich sind Sie ein Fänomen.
Sie sind ein Forums-Hans-Dampf in allen Gassen.
Wie einst der gute E.E. Kisch rasend unterwegs, im besten Sinne, und da der Standard Sie bestimmt beharrlich ignoriert, bekommen Sie von mir den ersten Posting Oscar verliehen!

hosenörl
02.04.2010 12:33
jo eh ;)

Paris Texas
02.04.2010 11:03

war also die meldung gestern - online standard ab juni kostenpflichtig - wirklich ein aprilscherz .. ;-)

xEurocent
02.04.2010 11:02

Wir von derStandard.at glauben nicht daran, dass sich Paid-Content-Modelle durchsetzen werden.

--
Natürlich werden sie sich durchsetzen, aber halt nicht bei einer Mainstream-APA-Meldung-Kopier-Seite wie derStandard.at. (Was jetzt gar nicht negativ gemeint ist, sondern nur als objektive Beschreibung dieser Seite die ich gerne und täglich nutze.)

Aber gewisse Nischenwebsites haben gar keine andere Wahl, weil sie zu wenig Leser ansprechen um sich anders finanzieren zu können. Umgekehrt gibt es von diesen Seiten aber eben auch nur wenige oder gar nur die eine zum jweiligen Thema, weshalb die Nutzer, die sich für solche Dinge interessieren, sehr wohl dafür bezahlen werden.

I love Klimawandel
02.04.2010 14:52
sehr richtig

für inhalte geld verlangen können in der kommenden zeit nur global referenzierte medien (ny-times, etc.) oder globale standardspezialblätter wie etwa das wall street journal...

der standard spielt ausschließlich in österreich eine rolle und das wird nicht reichen, um eine erkleckliche anzahl user zu finden, die für die online-ausgabe bezahlen möchten...

c_pes
 
02.04.2010 11:01
doch, iPaid Content.

3 x täglich.

Frank der Grosse
02.04.2010 10:52
Frohe Ostern @ Aco & Co

Außerirdischer
02.04.2010 10:13
Sehr erfreulich!

Als prekär Beschäftigter (''Neuer Selbständiger'') gehöre ich finanziell zur ''Klasse der Besitzlosen'': Die Zeitungen und Magazine, die ich online lese, könnte ich mir niemals regelmässig in Papierform leisten.

Andererseits vermehrt ja meinereiner die Zahl der Leser, somit die ''Reichweite'' und die Attraktivität für Werbekunden!

rolin
02.04.2010 10:02

Netter Aprilscherz … sehr ironisch.

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Posting 1 bis 25 von 54
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