Promotion - bezahlter Inhalt

Adom Modulations / fleischlos, 3Some & fiction in between

1. April 2010, 10:00
  • Artikelbild
    foto: festspielhaus st. pölten

    3Some: Wo die Bühne eine Badewanne ist, die zum Ort der sehr persönlichen Begegnung eines Israeli, eines Deutschen und einer Palästinenserin wird.

Moderner Tanz, Bewegungsstudien par exellence und ein Stück zum Thema Scham und Schande

Adom Modulations

Adom steht im Hebräischen für Rot, "Dam" meint Blut, "Adam" heißt der erste Mensch und "Adama"
die Erde. Alle vier Begriffe bilden ein wichtiges Bezugsfeld. Adom ist ein choreografisch dichtes, hoch musikalisches Duett, das zwei feingliedrige Körper in ein Netz aus komplexen Bewegungsfiguren spannen. Die Körper streben nach dem aufrechten Gang, straucheln, wanken, den Absturz ins Bodenlose vor Augen.

fleischlos von Zufit Simon

Die Idee der Bewegungen entstand aus der Beobachtung alltäglichen Situationen allein und mit Anderen. Welche Form und Art der Selbstbeobachtung und -überwachung meiner Verhaltensweisen hat welche bewussten und unbewussten Bewegung zur Folge. Mein Körper folgt bewussten und unbewussten/intuitiven Reaktionen, die sich zu komplexen Bewegungen entwickeln und so eine Ganzheit herstellen. Eine 5 Min. Version dieser Arbeit erhielt den 3ten Preis Solo-Tanz-Wettbewerb, Leipzig, EuroScene 2005.

Nir de Volff, Knut Berger - 3Some

Es treffen sich ein Israeli, eine Palästinenserin und ein Deutscher, um über Scham und Schande zu sprechen - im Rahmen zweier Teile ist das der Inhalt des Stücks "3Some". In der Produktion von Knut Berger und Nir De Volff wird in der Badewanne diskutiert bis zum Scheintod, fliegen Federn und Knüppel, tanzen sich Sahara abu Gosh, Nir De Volff und Knut Berger überdreht, humorvoll - vor einem doch sehr ernsten Hintergrund - und mit viel Selbstironie, durch ein Bühnenbild der Verwüstung. Auf der Suche nach einer Erklärung für das erste, durch Adam und Eva dokumentierte Gefühl in der Menschheitsgeschichte, erkennen sie: Scham ist Angst vor Schande.

fiction in between von Saskia Hölbing und Fabrice Ramalingom

Figuren, Silhouetten - in „fiction in between“ tauchen Saskia Hölbling und Fabrice Ramalingom wie schwarze Phantome auf. Verschlungene Körper sind schemenhaft verbunden wie verschmolzene Liebende, wie sich umkreisende Ringer. Sie werden zum Spiegel von Angst und Lust. Schwarz und weiß – beide Seiten werden beleuchtet und erzeugen einen Raum für Sinnestäuschung, Phantasmen und andere Wirklichkeiten. Ein Schattentanz.

Programm

Adom Modulations / fleischlos

Donnerstag 6. Mai, 2010, 19.30 Uhr, Box
Karten € 15

Adom Modulations

Zufit Simon Choreographie, Tanz
Brit Rodemund Tanz
Musik: NACKT "Zufit Piece 1", SCREEN 1, Emre Sevindik "adom by" artblauTanzwerkstatt Produktion

Fleischlos

Zufit Simon Choreographie, Tanz
JOM Licht und Sound
artblau Tanzwerkstatt Produktion

3Some

Samstag, 8. Mai 2010, 19.30 Uhr, Box
Karten: € 20

Knut Berger & Nir De Volff Konzept, Regie, Kostüm- und Bühnenbild
Benjamin Schälke Licht
Jan Oscar van der Greft Assistenz

fiction in between

Freitag 7. Mai 2010, 19.30 Uhr, Box
Saskia Hölbling, Fabrice Ramalingom Konzeption, Choreografie, Tanz
Heinz Ditsch Musik
Maryse Gautier Lichtdesign.
Bruno Marsol Lichtregie
Maxime Fleuriot Künstlerische Beratung

Eine DANS.KIAS / R.A.M.a. Produktion. Koproduziert vom Centre Chorégraphique National de Rillieux-la-Pape à Lyon – Compagnie Maguy Marin im Rahmen einer Residence

Reservierungen unter +43(0)2742/908080-222, karten@festspielhaus.at bzw. www.festspielhaus.at