Ein archaisches Stück über den Puls unserer Welt, über Rhythmus und Atem
"Ich fragte mich, was geschieht, wenn ein Reich stirbt. Was geschieht mit seiner Nachkommenschaft, mit seinen Nachfahren? Und ich dachte: Kann Schönheit aus dem Tod, aus dem Tod eines Reiches entstehen? Eine andere Art von Schönheit natürlich - kann sie aus den Ruinen eines untergegangenen Reiches auferstehen?" Nurrudin Farah (Somalischer Schriftsteller)
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Ein Stück über den Puls unserer Welt, über Rhythmus und Atem: Der Schweizer Perkussionist Fritz Hauser, der im Festspielhaus an zwei Abenden auch solistisch zu erleben war/ist (Trommel mit Mann und Stilllifes), arbeitet in "Mais le diable marche à nos côtés" (Aber der Teufel geht an unserer Seite) mit dem aus Nordafrika stammenden Choreografen Heddy Maalem und seinen TänzerInnen zusammen an einer Musik aus Atem- und Bewegungsmustern der Tänzer - Innen. Archaisches und Modernes treffen dabei aufeinander. Die Körper der TänzerInnen sprechen im Einklang mit und durch den Schlag der großen Trommel: Bewegung, Hast, der langsamere Rhythmus der Natur oder irritierendes, aufgeregtes Flattern. Ein Tanz über Anfang und Ende der Welt, in der wir leben, über das, was uns in der Spirale des Heute gefangen hält - über das Leben als Reise, als Fluß.
Das Programm
Mais le diable marche à nos côtés
Samstag, 17. April 2010, 19.30 Uhr, Großer Saal
Compagnie Heddy Maalem
Heddy Maalem Choreografie
Fritz Hauser Musik
Boa BaumannBühne
Brigitte Dubach Licht
Rachel Garcia Kostüme
Iffra Dia, Dramane Diarra, Bintou Dembélé, Yu Erge, Hardo Ka, Milla Koistinen, Keong Swee Lee, Qudus Onikeku & Soile Voima Tanz
Das Werk wird im Rahmen eines Arbeitsaufenthaltes in La Filature/Mulhouse im Februar 2010 erarbeitet. Uraufführung: 9. März 2010 in La Filature, Scène Nationale/Mulhouse, Frankreich
Einführungsgespräch mit Christina Gillinger-Correa Vivar
Samstag, 17. April 2010, 18.30 Uhr, Box
Karten € 8 bis € 35
Reservierungen unter +43(0)2742/908080-222, karten@festspielhaus.at bzw. www.festspielhaus.at