Bundesheer in Einsparungsnöten

31. März 2010, 12:53

Bis 2014 müssen 530 Millionen Euro eingespart werden - Auf neue Fahrzeuge und Waffen soll verzichtet werden

Das Bundesheer muss in den nächsten Jahren mittels drastischer Maßnahmen einsparen. Laut Bundesfinanzrahmengesetz müssen im Vertreidigungsministerium bis 2014 530 Millionen Euro einsparen. Im nächsten Jahr sind es nur 80 Millionen, der Betrag steigt aber jährlich sukzessive an. Durch die Effizienzsteigerung alleine, wird man die großen Summen nicht ensparen können. Generalstabsschef Entacher sieht im Ö1-Mittagsjournal nicht viel Handlungsspielraum: "Viele Möglichkeiten haben wir nicht. Natürlich wird der Bereich der Neuinvestitionen zwangsläufig bluten." Große Summen seien generell nur bei Betriebskosten und Neuinvestitionen zu holen.

Keine neue Ausstattung

Gestrichen werden deshalb jedenfalls neue Transportfahrzeuge, Überwachungsflugzeuge, Drohnen und Radschützenpanzer. Sogar der Verzicht auf manche Waffengattungen wird überlegt. Bis Ende April soll der Generalstab Verteidigungsminister Darabos Lösungen und Ideen präsentieren, der dann darüber entscheidet. Von Bundesheerreform ist jedenfalls keine Rede mehr. (red/derStandard.at, 31.03.2010)

Kommentar posten
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Père Duchesne
 
31
Sparen wir uns gleich das ganze "Heer"...

diese europäische Lachnummer!
Damit sparen wir uns soundsoviele tödlich verunfallte Soldaten, die im Zapfenstreich-Rausch gegen den Baum knallen, die sich mit der Waffe tödlich verletzen oder jemand anderen oder sich im Panzer in die Luft sprengen. Das österr. Bundes"heer" hat seit seinem Bestehen mehr eigene Soldaten getöte als fremde.
Wir sparen uns die verlorene Zeit der Jugend, die sie mit Saufen verbringen, wir sparen uns verirrte Granaten in Wohngebieten und tödliche Unfälle auf Autobahnen, die bei Übungen fahrlässig verursacht wurden. Viele Menschen könnten noch leben, gäbe es unser unnötiges Heer nicht, noch viel mehr Menschen könnten besser leben, wenn wir das Geld sozialer einsetzen würden.

Lazarus Long
01
Das Bundesheer tötet seine eigenen Soldaten?

Ihr Kommentar ist zwar ansich schon eine Zusammenfassung von Unsinn, aber der "Vorwurf" unterbietet selbst das noch!

U-46
12
10.4.2010, 19:46
Unbrauchbare Eurofighter?

Selbst schuld, wenn mann alles was wichtig ist abbestellt. Haben ja nicht mal eine Freund/Feind Kennung. Der Eurofighter ist top, nur halt mit der richtigen Technik

Ravenhorst
14
Verzichtet auf den Zivi und auf den HeiFi ....

... und kauft mit dem eingesparten Mitteln Pionier-Gerät (für Katastrophen)

Père Duchesne
 
20
Verzichten wir auf Heinzi UND das Bundesheer

Zivilschutz? Dafür brauchen wir kein Bundesheer! dafür brauchen wir einen Zivilschutz. Der Vorteil vom Zivilschutz ist, dass er keine Munition braucht. Keine Granaten, die unvermutet im Wohngebiet einschlagen, keine Feuerwaffen, keine Soldaten, die sich totsaufen,
bloß Bergegerät. Dafür hätten wir dann genug Geld.

dizzkutant
03
es ist weniger kompliziert ...

... als in den meisten postings dargestellt. die verfassung verlangt die militärische landesverteidung und hilfeleistung im inland (z.b. grenzeinsatz und hilfe bei katastrophen). ein konventioneller krieg (also die panzerschlachten zur zeit des kalten krieges) sind derzeit nicht zu erwarten. die militärischen anstrengungen gelten daher der solidarischen teilnahme an internationalen einsätzen. nichtsdestotrotz müssen die fähigkeiten der landesverteidigung erhalten bleiben - oder man ändert die verfassung. die politik muss entscheiden, den soldaten wird's egal sein. aber zu tun, als ob alle anforderungen bewältigt werden können, ist heuchlerisch und gefährlich zugleich.

Mario Rutar
07
Meine Diagnose zum BH:

1. der Patient ist chronisch unterernährt - auf den deutliche sichtbaren Rippen könnte man eine Sonate von Chopin spielen. 2. der Patient ist pudelnackig. Das Positive daran: man kann diesem wenigstens nicht mehr die Unterhose vom A...h herunterstehlen. 3. Sparansatz: Mangels Vermögen, Bekleidung etc. sollten wir gleich in Phase 3 eintreten: Organentnahme zwecks Versteigerung am Schwarzmarkt. Das Problem: ein so ein unterernährter Kadaver hat nicht mehr die besten Organe. Summa summarum: die verantwortlichen Regierungen haben fast ganze Arbeit geleistet - nur ein bißchen noch aussitzen und das Problem BH erledigt sich von selbst...

Père Duchesne
 
00
Sag ich doch:

Erlösen wir den Patienten von seiner Qual.

Michlwien
113
Na Hauptsache....

....wir haben sündteure, unbrauchbare Eurofighter! Vielen Dank nochmals an schwarz/blau!

*QED*
03

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum ALLE
europäischen Länder, ob paktgebunden oder neutral,
ihren Luftraum durch Abfangjäger überwachen?
Und Ihnen fällt nur ein bornierter Verweis auf "schwarz-blau" ein!

Pro Freistaat Kärnten!
 
31
14.4.2010, 16:34
ach ja, irland hat auch keine abfangjäger

obwohl es im gegensatz zu österreich keine angrenzenden schutzgürtel aus befreundeten staaten hat ;-9

Prof. Alois
 
03
18.4.2010, 20:44
In Irland darf aber auch jeder rumfliegen, der das will

In dem Fall halt meistens die Royal Airforce. Die werden das aber nicht so oft tun, weil Irland abseits aller militärgeographisch interessanten Gegenden liegt. Die irische Neutralität ist die am wenigsten ernst zu nehmende. Die Schweiz, Schweden und Finnland sind ja auch nicht als besonders kriegslüstern bekannt, aber sie betreiben das fünf- bis zehnfache an Luftwaffe - verglichen mit Österreich.

Pro Freistaat Kärnten!
 
00
14.4.2010, 16:32
nun ja,

luxenburg oder leichtenstein .... und island ...

Bruno Groesel
13
Beispiel

Ihr posting ist ein Paradebeispiel für Ahnungslosigkeit gepaart mit Stänkerei.
"Na Hauptsache..." ...wir haben irgendwie den Mund aufgemacht

Père Duchesne
 
10
Naj, dem Herrn Grösel passt es halt nicht,

da müssen Sie schon still sein ...

Lünz
09

Günstig wären die Gripen auch nicht. Und das "unbrauchbar" resultiert aus Drabos EF-Deal.

Mathias
 
00
19.4.2010, 11:10
Günstig wären die Gripen auch nicht

Sowohl in der Anschaffung, als auch in der Wartung. Die Gripen ist schon länger bei den Schweden im Einsatz, erprobt und die Wartungskosten sind abschätzbar!

Dagegen ist ein nagelneuer Eurofighter noch im "Reift-beim-Kunden"-Status! Sehen Sie nur mal zur deutschen Luftwaffe, was die für ärger mit dem Vogel haben. Aber oh Wunder, wie kann das bei einem ganz neuen Flugzeug mit modernster Technik auch sein?

Schon die US Airforce hat noch nie ein Flugzeug vom Fliesband weg in den Einsatz gestellt. Davor gab es jahrelange Testphasen. Die haben auch allen Grund dazu, daß der Vogel 100%ig einsatzbereit ist ;-)

Helmut-S
14
Beantworten Sie mir sachlich korrekt zwei Fragen:

1) Wieso "sündteuer"? Weöches für Luftraumüberwachung geeigente Flugzeug mit einer zukunftsicheren Lebensdauer hätten Sie stattdessen genommen, zu welchem Preis?

2) Wieso "unbrauchbar"?

Danke, freu mich auf die Antworten.

Lucky Luke 1988
61
wozu

soll österreich den luftraum überwachen wenn rund um österreich eh NATOländer sind? ein von terroristen entführtes flugzeug darf eh nicht abgeschossen werden. und um ein kleineres flugzeug vom himmel zu holen reichen auch boden-luft geschichten.

Prof. Alois
 
13
18.4.2010, 20:52
Uijegerl

Wenn es ernsthafte allgemeine Ansicht wäre, man wäre eh von NATO umgeben, und bräuchte deshalb keine Luftraumüberwachung, dann müsste man konsequenterweise unserer Politi k sofortige Aufnahme von Beitrittsverhandlungen zur NATO empfehlen. Die nämlich einfach so drüberfliegen lassen (ohne zu wissen, ob bewaffnet und was sie in der Folge in einem anderen Teil der Welt anstellen) kommt einem De-facto-Beitritt gleich.

PS: Alles, was drüberfliegt und nicht gleich identifizierbar ist abschießen mit Boden-Luft-Raketen? Wacker. Geht aber aber nur einmal. Nach dem ersten Abschuss wäre Österreich etwa auf dem Niveau von Nordkorea - in der Kategorie "militärisch berechenbarer Kleinstaat".

Père Duchesne
 
30
Glaubst im Ernst, dass

unseren Luftraum irgendwer ernstnimmt??
Was war im Balkankonflikt?
Wer ist denn da NICHT über uns drübergeflogen, ohne zu fragen?

Seid doch nicht naiv!
Bis unsere "Abfang"-"Jäger" aufwachen, einsteigen, starten, anspringen (bitte vorher einmal tanken, aber nur um 20 Euro, weil mehr können wir uns nicht leisten), losrollen, vielleicht doch fliegen, den Feind finden, gar verfolgen, also ... gehts, bitte, bis dahin ist der Krieg längst vorbei!

Die Abfangjäger sind etwas für Leute mit kleinem Sch ... äh, Selbstbewußtsein, wie das Apollo-Programm, wie der höchste Turm der Welt (den sie nicht einmal selber bezahlen konnten, die Wappler)

Prof. Alois
 
00
Da spricht aber die Statisti k eine ganz andere Sprache

Den USA ist es mehr als nur peinlich, wenn man ihnen draufkommt, dass sie das Staatsgebiet eines neutralen Kleinstaates für militärische Zwecke nutzen. Bewaffnet drüberfliegen ist militärische Nutzung.
Aber wenn Sie unseren Luftraum bedingungslos wem andern übergeben wollen. Bitte! Das tun aber nicht einmal unsere unmittelbaren Nachbarn, die bei der NATO sind.

Paul Dresten
04
Oh bitte, informieren sie sich zuerst, BEVOR sie etwas von sich geben.

2/3 aller Abfangeinsätze sind zur Aufrechterhaltung der Sicherheit des zivilen Flugverkehrs.
Österreich ist mit mehr als 1 Mio. Flugbewegungen einer der dicht beflogensten Lufträume welt weit und und ohne aktive Sicherung (wie sie nur mit Abfangjägern möglich ist) ist es nur eine Frage der Zeit bis es Tote gibt.

Lucky Luke 1988
31
das funktioniert auch

mit einem niedrigen budget pro flugzeug. hat bisher auch gut geklappt auch als damals über Ö eine jugoslawische mig zur landung gezwungen wurde. wozu braucht man maschinen die sich die creme de la creme des militärs in europa kauft (england, deutschland etc)

Andreas Pieper
02

na sie sind ja ein ganz gescheiter,nicht das es wichtig wäre aber der mig pilot WOLLTE landen....hätte der fishbed kutscher euren 105'ern was tun wollen wäre das ein sehr ungleicher (und kurzer) kampf geworden....(und Ö heute um ein paar saab ärmer)

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