Bis 2014 müssen 530 Millionen Euro eingespart werden - Auf neue Fahrzeuge und Waffen soll verzichtet werden
Das Bundesheer muss in den nächsten Jahren mittels drastischer Maßnahmen einsparen. Laut Bundesfinanzrahmengesetz müssen im Vertreidigungsministerium bis 2014 530 Millionen Euro einsparen. Im nächsten Jahr sind es nur 80 Millionen, der Betrag steigt aber jährlich sukzessive an. Durch die Effizienzsteigerung alleine, wird man die großen Summen nicht ensparen können. Generalstabsschef Entacher sieht im Ö1-Mittagsjournal nicht viel Handlungsspielraum: "Viele Möglichkeiten haben wir nicht. Natürlich wird der Bereich der Neuinvestitionen zwangsläufig bluten." Große Summen seien generell nur bei Betriebskosten und Neuinvestitionen zu holen.
Keine neue Ausstattung
Gestrichen werden deshalb jedenfalls neue Transportfahrzeuge, Überwachungsflugzeuge, Drohnen und Radschützenpanzer. Sogar der Verzicht auf manche Waffengattungen wird überlegt. Bis Ende April soll der Generalstab Verteidigungsminister Darabos Lösungen und Ideen präsentieren, der dann darüber entscheidet. Von Bundesheerreform ist jedenfalls keine Rede mehr. (red/derStandard.at, 31.03.2010)