Brüssel

Erhard Busek wird Präsident des EU-Russland-Zentrums

31. März 2010 11:56
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    Foto: standard/hendrich

    Busek übernimmt den Vorsitz von dem ehemaligen internationalen Bosnien-Beauftragten Paddy Ashdown.

Früherer Vizekanzler will "Feindbilder abbauen"

Brüssel - Der frühere Vizekanzler Erhard Busek wird neuer Präsident des EU-Russland-Zentrums in Brüssel. Wie das Zentrum mitteilte, übernimmt Busek den Vorsitz von dem ehemaligen internationalen Bosnien-Beauftragten Paddy Ashdown, der nach vier Jahren von dieser Funktion zurücktrat. Busek sagte am Mittwoch telefonisch gegenüber der APA, er wolle dazu beitragen, "Feindbilder abzubauen".

Er sehe das Zentrum als "Advokat für Russland in der EU und für die EU in Russland". Ziel sei es, Dialog und gegenseitiges Verständnis zu fördern. Busek verwies darauf, dass er auch Präsident des "International Center for Advanced and Comparative EU-Russia/NIS Research (ICEUR)" mit Sitz in Wien ist, bei dem der Schwerpunkt im wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Dialog liege.

Das EU-Russland-Zentrum in Brüssel ist nach eigenen Angaben "eine Non-Profit-Organisation" und "eine unabhängige Informations- und Kompetenzressource", die als Plattform engere Beziehungen zwischen der EU und Russland fördern will. Dabei wolle das Zentrum auch sicherstellen, "dass beide Seiten internationale Standards einhalten in Hinblick auf Schlüsselelemente der Zivilgesellschaft, wie etwa Demokratie, Menschenrechte und eine unabhängige Justiz". Busek sagte, es bestehe "keine Regierungsabhängigkeit". Finanziert werde das Zentrum von privaten Geldgebern und Stiftungen.

Busek ist zudem Präsident des Forum Alpbach und Vorsitzender des Institutes für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM). Er war von Jänner 2002 bis Juni 2008 Sonderkoordinator des EU-Südosteuropa-Stabilitätspaktes - dem Vorläufer des heutigen Regionalen Kooperationsrat (Regional Co-operation Council/RCC). Davor war er u.a. österreichischer Vizekanzler und ÖVP-Obmann. Busek spricht die Fremdsprachen Englisch, Französisch sowie Italienisch. (APA)

Mostbluzza
08.04.2010 14:27
feindbilder abbauen,

da kann er bei sich selber anfangen.
die russen waren nie ein feindbild bzw.
wurde es vom westen aufgebaut.

jene, die davon profitieren russland als feind aufzubauen, werden dies auch weiterhin tun.

short cut
04.04.2010 03:49
warum schon wieder Busek.

Hat er seine Unfaehigkeit bei den Deutschland/DDR-Verhandlungen Oesterreichs nicht hinlaenglich bewiesen?
Warum laesst man ihn nicht einfach die Rente geniessen, da richtet er wenigstens keinen Schaden an.

Lazar
02.04.2010 00:16

Ein unsympatler sondergleichen, er sollte weiter weg geschickt werden, vielleicht Osterinsel oder so

Walter Bimini
31.03.2010 19:40
ein seniler alter mann

auchnixzusagen
02.04.2010 21:25

Auch in totaler geistiger Umnachtung hätte der Busek noch viel mehr Witz und Verstand als Sie geistiger Kleinhintersasse!

agarthianer
31.03.2010 13:45
Busek in Brüssel - besser wäre Büro in Grosny

http://images.google.com/images?hl... CCIQsAQwAw
in Brüssel wären andere "Feinbilder abzubauen "
http://www.derwesten.de/nachricht... 84461.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Marc_Dutroux
27 Zeugen & 1 St.A. !!!

El Hombre
 
31.03.2010 12:17
Politiker sind wie Fußballtrainer:

Wer einmal ein Engagement in einer höheren Liga hatte, wird immer wieder einen gutdotierten Posten bekommen, egal wie untalentiert und erfolglos er/sie war.

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