Sündenbock Hellas, Buhmann Keynes

29. März 2010 19:21

Hätte man 1944 oder 1973 auf Keynes gehört, wäre es weder zum Euro noch zum Griechenland-Debakel gekommen. - Schlecht? - Von Christian Felber

Währungspolitisches Krisenmanagement zwischen Bretton Woods und Brüssel: Hätte man 1944 oder 1973 auf Keynes gehört, wäre es weder zum Euro noch zum Griechenland-Debakel gekommen. - Schlecht?

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Zum US-chinesischen und griechisch-deutschen Problem "massiver Handelsungleichgewichte" schreibt Eric Frey ("Die Mitschuld der Tugendhaften" , Standard, 20. 3.), dass sich "schon John Maynard Keynes bei der Geburt von Bretton Woods 1944 mit dieser Frage herumschlug und keine gute Antwort fand. 1973 zerbrach das von ihm geschaffene Wechselkursregime genau an diesem Dilemma" . Das ist historisch so haarsträubend falsch, dass die Ehre Keynes gerettet werden muss. Das Bretton-Woods-System wurde zwar von britischen Ökonomen wesentlich mitkonzipiert, doch sein entscheidender Konstruktionsfehler, an dem das System Anfang der 1970er Jahre zusammenbrach, wurde gegen den Willen Keynes, der Großbritannien vertrat, von seinem US-amerikanischen Konterpart, Harry Dexter White, durchgesetzt. Die um Welten bessere Alternative von Keynes fiel unter den (Verhandlungs-)Tisch.

Keynes wollte aus den wichtigsten Währungen eine globale Verrechnungseinheit bilden (ähnlich dem ECU), in der die internationalen Handels- und Schuldenströme abgewickelt werden sollten. Die nationalen Währungen sollten bestehen bleiben und die Wechselkurse zum "Bancor" (so benannte er die globale Verrechnungseinheit) fixiert werden.

Konstrukteure des Scheiterns

White setzte stattdessen den US-Dollar als Weltleitwährung durch, was die Selbstzerstörung (und Ungerechtigkeit) im System von Bretton Woods programmierte. Keine Landeswährung kann gleichzeitig die Rolle der Weltleitwährung erfüllen. Die USA warfen im Vietnamkrieg die Notenpresse an, wodurch der US-Dollar die Golddeckung verlor und unter Abwertungsdruck geriet: 1971 wurde die Goldbindung aufgegeben, 1973 die Wechselkurse freigegeben. Das Bretton-Woods-System zerbrach am Ego-Trip der USA, nicht am nie umgesetzten Modell des britischen Ökonomen.

Keynes Modell wäre noch viel weiter gegangen als "Bancor" und "Clearing Union" (die Verrechnungsstelle): Alle Länder sollten auf ausgeglichene Handels- und Leistungsbilanzen achten, damit keine Ungleichgewichte entstünden. Sowohl Länder mit Defiziten als auch mit Überschüssen sollten sanktioniert werden. Deutschland oder China wären in diesem Modell nicht als vorbildliche Exportweltmeister dagestanden, sondern hätten für die Gefährdung des Gleichgewichts Strafzinsen zahlen müssen, was sie dazu anreizen würde, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verringern (zum Beispiel durch höhere Löhne) und anderen Ländern gleich viel abzukaufen wie sie ihnen verkaufen: Wir sind beim griechischen Problem. Griechenland wird zum Sündenbock der Eurozone stilisiert, ist aber mehr Opfer des neoliberalen Konstruktionsfehlers derselben: Da durch Einführung einer Einheitswährung das wirtschaftspolitische Instrument der Wechselkursanpassung verloren geht, macht die Währungskooperation nur Sinn, wenn die Teilnehmerstaaten auch in den anderen wirtschaftspolitischen Disziplinen kooperieren: bei der Lohn-, Steuer- und Konjunkturpolitik. Stattdessen zersprageln sich die Euroländer im Standortwettbewerb und führen gegeneinander Handelskrieg. Deutschland hat gegenüber Griechenland in den letzten Jahren durch extrem zurückhaltende Lohnpolitik um rund 20 Prozent "abgewertet".

Heute liegen die Lohnstückkosten in Deutschland um 13 Prozent unter dem EU-Schnitt, in Griechenland um 14 Prozent darüber. Das Leistungsbilanzdefizit Griechenlands erreichte in der Folge bis zu 14 Prozent vom BIP, während Deutschland Überschüsse bis zu acht Prozent erzielte. Die deutschen Unternehmen gewinnen den Handelskrieg gegen die griechischen Unternehmen, wodurch sich Griechenland strukturell gegenüber Deutschland verschuldet: Die deutschen Banken sind Gläubiger Griechenlands im Ausmaß von rund 40 Milliarden Euro (und haben deshalb nicht das geringste Interesse an einem Staatsbankrott Griechenlands oder an seinem Rauswurf aus der Eurozone; und dringen darauf, dass Steuergeld zur Rettung Griechenlands eingesetzt wird).

Wäre Keynes' Vorschlag umgesetzt worden, wäre das Problem nicht entstanden. Deutschland müsste für seinen Überschuss Strafe zahlen und hätte somit einen Anreiz, die Löhne zu erhöhen und seine Leistungsbilanz auszugleichen (was zugleich die Binnenkonjunktur ankurbeln und damit die große deutsche Krankheit seit Jahren "heilen" würde). Theoretisch hätte es in Keynes‘ Modell nicht einmal den Euro als Gegengewicht zum Dollar gebraucht, weil dieser nicht mehr die Öl- und Schuldenwährung wäre; und fixe, jedoch anpassbare Wechselkurse hätten nicht nur Stabilität, sondern auch Flexibilität gebracht: Die Drachme könnte im Notfall kontrolliert abgewertet werden.

Sparen in der Krise ist Gift

Das ist kein prinzipielles Argument gegen den Euro, aber ohne Kooperation in der restlichen Wirtschaftspolitik könnte die EU-Währung genauso zusammenbrechen wie einst das System von Bretton Woods. Die europäischen Partner gießen auch noch Öl ins Feuer, indem sie Griechenland mit neoliberaler Verve einseitig zum Sparen drängen. Doch Sparen in der Krise ist Gift: Wirtschaftsforschungsinstitute gehen bei einer Halbierung des Defizits durch Sparmaßnahmen von einem Anstieg der Arbeitslosigkeit von 9,3 auf 16% aus: Rezession wäre die Folge.

Die EU sollte ihren Beitrag deshalb lieber auf Steuerkooperation und das Einmahnen von strengerem Steuervollzug fokussieren: Jährlich gehen dem griechischen Fiskus geschätzte 30 - 40 Milliarden Euro an Steuereinnahmen bei den Vermögenderen wegen laxen Vollzugs verloren. Zum Vergleich: Um das Defizit auf den angepeilten Konsolidierungspfad zu drücken, wären 2010 zusätzliche Steuereinnahmen von nur 8 Milliarden Euro vonnöten - ohne jeden Sparschnitt. Auch könnten Steuermilliarden aus der Schweiz repatriiert werden: rund 17 Milliarden Euro Schwarzgeld aus Griechenland werden dort vermutet. Voraussetzung für gemeinsamen Druck auf die Schweiz zur Lüftung des Bankgeheimnisses ist jedoch die Steuerkooperation innerhalb der EU, die derzeit vor allem von Österreich und Luxemburg blockiert wird. Wenn die EU-Partner bei der Steuerkooperation genauso ehrgeizig wären wie beim Pensionskürzen und Einsparen, dann wäre das griechische Budget so gut wie saniert. (Schließlich könnte das Rating auf Staatsanleihen verboten werden, von dem wiederum die Banken auf Kosten der Steuerzahler profitieren.) Zu diesen Kooperationen sind die EU-Regierungen aber offenbar nicht bereit. Das könnte zum Zusammenbruch des Euros führen, wie einst der mangelnde Kooperationswille der USA das Bretton-Woods-System zerschellen ließ. (Christian Felber, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 30.03.2010)

Zur Person

Christian Felber ist Mitbegründer von Attac und Lektor an der WU Wien. Zuletzt erschien "Kooperation statt Konkurrenz. 10 Schritte aus der Krise" bei Deuticke.

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    Mostbluzza
    07.04.2010 15:22
    gut ist ja,

    die analyse zu keynes, der oft vereinnahmt wurde von unkundigen, gerade aus dem linken lager.

    der haken an seiner geschichte ist aber der, wie sich ja in der analyse trefflich rausstellte und er selber bei seiner niederlage gegen den amerikaner feststellen musste, dass nicht wirtschaftspolitik isoliert betrachtet werden kann. somit sind wir beim dollar.
    die usa wären heute ganz woanders bzw. die welt eine andere, wenn die usa nicht auf pump konsumiert/krieggeführt hätten wie die verrückten. es gäbe keinen petrodollar und keinen us imperialismus in seiner heutigen form. womöglich hätte sogar der kommunismus länger durchgehalten usw.

    wenn man keynes werken hätte lassen, wäre vieles besser heute, aber die letzten 50 jahre - wohl kaum.

    Karl Kuketz
    31.03.2010 10:37
    "Heute liegen die Lohnstückkosten in Deutschland um 13 Prozent unter dem EU-Schnitt, in Griechenland um 14 Prozent darüber."


    Und was sagt das aus? Ohne weitere Daten wenig.

    Die Lohnstückkosten können niedrig sein, wenn die Löhne niedrig sind. Deuschland zB hat aber ein hohes Lohnniveau (was sich zB bei der hohen Kaufkraft zeigt)- kommt also nicht in Frage.

    Die Lohnstückkosten können niedrig sein, wenn sehr effektiv produziert wird. Heute kosten Flachbildschirme nur einen Bruchteil des Preises von vor 8 Jahren. Grund sind nicht dramatisch gefallene Löhne sondern effektiver Produktion (mehr in gleicher Zeit).

    also dann ...
    31.03.2010 11:58
    sehe ich nicht so. die lohnstückkosten sagen sehr viel aus, denn

    - sind sie (so wie in D) seit 10 jahren g e s u n k e n
    (nur 2009 stiegen sie - %rechnerisch weil ja die produktion = output um 15-20 % s a n k - und die lohnhöhe ca. gleichblieb)
    so heisst dies :
    - die produktivitätsfortschritte... wurden NICHT in form höhere löhne an die arbeitnehmer weitergeben
    oder : das wachstum kam n i c h t bei den AN an...
    - die GEWINNE stiegen (eben um den prod.fortschritt) = um ca. 50-60 %
    ergo dessen s a n k die lohnquote
    = umverteilung von UNTEN (AN) nach oben (AG).

    ganz einfach.

    Karl Kuketz
    31.03.2010 12:17
    dazu müssen wir einzelne Branchen ansehen

    in welchem Bereich stiegen die Gewinne, wo gab es Produktivitätsfortschritte?

    Stiegen die Gewinne in exportorientierten Branchen oder in Betrieben, die vorwiegend oder ganz die Inlandsnachfrage befriedigen.

    Und beim Vergleich verschiedener Länder mit so unterschiedlichen Wirtschaftsstruktur wie zB Deutschland und Griechenland versagen die Lohnstückkosten ganz.

    Und: prozentuelle Veränderungen sagen wenig aus, wenn man nicht die absoluten Zahlen kennt oder nennt.

    also dann ...
    31.03.2010 12:44
    nee...dabin ich nicht bei ihnen, da

    - für eine vwl. (+ länderübergreifende) betrachtung meine o.a. darstellung (vorerst) genügend aufschluss über die wesentl. zusammenhänge gibt.
    es geht auch nicht um zifferngenauigkeit - sondern um trend-aussagen.

    - klar ist auch, dass die h o h e n produkt.zuwächse
    (s. ezb z.b.) im produktiven sektor entstehen.
    DL (insbes. stark personenbezogene) eignen sich ja wenig für automatisierungen (wie z.b. der gesund-heits- oder bildungssektor).

    %uelle veränderungen sagen mehr aus (eben weil relativiert) als absolute zahlen.

    ja...detaill. analysen steht nichts im wege, stimmt.

    nona...
    kann man sodann diese einer detaillierteren brachen-analyse unterziehen - dagegen ist ja nichts einzuwenden.

    Karl Kuketz
    31.03.2010 16:49
    Arbeitkosten, Produktivität u Lohnstückkosten

    vergleicht man die Lohnstückkosten in der Produktion und läßt Dienstleistungssektor außer acht, steht Deutschland nicht gut da: von UK bis USA, F, NL, CDN bis Japan sind die Lohnstückkosten niedriger als in Deutschland.

    Und da vor allem die Güter der Industrie in den Export kommen, haben diese keineswegs den Preisvorteil aufgrund geringer Lohnstückkosten.

    Dh der Vorteil der deutschen Produkte ist ihre Qualität und Technologieführerschaft.

    Karl Kuketz
    31.03.2010 16:37
    Vergleich Wirtschaft Deutschland-Griechenland

    Agrarsektor
    Deu: unter 2%
    Gr: ca 6% (wobei Gr Nachteile durch sehr kleine durchschnittliche Anbaufläche hat)

    Industrie:
    Deu: ca 29%
    Gr:ca 22%

    Dienstleistung:
    Deu: 70%
    Gr: 72%

    Während Deutschland vorwiegend komplexe, hochverarbeitete Produkte exportiert (Maschinen, Fahrzeuge) sind es bei den Griechen mehr Halbzeuge.

    Das läßt einerseits weniger Spielraum für Rationalisierungen und ist zudem stärkerem Konkurrenzdruck ausgesetzt, weil diese Produkte von vielen in ausreichender Qualität hergestellt werden können.


    Karl Kuketz
    31.03.2010 15:58
    wenn man wirklich wissen will wie die Situation ist,

    braucht man wesentlich mehr Daten.

    Nehmen wir ein Bsp: VW hatte vor gar nicht langer Zeit eine im Vergleich zu Peugeot relativ ineffektive Fertigung.

    Peugeot war damals bei 75% Auslastung schon kostendeckend, VW erst bei 90%.

    Inzwischen wird der aktuelle Golf in 2/3 Zeit des Vorgängers montiert (wobei die Fertigungstiefe im Werk berücksichtigt ist).

    Dabei wurde von der Konstruktion bis zur Fertigung und Montage durch schlauere Lösungen Zeit gespart.

    In den letzten 20 Jahren wurden in der Produktion durch Konkurrenzdruck enorme Effektivitätssteigerungen erzielt.

    Wie wollen Sie jetzt zwei so unterschiedliche Länder wie Deutschland und Griechenland vergleichen? -> Zahlen zur Wirtschaft der beiden Länder

    Working Class
    31.03.2010 10:20
    also die Griechen haben über ihre Verhältnisse gelebt


    und die Deutschen sind schuld daran?

    Wenn du und ich über unsere Verhältnisse leben, kommt der Exekutor.
    Analog fällt jetzt zB Mykonos an die Gläubiger.

    Vibrisse
    31.03.2010 10:08
    "Deutschland .... ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verringern (zum Beispiel durch höhere Löhne) und anderen Ländern gleich viel abzukaufen wie sie ihnen verkaufen"


    Wieviel Tzatziki, Retsina und Olivenöl müssen die Deutschen kaufen, bis sie den Gegenwert für alle Audis, BMWs, VWs haben?

    Und ist soviel Olivenöl (trotz ungesättigter Fettsäuren) noch gesund?

    Vibrisse
    31.03.2010 10:04
    gleiche Voraussetzungen schaffen - gern auch mittels Strafzahlungen: ja bitte!


    aber Strafe für Tüchtigkeit? Geht's noch?

    Karl-Ernbrecht von Stenitzer
     
    31.03.2010 08:39
    So wahr

    "Die europäischen Partner gießen auch noch Öl ins Feuer, indem sie Griechenland mit neoliberaler Verve einseitig zum Sparen drängen. Doch Sparen in der Krise ist Gift:"..................

    D´accord!

    christ_sein
    30.03.2010 20:03
    Wirtschaft und Währung

    ...mehr dazu auf
    http://www.wirtschaft.wikispaces.com

    XOR
    30.03.2010 19:33

    unterhaltsam dass Felbers zahlreiche Fanboys gar nicht bemerken, wie ihr "alternativer", "Anti"-Mainstream Held hier Analyse und Exegese der wohl etabliertesten, machtnahsten und politisch im Moment relevantesten ökonomischen Schule wiederkäut: die des Keynesianismus. Einer Lehre, die es geschafft hat ihre Fehler sogar bei Sichtbarwerden erneut als "Lösung" zu verkaufen.

    Aber das macht nichts. Sie lieben doch alle Menschen. Sie setzen sich doch dafür ein. Und außerdem sind Sie "gegen rechts". Selbst ökonomisch in der Regel völlig ahnungslos denkt sich der Bobo da: Na die müssen einfach recht haben. Der linke Stammtisch johlt eine Runde für "die Unsrigen", die "vom Mainstream" regelrecht unterdrückte "Nischenschule" von Lord Keynes.

    also dann ...
    30.03.2010 22:53
    ä h m - sie haben viel geschrieben,

    aber w a s haben sie gesagt . . .?

    Der kleine Lord Extra
    30.03.2010 17:47
    was lernt der Privatnutzer?


    SEHR hohe Kredite aufnehmen, schönes Haus und schöne Autos kaufen und als Gegenleistung kleinere Handarbeiten, selbstgemachte Gedichte oder Buntstiftzeichnungen anbieten.

    Dann Strafe für die Baufirma, weil das Haus mehr wert ist als mein Bild.

    her wig
    30.03.2010 21:10

    Das funkt aber nur wenn man gleichzeitig an einer Immobilienblase teilnimmt. Ist aber kein unlösbares Problem, Ihr Banker machts möglich.

    Entfesselter Prometheus
    30.03.2010 17:28
    "Konstruktionsfehler"

    Fehler die sich so konsequent durchs System ziehen sind keine Fehler, sondern dass System selbst.

    Vielleicht sollte der Mainstream endlich einmal zur Erkenntnis gelangen, dass alles genau so gewollt ist. Auch über das Bretton-Woods System gab es selbstverständlich zuvor Diskussionen. Die Experten wussten ganz genau Bescheid über das Was und Wie.

    her wig
    30.03.2010 17:28

    Ausgeglichene Handelsbilanzen? Das wäre Friede! Unmöglich!! Wie soll man da andere an die Wand drängen können, schuldentechnisch unterwerfen und folglich die Kontrolle übernehmen können?? Nicht mit uns, bei uns gibt es Friede nur im Wort zum Sonntag.

    bum jacques
    30.03.2010 18:28

    Irak hatte in den letzten 3 Jahren einen Überschuss. Nach der Logik würde der Irak die USA an die Wand drängen.

    Die Theorie könnte man evtl. noch verfeinern.

    her wig
    30.03.2010 21:12

    Ok. Fangen Sie mit der Berücksichtigung der Relationen an.

    also dann ...
    30.03.2010 17:46
    völlig d `accord : un - denkbar ! wie (zuviel) ungleich verteilter REICHTUM zur finanzkrise beitrug,

    zeigt eine umfassende studie :

    e m p i r i s c h zeigt sich, dass
    - (1928) 1 % der US-eink.bezieher ca. 1/4 ( ! ) aller einkommen auf sich vereinte.
    danach sank dies wieder auf unter 9 %.
    - 2006 jedoch... verdienten wieder
    nur 1 % der AN 23 % aller einkommen.
    - - -
    d.h.
    es ist notwendig die progressiven eink.steuern stark zu erhöhen und einkommen v. z.b ÜBER 1 mio euro
    mit 80 % ( ! ) zu besteuern.

    ROOSEVELT`S "big deal" der 30iger jahre
    besteuerte einkommen über 200.000 $ mit 91 % (!)
    (heute ca. 2 mio euro)
    bis in die 80iger jahre betrug die steuer 80 % ...
    o h n e dass es dem US-kapitalismus schadete.

    tja...

    http://www.ftd.de/wirtschaf... &blogId=10

    bum jacques
    30.03.2010 18:34
    no big deal

    Sie dürften den "new deal" gemeint haben.

    also dann ...
    30.03.2010 22:54
    oh yes . . . gut aufgepasst !

    bum jacques
    30.03.2010 17:18
    Schnarch

    Geldpolitik ist doch zäh.

    Wenn ich in einem anderen Euroland bin/arbeite muss ich nicht blöd umrechnen oder hin- und herwechseln.

    Das reicht für mich als Argument.

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