AMS schickt Arbeitslose auf Uni und FH

29. März 2010, 13:33
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Wien - Das Arbeitsmarktservice (AMS) will verstärkt auf maßgeschneiderte Fort- und Weiterbildung setzen und wird Jobsuchende künftig je nach deren Qualifizierung auch auf Unis oder Fachhochschulen (FH) schicken. Im Zuge einer arbeitsplatznahen Qualifizierung, wie der Fachausdruck lautet, werde erstmals mit etablierten Universitäten und Fachhochschulen kooperiert, berichtet der "Kurier" am Montag.

"Um wieder fit für einen Job zu werden, fehlen den Arbeitslosen oft ganz spezifische Ausbildungen, die oft an Unis oder FHs angeboten werden", zitiert der "Kurier" AMS-Wien-Chefin Claudia Finster. Im Rahmen des speziellen Frauenförderprogramms "FiT - Frauen in die Technik" werden bereits derzeit 33 arbeitslose Frauen auf das Bachelorstudium "Informationstechnologie (IT) und Telekommunikation" vorqualifiziert. Ziel der Ausbildung ist, dass die Frauen die Aufnahmsprüfung für das Studium schaffen. Gelingt das, wird das dreijährige FH-Studium (Studienbeitrag pro Semester 363,63 Euro) vom AMS finanziert. Die Studentinnen erhalten in dieser Zeit ein Schulungsarbeitslosengeld. (APA)

  • Jobsuchende können künftig je nach deren Qualifizierung auch auf Unis oder Fachhochschulen geschickt werden.
    foto: standard/matthias cremer

    Jobsuchende können künftig je nach deren Qualifizierung auch auf Unis oder Fachhochschulen geschickt werden.

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