Ein Radar, das um die Ecke sieht

31. März 2010, 16:40
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    foto: darpa

    Das US-Verteidigungsministerium forscht an einem Radarsystem, das um die Ecke sehen kann und die luftgestützte Überwachung von Städten vereinfacht.

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    Computersimulation des Ku-Band-Radars.

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    Die empfangenen Signale werden mit einer dreidimensionalen Karte verglichen, es entsteht ein Bildprotokoll von der Bewegung innerhalb einer Stadt.

Das US-Verteidigungsministerium forscht an einem Radarsystem, das Gebäude als Spiegel benutzt - Ziel ist es, Fahrzeuge zu orten

Die Forschungsbehörde des US-Verteidigungsministeriums, die "Defense Advanced Research Projects Agency" (DARPA), arbeitet derzeit an der Entwicklung eines Radarsystems, das nicht nur um die Ecke, sondern auch in Straßen- beziehungsweise Häuserschluchten sieht. Damit will man künftig in der Lage sein, Fahrzeuge im Gebiet einer ganzen Stadt aufzuspüren beziehungsweise zu verfolgen - nur mithilfe einiger weniger unbemannter Fluggeräte, wie der "NewScientist" unlängst berichtete.

Gebäude als Spiegel

Traditionelles Radar beruht auf direkter Sichtlinie und tut sich daher schwer, Fahrzeuge auszumachen, die sich hinter Gebäudemauern befinden. Daher will DARPA Gebäude als Spiegel benutzen, um Zielfahrzeuge aufgrund von Radar-Rückstrahlungen zu erkennen. Das neue System nennt sich "Multipath Exploitation Radar" (MER) und kombiniert dreidimensionale Stadtpläne mit Ku-Band-Radar, das auf so hohen Frequenzen läuft, dass etwa Details eines Autos erkennbar sind. Es soll ermöglichen, eine Stadt in der Größenordnung von Bagdad mit nur drei luftgestützten Radargeräten und weiteren Radaren auf Grund und Gebäuden zu überwachen. 

Genaues Bildprotokoll

Die Entwicklung wurde bereits getestet, indem Fahrzeuge durch ein simuliertes Stadtgebiet gelenkt und Reflektionen von einem luftgestützten Radar gesammelt wurden. Die empfangenen Signale will man mit einer dreidimensionalen Karte vergleichen. Dieser Vorgang soll ein Bildprotokoll von der Bewegung einer Stadt liefern. Aus diesem soll ersichtlich werden, welche zurückkommenden Signale verwendet werden können, um die Spur eines Fahrzeuges zu erkennen. (red, derStandard.at)

TheWeeklyRevolutionOfficial.Blog.com
00
warum will man städte besser überwachen?

warum muss generell mehr überwacht werden?

aufgrund des internationalen terrorismus? - das kauft euch niemand mehr ab...

helm.helm
10
april, april?

Menschenrechte in Ö? Bitte für was?
00

beantrage einen veriChip in meinem ahhnus

Jukka
20
31.3.2010, 21:04
KU band...

na viel spaß dann beim TV-satellitenempfang ....
da sieht man dann nur mehr die ecke...

frechheit das die da einfach in einem international geregelten kommunikationsband herumradarn

hochachtungsvoll
jukka

Psychedelic Brain
50
31.3.2010, 17:53
lahm

soll ich euch einen algorithmus basteln, mit dem keine statische vergleichskarte von nöten ist? wo die oberflächenmaterialien aufgrund der auftretenden streuung erkannt werden? evtl. auch strukturen in flüssigkeiten erkennbar wären? weiters werden bewegungen von objekten erkannt und aufgezeichnet ...

Erich_1
01

Du bist so gut, zur Belohnung bekommst du deine Milch.

Psychedelic Brain
10

es ist so schön fähig und erfolgreich zu sein ;)

friedrich wilhelm voigt
07
31.3.2010, 20:41

ja mach mal

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