Ohm mit Kick

28. März 2010, 17:00
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Österreichs erster und bislang einziger Frauenboxverein, die "Boxfabrik", bietet Frauen Raum für Trainings in Boxen und Thaiboxen - "ohne Glasscheibe, wo davor die Burschen Gewichte stemmen"

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foto: markus hammer

Primitiver Sport? I wo!

Vor mit der rechten Faust, und der linke Fuß muss mitgehen. Die rechte Hand am Gesicht, am Hals, angewinkelt, bereit zur Deckung. Anspannung. Dann mit der linken Faust, dem rechten Fuß. Und vorwärts. Drei Schritte, vier, fünf. Und zurück. Das schreibt sich leichter als es tatsächlich ist: "Boxen hatte früher den Ruf, eine primitive Sportart zu sein. Das nicht mehr der Fall, es ist populär geworden", erzählt Barbara Tutschka.

"Inzwischen weiß man, dass Boxen einen hohen ästhetischen Anteil hat und man sich sehr konzentrieren muss. Auf der einen Seite powert man sich körperlich aus, aber der geistige Anspruch ist ebenfalls sehr hoch. Man muss auf die Schnelligkeit achten. Auf die Konzentration. Auf die Kondition. Auf Kraft, Ausdauer. Es ist ein Ganzkörpertraining mit hohem Anspruch." Sie weiß, wovon sie spricht.

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