Flüge aus den USA nach Kuba praktisch ausgebucht

25. März 2010, 16:00

Airlines melden steigende Passagierzahlen, seit Obama das Reiseverbot für Exilanten aufhob

Mehr als 250 Flüge starten durchschnittlich im Monat von den US-Flughäfen Miami, New York und Los Angeles, um Passagiere nach Havanna zu bringen, im Februar 2010 waren es sogar 400. Seit US-Präsident Barack Obama die Verfügung seines Vorgängers George W. Bush aufhob, die Exilkubanern nur einen Heimatbesuch alle drei Jahre erlaubte, steigen die Buchungen kontinuierlich.

2008 besuchten 170.000 US-Kubaner die Insel, 2009 waren es schon 250.000. Für heuer rechnen die Charter-Anbieter mit einem Anstieg um weitere 36 Prozent. Das 1962 verhängte Handelsembargo verbietet zwar US-Bürgern immer noch, die Karibikinsel zu besuchen, aber die 1,5 Millionen Exilkubaner sind eine attraktive Zielgruppe. Mittlerweile stellen sie hinter den kanadischen Kuba-Touristen die meisten Besucher der Insel.

Acht Airlines fliegen zwischen USA und Kuba

Die insgesamt acht Airlines, die die Insel von den USA aus anfliegen, befürchten allerdings, dass die im Jänner verschärften US-Sicherheitsvorschriften Passagiere abschrecken könnten. Die kubanische Regierung hat sich öffentlich darüber beklagt, dass das Land auf der Liste der 14 Staaten steht, für die vor dem Besteigen eines Flugzeuges in die USA besonders scharfe Kontrollen vorgeschrieben sind.

Bisher haben die US-Behörden allerdings laut Reiseveranstaltern auf die Umsetzung der umstrittenen Maßnahmen verzichtet. Tom L. Cooper, Besitzer der Fluglinie Gulfstream Airlines, sagte zu Reuters, die kubanischen Sicherheitsvorschriften für abreisende Passagiere seien ohnehin extrem scharf.

Ex-Frau eines Spions will Landegebühren kassieren

Wie lange die lukrativen Charterflüge noch Kuba anfliegen werden, ist allerdings ungewiss: die US-Bürgerin Ana Margarita Martinez hat eine gerichtliche Anordnung erwirkt, der zufolge die Landegebühren auf der Insel statt an kubanische Reisebüros in ihre Tasche gehen sollen. Martinez, die vier Jahre lang mit dem kubanischen Spion Juan Pablo Roque verheiratet war, hat erfolgreich eine 27-Millionen-Dollar-Entschädigung eingeklagt, weil die Ehe unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zustande gekommen sei. Dadurch sei sie zum "Opfer terroristischer Akte" geworden.

200.000 Dollar aus eingefrorenen kubanischen Konten und mehrere Flugzeuge, mit denen Kubaner nach Florida geflohen waren, wurden ihr bereits zugesprochen. Wenn die Chartergesellschaften wirklich die Gebühren an sie statt an ihre kubanischen Partner zahlen, befürchtet Rechtsanwalt Ira Kurzban, der die Airlines vertritt, wird es bald keine Landegenehmigungen mehr geben.

Ein Gericht in Miami kam Mitte März zu keiner Entscheidung, nun soll bis Monatsende eine Stellungnahme der US-Regierung eingeholt werden. (bed/derStandard.at)

 

 

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Posting 1 bis 25 von 92
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Sieh an
03
28.3.2010, 09:52
...in den USA Servicekraft für Sanitäreinrichtungen - in Kuba auf dicke Hose und reichen Onkel aus Amerika machen... sowas vergleichbares gab es bereits zu BRD-DDR Zeiten...

Der Neue Mensch
61
28.3.2010, 16:01

Servicekräfte für Sanitäreinrichtungen würden Kuba auch sehr gut tun. Aber wenn selbst ein Lehrer nur rund 20 Dollar verdient ...

Girgl Galgenstein
01
Sagen Sie bitte nichts gegen kubanische Toiletten

Sie stellen eine der Errungenschaften der Revolution dar und das gesamte Kubanische Volk steht stramm hinter seinem Führer um deren Zustand zu verteidigen.

Hänsels Gretel
02
26.3.2010, 22:29
Exilanten?

Die ins Land ihrer politischen Verfolgung zurückkehren?

Bei uns nennt man die alle Asylanten, dort Exilanten. Woher die unterschiedliche Wortwahl?

gistof
94
26.3.2010, 15:43
Warum haben Leute

die nach Kuba fliegen ca 5 Tonnen Übergepäck mit? Ich dachte im sozialistischen Paradies fließen Milch und Honig?

chr01
44
31.3.2010, 11:19
»Ich dachte im sozialistischen Paradies fließen Milch und Honig?«

nicht, wenn man seit 50 jahren unter der schlimmsten blockade leiden muß, nur weil man keine lust mehr hat, billigplantage und hurenhaus der USA zu sein.

ThonhauserM
10
Es ist eine Entscheidung der USA mit einem Land Handel zuzulassen oder nicht.

Kuba kann ja mit allen anderen Länder Handel treiben.
Wenn aber die Sozi Versager auf der Insel das nicht hinbekommen muss eben ein Sündenbock her...

Das mit dem hurenhaus finde ich ja drollig. Wo ist denn der vorletzte Diktator hin verschwunden? Ach ja. Zu seinen Zuhältern nach Europa...

Schlom Wurzel
00
10.4.2010, 01:04

Und die USA hatte ja natürlich niemals Druck auf westliche Länder ausgeübt, die mit Kuba Handel treiben wollten. Und wäre es doch so gewesen, so hätten diese Länder diese Interventionsversuche natürlich ignoriert, denn was interessiert es ein Land, ob die führende Wirtschaftsmacht vielleicht in der Folge für den Ungehorsam Handelsrestriktionen erlässt.

ThonhauserM
00
10.4.2010, 15:13
Westliche Länder?? Wenn es die gibt, gibt es dann nicht auch östliche? Hoppla. :-)

Selbst Wurzel hat erkannt welche „hoch intelligenten Führungspersönlichkeiten“ auf dieser Insel sind.

Na gut. Wurzel hat es nicht alleine erkannt. Schließlich habe ich ja geschrieben das Kuba leicht mit allen anderen Länder handel könnte. Auch mit den östlichen...

ThonhauserM
00
10.4.2010, 14:44
Westliche Länder?? Wenn es die gibt, gibt es dann nicht auch östliche? Hoppla. :-)

Selbst Schlom hat erkannt welche Versager auf dieser Insel sind...

ThonhauserM
00
10.4.2010, 14:04
Westliche Länder?? Wenn es die gibt, gibt es dann nicht auch östliche? Hoppla. :-)

Selbst Schlom hat erkannt welche Versager auf dieser Insel sind...

ThonhauserM
00
10.4.2010, 15:47

Das dauert aber bis endlich eine Meldung veröffentlicht wird...

Der Neue Mensch
52
31.3.2010, 13:29

"Billigplantage"?
Von nix ne Ahnung. Schon mal was von der garantierten Zuckerquote gehört?

"wenn man seit 50 jahren unter der schlimmsten blockade leiden muß"
Stimmt. Nur ist diese Blockade zu 99% hausgemacht und damit eine Selbstblockade.

"hurenhaus der USA"
Siehe Posting vom blonden Pfeil. weiter unten. Neben Europäern kommen auch viele Mexikaner und Argentinier.

karim massoul
14
31.3.2010, 16:49

Hausgemacht ist sicherlich einiges auf Cuba,die Blokade-Politik trifft aber zu und ist,wie sie bestimmt wissen,auch ein grosses Problem.Was den "Huren-Hof" Cuba betrifft kennen sie sich bestens aus,für mich gibt es dort aber weniger "Käufliche" Liebe wie in Wien oder München,geschweige den Vergleich mit der Dom.Rep. oder Jamaika,Mexiko oder Kolumbien.

Der Neue Mensch
50
31.3.2010, 18:20

Karim, dass Sie blind oder mit Scheuklappen durch Kuba laufen, den Eindruck habe ich schon lange. Vielleicht sind Sie auch so einfältig und glauben, das liegt an Ihrer äußerlichen Attraktivität, dass gefühlt jede zweite Frau was von Ihnen will, wenn sie nicht gerade mit Ihrer eigenen unterwegs sind.

karim massoul
14
31.3.2010, 21:12

Scheuklappen haben sie,ansonsten würden sie nicht so über Menschen schreiben.Wenn sie ,leider wohl,nicht die richtige Frau in Cuba oder Kolumbien,Venezuela und Brasilien gefunden haben,mag es wohl ehr mit ihrer "Qualität" zu tun haben.Damit meine ich nicht ihr Aussehen und schon gar nicht ihr Alter.Aber da sie sich ja so wohl in Santiago fühlen,sollten wir uns wirklich einmal sehen.

La Saeta Rubia
31
31.3.2010, 12:11
hurenhaus der USA

Jetzt ist man eben Hurenhaus Europas, wo liegt da der Unterschied?

gistof
10
31.3.2010, 16:23
Die Franzosen

sind eben viel kultiviertere Freier als die Amis.

' Reichsbedenkenträger
18
27.3.2010, 21:02
Das ist alles nur für den Arztbesuch gedacht

den sie sich zu Hause im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht leisten können!

ThonhauserM
00
Welchen Arzt denn?

Jeder Arzt der die Gelegenheit bekommt verschwindet doch sofort aus diesem Sozialistischen Drecksloch.

Was mir gefällt
13
27.3.2010, 20:59
Die bladen Exilkubaner

fürchten dort ihr Gewicht nicht halten zu können und natürlich möchten sie ein bisserl angeben, wie "reich" sie sind...

ThonhauserM
00
10.4.2010, 13:58
Ah! Die Exilkubaner sind blad und die Kubaner nicht?

Wer unter Sozialistischer Knechtschaft leidet, leidet wohl auch unter Hunger.

ThonhauserM
00
Ah! Die Exilkubaner sind blad und die Kubaner nicht?

Wer unter Sozialistischer Knechtschaft leidet, leidet wohl auch unter Hunger.

gladio
14
26.3.2010, 19:39

Sie flüchten eben mit all ihren Habseligkeiten.

Antikapitalismus bis zum Tod!!!
36
26.3.2010, 13:15

irgendwelche Kapitalisten müssen immer irgendeine Freude von Menschen kaputtmachen ... wegen einem einzigen kranken Kapitalistenschädel ist jetzt gefährdet dass die Kubaner nicht nach Hause fliegen dürfen ... krank!!!

VIVA LA KUBA
VIVA LA REVOLUTION

Kampf der Menschenverachtung und dem kapitalistischen Genozid!

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