Zwei weitere Internet-Unternehmen ziehen sich aus China zurück

25. März 2010, 13:03

"Wir wollten nicht als verlängerter Arm der chinesischen Regierung dienen"

Nach dem Rückzug von Google aus China wollen zwei weitere amerikanische Internet-Unternehmen ihre Geschäfte dort einstellen. Dabei handelt es sich um Firmen, die für den Aufbau einer Website Internet-Adressen an Privatleute verkaufen.

Verlängerter Arm

Das Unternehmen Go Daddy Inc. begründete seinen Entschluss am Mittwoch bei einer Anhörung im US-Kongress mit neuen Regeln der chinesischen Behörden, die bei jedem neuen Kunden ein Foto und andere Angaben zur persönlichen Identifizierung verlangen. "Wir wollten nicht als verlängerter Arm der chinesischen Regierung dienen", sagte die Justitiarin von Go Daddy, Christine Jones. Aus dem gleichen Grund stellte Network Solutions bereits im Dezember die Registrierung von Domains in China ein. Google hat in dieser Woche die von den Behörden verlangte Zensur seiner Trefferlisten eingestellt und seine Suchmaschine nach Hongkong verlegt. (APA)

 

celesto
00
31.3.2010, 16:17

darunter leiden die chinesen, nicht wir und die sollen es auch spüren, dass sie endlich was dagegen machen.

b_UT
00
26.3.2010, 09:07

Hoffentlich macht das Chinesische Beispiel nicht Schule bei autoritär angehauchten Staaten. Die schaffen es doch tatsächlich, das I-Net zu kontrollieren und für ihre Zwecke in der Propaganda zu nutzen.

Lukas Chen
00
31.3.2010, 16:23
Die Souveraenitaet Chinas ist im Spiel

China kann nicht seine Souveraenitaet von den Auslaendern diktieren lassen. Wer in China ist, muss chinesisches Gesetz respektieren, sonst koennen sie einfach China verlassen, ob Google oder andere Unternehmen.

sttw
00

Gut so. Im Endeffekt ist es nur schlecht fuer die Chinesen, wenn eines nach dem anderen (westlichen) Unternehmen das Land verlaesst.

Elef
32
25.3.2010, 21:33

Hab gehört die Unternehmen "Wayne" und "Interessiert's" haben sich auch zurückgezogen.

FPÖ==Dumm
 
20
25.3.2010, 22:28

Grün für Inhaltlosen, deinterresierten und sarkastischen Beitrag

zimbo
 
40
25.3.2010, 14:43
Na so ein Pech aber auch.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.