Mobiles Breitband-Internet: Langsam und teuer

25. März 2010, 12:07
  • Bester Anbieter hält bei Downloadgeschwindigkeit gerade einmal 80 Prozent des Werbeversprechens
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    Bester Anbieter hält bei Downloadgeschwindigkeit gerade einmal 80 Prozent des Werbeversprechens

"Meist nur Schmalspur gefunden"

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat zehn aktuelle Breitband-Angebote der Mobilfunker unter die Lupe genommen. „Statt Breitband haben wir meist nur Schmalspur gefunden", so VKI-Chef Franz Floss am Donnerstag vor Journalisten. „Bei keiner einzigen Messung erreichten die mobilen Internetzugänge die in Aussicht gestellte Geschwindigkeit bei Down- und Upload." Gemessen wurde im Raum Wien und Umgebung.

Schelchte Werte für Orange, yesss und tele.ring

Die getesteten Produkte von yesss, T-Mobile und 3 Hutchison (3Data Laptop 5 GB) erreichten im gut ausgebauten Testgebiet in der Stadt durchschnittlich nur ein Drittel der beworbenen Geschwindigkeit. Die schlechtesten Werte erzielen absolut gesehen orange (netbook + Mobiles Internet), yesss (Mobiles Internet Starterpaket) und tele.ring (free WILLI). Als Testsieger entpuppte sich die Mobilkom, deren Angebote mit Geschwindigkeit punkten konnten. 

Klagen gegen Werbesprüche

Floss meint, dass die Netzbetreiber in Sachen Werbung den „Mund viel zu voll nehmen" Die im Test festgestellte „grobe Unterschreitung der ausgelobten Downloadgeschwindigkeiten" bezeichnet er als Ärgernis und kündigt Klagen an. Teuer könne es den Testern zufolge auch werden, wenn der Download unterbrochen wird. "Dann sind oft mehrere Versuche notwendig, um eine Datei herunterladen zu können. In den meisten Fällen fängt der Download dann aber wieder von vorne an", kritisierte Floss. Probleme gebe es auch immer wieder mit den Datenvolumina. Sind diese erschöpft, wird es danach meist sprunghaft teurer.

EU-Verordnung

Was das Surfen im Ausland betrifft, sollte die seit 1. März 2010 gültige neue EU-Roaming-Verordnung vor Horrorrechnungen schützen. Mit 1. Juli 2010 gilt pauschal eine Rechnungsobergrenze von 50 Euro (exkl. Ust.), sind 80 Prozent der Kosten erreicht, bekommt der Kunde eine Warnmeldung. (sum)

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Telering schafft in Wien (1230) max. 1200kB/s anstatt versprochenen 8 MB/s

leider kome ich bei besten Bedungungen max. auf 1,2 MB/s, von den versprochenen 8 MB/s keine Rede

Sehr oft geht es nur mit 40 kB/s !!! , und der Server bricht sogar beim eMailabrufen ab, da zu langsam

Anscheinend nehmen die bei Telering einfach zu viele Kunden und die Sender werden eingespart. Auch scheint der Teleringserver einfach überlastet.

Jetzt wird noch mehr Werbung gemacht ( 9er...) doch kündigen kann ich aufgrund meiner bindung erst in 11 Monaten.

werde ich auch machen, womöglich leiste ich mir ein mobiles Internet der Konkurrenz (Bob) und hoffe, dass es besser ist im A1 Netz

„Anscheinend nehmen die bei Telering einfach zu viele Kunden“

sie nehmen zu viel geld, und machen nichts dafür; so wie alle anderen auch, meiner meinung nach sinds alle gauner. nur meine meinung.

Netztest

Kurzer latextremer Netztest!?.

3 & A1 im eigenen vergleich

mit 3 funktionierts (wenn man nicht anspruchsvoll ist) und dann wieder nicht.
mit A1 eigentlich immer... und das gefühlt rascher...

Orange: Von den angeblich ''lahmen'' 1,8 M/s kann ich nur träumen!

Aber ich wohne ja nur in einer großen Stadt mit 1,7 Mio Einwohnern, da müssen 11 K/s im Schnitt reichen ;0)


Werbung darf eben alles behaupten!

UMTS Viel Umwissenheit

es ist erstaunlich wie wenig technisches Wissen sich durch die Postings zieht.
Fest steht, wenn sie nicht alleine in der UMTS Zelle sind
die Bandbreite um die Hälfte absinkt und so weiter bei jedem weiteren Teilnehmer. Dies natürlich nur bei Daten.
Außerdem hängt die Geschwindigkeit sehr stark vom Kernnetz ab spricht wie performant ist der jeweilige Node-B an das Kernnetz angebunden.Dazu kommt daß wir es mit einem virtuellen Netz zu tun haben und daher auf Grund der Auslastung nicht immer die performantesten Verbindungen priorisiert werden. Da kommt das Netzmanagement des Providers stark ins Spiel. Abhilfe gibt es erst mit LTE da dann neue Node-B`s kommen und damit einen einheitliche IP-Struktur. Kosten,Kosten und nochmals Kosten.

Die maximale Geschwindigkeit ist beim "mobilen Internet" nicht so interessant wie die durschnittliche Performance und Zuverlässigkeit im tatsächlichen mobilen Einsatz. Also praktische Tests wie: Wieviel Prozent einer Zugfahrt zwischen Innsbruck und Wien habe ich tatsächlich eine brauchbare Verbindung (bei tele.ring in meinem Fall gefühlte 5%).

Hypatia

Interessantes soziales Phänomen: war es in den 70-ern der gebrauchte BMW, ist es nunmehr das internetfähige iPhone: perfekter Penisersatz! Zusatz: "Ich bin schneller als Du!" - "Immer!" - "Garantiert!"

Schneller vielleicht nicht, aber dünner!

Speedtests von Anwendern: http://www.umtslink.at/3g-forum/... keitstest/ Infos zum entsperren von Modems: http://www.gsmfreeboard.com

dass...

...A1 hier die Nase vorn hat, war für mich persönlich klar.
Daß aber orange dermaßen weit hinten liegt, nicht. Dort, wo UMTS verfügbar ist, komm ich mit meinem HSDPA Handy teils auf gut 300kB/s download!

ich habe mit orange auch keine probleme. mit dem huawei e220 fast immer zwischen 2,5 und 3,5 mbit/s übertragungsrate.

der test vom vki ist einfach nur lächerlich. der test sollte eigentlich nur sagen dass kein mobiles internet hält was es verspricht und nicht netze vergleichen. für einen vergleich sind die testbedingungen zu unterschiedlich.

keine Überraschung,

das Testergebnis, keiner der Anbieter kann mit der mobilkom mithalten was mobiles Breitband angeht.

300 kbps sind 1,5 Mbit. Das wäre mir in einem Ballungsgebiet zu wenig, wenn mir doch laufend 7 Mbit versprochen werden.

Die entscheidende Frage ist

in welchem Netzwerk stand der Server, den man für den Benchmark genommen hat.

Wenn das ein Server der von der Telekom A gehostet wird war, dann erklärt es das Ergebnis.

Im eigenen Netzwerk wird der Benchmark immer besser ausfallen.

Alle Mobilkom APN zeigen ins selbe Netzwerk und geben Zugang auf den selben Backbone.

Ist in etwa so, als würde ich im eigenen LAN messen und die Werte mit jemandem vergleichen der übers Internet einen Server von mir ansteuert und dann stolz präsentieren, dass ich einen Gigabit schneller bin ...

So ein Benchmark hätte nur dann Aussage, wenn ein neutraler Server herangezogen wird und alle Betreiber über die selben Carrier fahren ... dann weiss man was das jeweilige Netz hergibt ... aber so ...

Dass T-Mobile vor Orange liegt glaub ich nicht. Ich bin leider vor einem halben Jahr zu T-Mobile gewechselt. Nach den Erfahrungen kann ich nur sagen - Orange war mir um einiges Lieber, schnief!

Der Eindruck

kann aber auch vom "Schnief" entstehen, schon mal darüber nachgedacht ... soll ein Witz sein ...

Beispiel: Nachbar hat ein iPhone von Orange, ich von T-Mobile ... wir gehen gemeinsam Essen mit der Fam, führen beide Speedtest aus, und ich überbiete ihn um das 10fache.
Wir arbeiten beide in Wien, haben den selben Heimweg (Bahn) -> Speedtest und schon wieder hat T-mobile mehr als das 5fache drauf und so geht das die ganze Strecke entlang (43km).
Wir fahren in die Therme, Burgenland ... und wieder, mein iPhone hat mehr Speed.

Er hats dann einschicken lassen, weil er das nicht glauben wolllte ... kam zurück .. und tja, das Gerät funktioniert einwandfrei ...

Übrigend, seine Frau hat jetzt eins von T-Mobile ...


Und: Haben sich die Familien gefreut, dass die beiden Herren der Schöpfung beim gemeinsamen Essen mit dem Mäusekino herumgespielt haben?

:))

Kommt auch ein bisserl aufs Modell an. Das 3GS hat meines Wissens nach auch die etwas schnellere Datenanbindung. HSDPA mit 7,2Mb/sek beim 3GS statt 3,6Mb/s vom 3G.

Aber klar, dass auch das Netz mitspielt.

Sie sind aber ein Speediger!

Kanns sein, Ihr iPhone hat einen zusätzlichen Testosteron-Booster eingebaut? (War nur ein Scherz, aber ein speediger, nicht wahr?)

Orange und A1

Kein Vergleich! Während ich mit Orange praktisch immer Probleme habe, geht A1 am mit HSDPA sogar in manchen (größeren) Alpentälern.

Orange scheinen die massenhaften iPhone Verkäufe auf den Kopf zu fallen. Ist irgendwie auch naheliegend. Ein Smartphone ist schneller verkauft, als ein Netz aufgerüstet.

besteht nicht ganz österreich hauptsächlich aus "manchen (größeren) Alpentälern" - es sei denn man ist l.trenker?

was hat das eine mit dem anderen zu tun?
A1 läuft doch eh das Wasser im Mund zusammen wenn es an das I-Phone und das eigene Portfolio denkt.
- Wohl selber das I-Phone bei Orange abgestaubt, oder? :) aber schimpfen, buh

bei gesamtkosten von über 700 euro für das iphone
bei orange kann man nicht von "abstauben" sprechen. abgesehen davon kann man auch ohne
iphone wirtschaftlich erfolgreich sein. mfg

Ich habe im Jahresschnitt bei Orange 11 K/s!!!

Häufig Unterbrechungen, auch in der Nacht, je nach Witterung!

Irgendwelche Mbits/s hatte ich noch nicht einmal in der Innenstadt.

Ich verwende mein Handy (Nokia E90) als Modem für den Laptop: einmal hatte ich sensationelle 300 K/s! Das würde mir konstant schon genügen! Ab 80 K/s wird's brauchbar!
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