Deutschland

Sex-Steuer soll leere Gemeinde-Kassen füllen

25. März 2010 11:26

Neu ist die Idee nicht, leere Kassen brachten nun nach Köln auch andere Gemeinden auf die Idee, das horizontale Gewerbe zu Besteuern

Köln hat sie schon seit 2004, im vergangenen Jahr nahm die Stadt damit nach eigenen Angaben 800.000 Euro ein: Eine Sex-Steuer. Leere Kassen brachten nun nach Berichten deutscher Regionalzeitungen auch andere Gemeinden auf die Idee, das horizontale Gewerbe zu Besteuern. Demnach planen die nordrhein-westfälischen Städte Oberhausen, Dorsten, Gladbeck, Essen, Duisburg, Dortmund und Sprockhövel die Erhebung einer Sex-Steuer durch das zuständige Innenministerium genehmigen zu lassen.

Dem Bericht zufolge scheinen die Aussichten auf Erfolg sehr hoch, berichten die Zeitungen. In Zukunft sollen also Prostituierte und Clubbesitzer stärker zur Kasse gebeten werden. Die Stadt Köln hebt eine Sex-Steuer zwar schon seit sechs Jahren ein, eine Genehmigung des NRW-Innenministeriums hat man aber noch nicht, will dies aber nachholen. Dass das nicht immer einwandfrei funktionierte, beweist der Fall Gelsenkirchen: Erotik-Unternehmer hatten erfolgreich gegen die Stadt geklagt - die Einhebung der Steuer wurde untersagt.

Skeptisch zeigt sich jedenfalls die FDP, ein "Weg zur Sanierung der kommunalen Finanzen" sei die Sex-Steuer sicher nicht, wird der Fraktionschef Nordrhein-Westfalens, Gerhard Papke, zitiert. "Ich habe meine Zweifel, ob eine Kommune ihrem Image einen Gefallen tut, wenn sie womöglich bundesweit mit einem solchen Thema in Verbindung gebracht wird", sagt Papke. (red)

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Posting 1 bis 25 von 26
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hellfast
29.03.2010 01:27
NEEEEEEEEEIIIIIIIN!!!!!

wer hat bambi geschwängert ???
25.03.2010 22:46
gemeinden steigen in prostitution ein

wie geil ist das denn....

Ich bin der Meinung...
25.03.2010 22:37
Na werden wenigstens Hartz IV Empfänger

von dieser Steuer befreit? Oder zahlt einen Teil der Kosten gar das Arbeitsamt?

Denn GRUND-Bedürfnisse sind ja bekanntlich unabhängig vom Einkommen vorhanden.....

hans wurst
 
28.03.2010 19:51

Wieso? Mein Brot und meine Milch muss ich mir auch erarbeiten. Oder verteilt das jemand kostenlos?
Und Handwagerl fahren kostet a nix

MiNeum71
 
25.03.2010 18:35


Frauen mit dem wahrscheinlich ehrlichsten Beruf der Welt gesellschaftlich und rechtlich mies zu behandeln, um dann von ihnen dennoch Steuerleistungen zu verlangen, ist einfach das Letzte.

..|..
25.03.2010 17:19
Noch nie war Steuerhinterziehung

so angenehm!

no ja
25.03.2010 16:43
und damit die steuereinnahmen steigen

wird die kommune auch für den besten sex in der stadt werben....

Seria
25.03.2010 16:16

man feiert Gay u Lesben Feste, aber Prostitution ist tabu? kann doch nicht sein.
Es ist ein Beruf. Arbeiter sind anzumelden, zu versichern und sollen selbstverständlich Einkommensteuer zahlen

her wig
25.03.2010 16:13
Oh Mann!

Erst die Wirtschaftskrise, und dann das auch noch.

Ava Tar
25.03.2010 13:27
Kleinhirn
25.03.2010 13:24

Steueren zahlen aber keine Krankenversicherung und Pensionsanspruch dadurch zu bekommen, ist ehrlich das letzte.

Anstatt endlich eine sichere und soziale Rechtslage für Angestellte im horizontale Gewerbe zu machen, knallt man Ihnen lieber eine Steuer drauf.

TopperHaarli
26.03.2010 15:30

Soweit ich das verstehe wird diese Steuer von denen getragen, die diese Dienstleistung in Anspruch nehmen ... ist also eine reine "Verbrauchersteuer".

Nachtsonne
25.03.2010 13:59

in deutschland ist angestelltenverhältnis bereits möglich.

Nachtsonne
25.03.2010 13:51

wenn eine prostituierte in österreich eine versicherung bei der sva zahlt bekommt dann keine versicherungsleistung?

steuer ist eine belastung ohne gegenleistungsanspruch.

für versicherungen werden versicherungsbeiträge bzw. -prämien eingehoben.

natoll
25.03.2010 13:40

naja, mit dem was die schwarz einnehmen wird sich doch wohl eine private KV und a bisserl pension ausgehen.

Nachtsonne
25.03.2010 14:04
Geldwäsche

Und Geld rein Geld raus und weg.

Vseckojedno von Jednovsek
25.03.2010 13:20
Lohnenswerter Vorschlag

In Ö sollte man das von einer fact finding mission unter der Leitung von Hilmar Hump-Dump prüfen lassen.

Lexibald
25.03.2010 15:31
Oder von

Schoitl und Gneisser, aber der lebt ja leider nimma.

Silvio Lackner
25.03.2010 12:55
Sexsteuer für Ehepaare fehlt auch noch: monatliche Sexabgabe.

Bitte gewissenhaft ankreuzen: wie oft hatten Sie letztes Monat Sex? - "Herbert!!! Woher ist dein 9. Mal????!!!!"

Kapitalismus Luege
25.03.2010 13:26

mit der Finanzbeamtin, war eine Naturalabgabe!

Entropix
25.03.2010 12:50
und Steuerhinterzieher

gehen ins Gebüsch ;-)

Shadow
25.03.2010 11:59
jahrezehntelange bigotterie und doppelmoral

aber wenn das geld ausgeht langt man gerne zu.

Michail Bakunin
 
25.03.2010 12:56

...Steuern zahlen dürfen`s zwar, aber Rechte werden den Sexarbeiterinnen immer noch verwehrt. Das ist tatsächlich Bigotterie vom Feinsten.

http://www.lustaufrechte.at/rechte.htm

Nachtsonne
25.03.2010 13:38

Österreichische Rechtslage.
In Deutschland ist anders.

Bei Anerkennung als Angestelltenverhältnis kommt Arbeitssbewilligung für Ausländer in Frage.
Geregelte Dienstzeiten, Haftung, Gewährleistung, Urlaub.

dieter van teese
25.03.2010 13:30

Kann das dämliche Wort "Sexarbeiterin" nicht endlich mal verschwinden?

Was bitte ist gegen die Bezeichnung "Prostituierte" einzuwenden?

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