Ärzte ohne Grenzen: Zwei verschwundene Helfer in Bagdad aufgetaucht

11. April 2003, 18:47
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Franzose und Sudanese wieder frei - Österreicher wohlauf

Paris - Zwei vermisste Mitglieder der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (Medecins Sans Frontieres, MSF) sind heute, Freitag, in Bagdad wieder aufgetaucht. Laut der Hilfsorganisation haben sich der 43-jährige Franzose Francois Calas und der 31-jährige Sudanese Ibrahim Younis via Telefon gemeldet. Sie sollen seit 2. April von den irakischen Behörden festgehalten worden sein.

Die Mediziner waren bereits mehrere Wochen lang in Bagdad im Einsatz. Tätig waren sie am El-Kindi-Hospital im Nordosten der irakischen Hauptstadt. Laut MSF wollen die beiden rasch zu ihren Kollegen stoßen und ihre Arbeit fortsetzen. Der österreichische Anästhesist Peter Grohr, ein gebürtiger Kärntner, ist wohlauf. (APA)

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