Wenn Autos und Ampeln kommunizieren

28. März 2010, 18:00
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    foto: siemens

    Wenn die Motor-Start-Stopp-Automatik von BMW die Schaltzeiten der Ampel kennt, kann Treibstoffverbrauch noch weiter gesenkt werden.

Mit einer besseren Vernetzung von Autos miteinander und mit Ampelanlagen oder Hinweisschildern soll der Straßenverkehr effizienter werden

Der Austausch von Daten über Verkehrsdichte, Straßenzustand oder Ampelschaltzeiten macht den Verkehr flüssiger und sicherer. Für das optimale Energiemanagement von Elektroautos sind diese Informationen besonders wichtig. Bei der Car2X-Kommunikation verständigen sich Fahrzeuge entweder mit anderen Fahrzeugen oder mit der Verkehrsinfrastruktur. Eine neue, auf WLAN basierende Funktechnologie macht das möglich. Im Rahmen einer Konferenz in Palm Desert im US-Staat Kalifornien haben Siemens und das BMW Group Technology Office Palo Alto ein System vorgestellt, das Daten zwischen Ampel und Fahrzeug übermittelt, um die Motor-Start-Stopp-Automatik zu optimieren und bei der Ampelanfahrt die Bremsenergierückgewinnung ideal anzusteuern.

Frühe Warnung

In heutigen Fahrzeugen sammeln Sensoren ständig Informationen - zum Beispiel über die Geschwindigkeit, die Umgebung oder den vorausfahrenden Verkehr. Vernetzt man die Autos, können sie einander vor Glatteis, Staus oder ähnlichen Situationen warnen. Auch die Energieeffizienz verbessert sich: Wenn die Motor-Start-Stopp-Automatik von BMW EfficientDynamics die Ampelschaltzeiten kennt, kann der Treibstoffverbrauch noch weiter gesenkt werden. Bisher stellt die Funktion den Motor eigenständig ab, sobald das Auto steht und der Fahrer auskuppelt. Sie startet wieder, wenn die Kupplung gedrückt wird. Liegen zwischen Stopp und Start nur wenige Sekunden, ist es aber besser, den Motor laufen zu lassen. Mit der Car2X-Kommunikation werden Autos außerdem zu mobilen Sensoren für Verkehrsleitsysteme, weil sie aktuelle Daten über die Verkehrslage liefern.

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Erleuchtender
00
31.3.2010, 13:34
Heureka, Volke hat es gefunden. Vor vielen Jahren propagierte der Mann die Vernetzung des Verkehrs!

Ein wesentlicher Schritt gegen Unfälle jeder Art. Dazu mußte erst (seinerzeit war das ein stärkeres Kriterium) der Massentraffik in den Griff kommen.

Flugs setzt der sich hin und codiert ein System 1 zu 1000!

Wer es nicht glaubt - bekommt es bald zu kaufen. Damit kann ein Crashmonitor die Versicherung im Preis drücke, weil alles protokolliert wird und keine Schuldfrage zu Streit führt.

Gruß an Volke - dem Creativling;-)

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