Open-Source-Browser: Chrome oder Firefox?

24. März 2010, 11:33
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Welche Argumente sprechen für die beliebten Webbrowser und, was man noch beachten sollte

Mit der zunehmenden Popularität der Open-Source-Webbrowser stellen sich immer mehr User die Frage, auf welchen Browser sie wechseln sollen. Insbesondere Mozillas Firefox und Google Chrome stehen hier im Mittelpunkt des Interesses. Der Techblog Lifehacker hat diese Frage für Windows- und Mac-Nutzer beantwortet.

Windows: Chrome oder Firefox?

Unter Windows verzeichnen beide Browser die größte Beliebtheit. Für Firefox spricht die breit gewachsene Entwicklergemeinde, welche die Nutzer mit unzähligen Erweiterungen für den Browser beliefert. Vom gewöhnlichen Wörterbuch bis zu ausgefalleneren Anwendungen findet man in den Bibliotheken Mozillas alles nur Erdenkliche. Eine Entwicklung, die sich mittlerweile aber auch auf Googles Browser abgefärbt hat und obgleich das Angebot noch nicht so reichhaltig ist, findet man die meist genutzten Erweiterungen bereits auch unter Chrome vor.

Chrome zeichnet sich insbesondere durch die Surf-Geschwindigkeit und den raschen Seitenaufbau aus. Wenngleich nicht jede Zehntelsekunde für den Alltagsgebrauch entscheidend ist, weist Chrome auch rund um das Internet-Surfen eine bessere Performance auf. So muss etwa beim Updaten und nach der Installation Chrome nicht neugestartet werden. Die meisten Beschwerden der Firefox-Nutzer betreffen allerdings immer wiederkehrende Verzögerungen. So kann Firefox bei der Installation von Plug-ins schon mal den Arbeitsspeicher auslasten und den gesamten Betrieb verlangsamen.

Mac: Chrome oder Firefox?

Unter Mac treffen die meisten der eben genannten Argumente ebenfalls zu. Auch unter Mac ist Chorme schneller und Firefox vielseitiger. Allerdings bleibt hier laut Lifehacker die uneingeschränkte Empfehlung für Chrome aus. Die noch recht junge Mac-Fassung weise noch zahlreiche Fehler auf. So kann es vorkommen, dass der Browser plötzlich nicht mehr reagiert oder manche Tabs sich nicht mehr anwählen lassen. Für den ununterbrochenen Gebrauch ist es noch zu früh, wenngleich Chrome auch unter Mac sehr vielversprechend ist und rasch Boden gut macht.

Wer sich nicht sicher ist, ob er mehr von der Erweiterungsvielfalt des Firefox oder der reinen Arbeitsgeschwindigkeit Google Chromes profitiert, sei in jedem Fall beruhigt, umsteigen und zurück-switchen kann man immer noch.

(zw)

  • Chrome oder Firefox: Welchen Browser bevorzugen Sie?

    Chrome oder Firefox: Welchen Browser bevorzugen Sie?

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