Motivationsspritzen gehen oft ins Leere

24. März 2010, 10:10
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Führungskräfte und Mitarbeiter haben unterschiedliche Vorstellungen von Anreizsystemen - Beim Geld herrscht Einigkeit

Österreichs Chefs motivieren ihre Mitarbeiter oft falsch. Während ein Drittel der Entscheider ihre Untergebenen mit Anreizsystemen, wie zum Beispiel Geld oder Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens, zu Höchstleistungen im Job anspornen wollen, sehen sich knapp die Hälfte der Befragten durch Ausblick auf Aus- und Weiterbildung am besten animiert. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Portals karriere.at

Die Mitarbeiter wünschen sich zu 43 Prozent Forderung und Förderung. Für das von Chefs präferierte Anreizsystem begeistern sich lediglich 13 Prozent. Einigkeit herrscht nur in punkto Geld: damit locken 35 Prozent der Chefs gerne, und 25 Prozent der Mitarbeiter lassen sich damit gerne überzeugen.

Auszeichnungen wie "Mitarbeiter des Monats" sind auf beiden Seiten wenig erwünscht. Jeweils nur knapp zehn Prozent lassen sich damit motivieren. (red/APA)

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    Motivationsspritzen der Chefs verfehlen oft das Ziel.

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