"Urlaubs-Euro" in Ungarn, Kroatien und Türkei am wertvollsten

23. März 2010, 18:28
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Ungarn, Kroatien und die Türkei bieten sich für Sparefrohs weiter als Urlaubsländer an: Dort ist der Euro jeweils um rund ein Drittel "mehr Wert" als in Österreich. Allerdings ist der Preisvorteil im Vergleich zu 2009 spürbar geschrumpft, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Untersuchung der Bank Austria. Denn im Frühjahr 2009 hatten viele Länder aufgrund der Weltwirtschaftskrise ihre Währungen abgewertet.

So konnte man vor Ostern 2009 in Ungarn um 100 Euro Waren kaufen, die daheim 165 Euro gekostet hätten - heuer entspricht der Mehrwert nur mehr 135 Euro. In der Türkei fiel der Gegenwert von 100 "Urlaubs-Euro" von 155 Euro auf 134 Euro, in Kroatien blieb der Gegenwert mit 132 Euro (135 Euro) nahezu unverändert.

Auch Großbritannien und USA "günstig"

Deutlich mehr als in Österreich kann man für sein Geld auch in Großbritannien und den USA, wie auch in den Euro-Ländern Slowenien, Portugal, Spanien um dem krisengeschüttelten Griechenland kaufen. In Deutschland, Frankreich und Italien sowie Kanada liegt das allgemeine Preisniveau auf gleicher Höhe wie in Österreich - die Schweiz ist um ein Fünftel teurer.

Der Euro ist im Fußball-WM-Land Südafrika um etwa 37 Prozent weniger Wert als im März 2009. Das sei einerseits auf eine deutliche Aufwertung des Rand, andererseits auf "die weiterhin sehr hohe Preissteigerung" zurückzuführen, so Bank Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer in seiner Analyse.

Alle Preisvergleiche beziehen sich auf Durchschnittspreise. Einzelne Produkte, insbesondere in Touristengebieten, können davon deutlich abweichen, erinnert Bruckbauer. (APA)

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    Mehr als in Österreich bekommt man für den Euro auch in Griechenland.

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