Fast 20.000 rechtsextreme Straftaten 2009

23. März 2010 11:24

Bisher die höchsten Werte seit 2001 - Knapp 10.000 kamen von links

Berlin - Bei den politisch motivierten Straftaten und bei solchen Gewalttaten ist 2009 in Deutschland ein Höchststand erreicht worden. Insgesamt wurden nach offiziellen Angaben 33.917 politisch motivierte Straftaten und 3.044 Gewalttaten registriert. Wie das Innenministerium am Dienstag in Berlin berichtete, sind dies bisher die höchsten Werte seit 2001, als diese Statistik begonnen wurde. Rechtsextreme Gewalt habe dabei einen Toten gefordert.

Innenminister Thomas de Maizière betonte, die gemeldeten Zahlen seien "alles andere als erfreulich". Nachdem es schon 2008 mehr politisch motivierte Gewalt gegeben habe, hätten sich die Zahlen 2009 noch einmal erhöht. Der Innenminister appellierte unter Hinweis auf Brandstiftungen durch Gewalttäter aus der linken Szene an alle Bürger vor allem in ihrem unmittelbaren Umfeld gewaltbereiten Aktionen energisch entgegenzutreten. Sie sollten Gewalt grundsätzlich nicht akzeptieren. "Nur so kann dieses Problem langfristig gelöst werden", erklärte de Maizière.

Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 19.468 Straftaten, die dem rechten Spektrum zugeordnet wurden. Dies ist ein leichter Rückgang um rund 4,7 Prozent. Die 9.375 Straftaten, die dem linken Spektrum zugeordnet wurden, bedeuten einen Anstieg um knapp 40 Prozent.

Nach den Angaben des Innenministeriums erhöhten sich die politisch motivierten Straftaten gegenüber 2008 um etwa 6,7 Prozent, die der politisch motivierten Gewalttaten um circa 20,4 Prozent. (APA)

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Mostbluzza
24.03.2010 11:07
preisfrage: wirds mehr oder weniger?

Der Vorsitzende Kurt Lauk sagte am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin", erstmals könne die eine Hälfte der Bevölkerung die andere nicht mehr ernähren. 215 Mrd. Euro Sozialausgaben stünden 212 Mrd. Euro Steuereinnahmen gegenüber. "Die Steuereinnahmen des Bundes reichen nicht mehr aus, um die Transferleistungen und die Zinsen zu finanzieren."
www.ftd.de

skipper2002
23.03.2010 19:16
hab gerade nachrichten auf rtl gesehen

dort wurde auch über die zunahme der linken straftaten berichtet.

Gerhard Appelt
 
24.03.2010 13:06

@skipper2oo2

Sie müssen zwischen Straftaten und Gewalttaten unterscheiden. Lt. Stuttgarter Zeitung von Heute ist vor allem der Anstieg der Gewaltdelikte bekennender Linker mit plus 39 % markant, wobei bei rechter Gewalt ein deutlicher Rückgang verzeichnet wird. Zitat " Außerdem wurden mehr Linke als Rechtsradikale wegen Körperverletzung aktenkundig.
Allerdings werden weit aus mehr Straftaten von Rechtradikalen begangen. Dabei muss man wissen, dass Straftaten auch Hakenkreuzschmiererreien sind, die seit Jan. 2009 ungeprüft der rechten Szene zugeordnet werden, egal wer sie auch immer unter welchen Motiven hingeschmiert hat. Einen äquivalenten Straftatbestand (Hammer u. Sichel) für Linke gibt es nicht. Auf dieser Seite ist alles erlaubt

Mostbluzza
24.03.2010 11:19
da sind sie hier falsch ...

Mehr Prävention, härtere Verfolgung: Deutschland hat sich nach Auffassung von Thomas de Maizière einseitig auf die Bekämpfung des Rechtsextremismus konzentriert. Die Gewalt von links sei unterschätzt worden, sagt der Innenminister - und will vor allem gegen Autobrandstiftungen vorgehen.

http://www.spiegel.de/politik/d... 36,00.html

ein rechter ? todesfall: russlanddeutscher tötet ägypterin im gerichtssaal (?)
körperverletzungen: 1:0 für die linken
polizistenverletztung: 2:0 für die linken
rechte straftaten (fremdenfeindlich): 2477, minus 16%
rechte gewalttaten: 366 (!)
"Offensichtlich sind vor allem in großen Städten Schutzräume linksextremer Gewalt entstanden. Dort gibt es Milieus,die linken Gewalttätern mit Toleranz..

Der Zwersch
24.03.2010 22:25

de Maizière hat nur eines im Auge. Den Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen.

Desweiteren sind für derartige Berichte nicht das Innenministerium zuständig, sondern der Verfassungsschutz und die brauchen noch ein wenig...zu lange zumindest für diese Wahl und wahrscheinlich würden deren Zahlen irgendwie etwas anders aussehn.

Richard III
23.03.2010 19:05
hm- und vor allem dachten wir ja immer, Deutschland sei politisch so korrekt (weil ja dort "ein Strache nicht möglich" ist)

Schon interessant. Immer wieder kann man in Profil, Falter, Standard etc. nachlesen, dass die "politische Kultur" in D ja so viel "besser" als in Ö ist - denn in D gibt es ja tatsächlich keine Rechts-Mitte- Mehrheit und die FPÖ ist ja viel "rechter" als die FDP.....
Wie man sieht, auch das nur ein Gerücht der politisch Korrekten. Wahr ist, dass in D die Parteien der Mitte seit den 90er Jahren einen pragmatischen Weg, der Kritik an Migration, Asylwerbern etc. zulässt, sich aber auch klar von Rechtsextremismus distanziert, eingeschlagen haben.
Dass es in D im Gegensatz zu Ö ein veritables Problem mit rechter Gewalt (und zwar echter Gewalt, nicht nur verbaler) ist eine traurige Tatsache, der CDU/CSU/SPD offenbar noch Herr werden müssen.

Gerhard Appelt
 
24.03.2010 13:11

@Richard III

tut mir Leid königliche Hoheit ! Sie haben keine Ahnung ! Lesen Sie meinen Kommentar zu Skipper, dann können Sie sich schlau machen. Und wenn Sie mir nicht glauben, dann kaufen Sie die Stuttgarter Zeitung von Heute und lesen die Titelgeschichte auf der ersten und den Kommentar auf der dritten Seite.
Und nicht vergessen, die Augenklappe auf dem linken Auge schleunigst abnehmen, sonst wird das nichts.
Die Stuttgarter Zeitung ist ja ein rechtsradikales Schmierblatt, gelle Hoheit ??

Judex
23.03.2010 15:05

warum nur wird nicht darüber berichtet, dass es erstmals mehr Körperverletzungen durch Täter aus dem linken als aus dem rechten Spektrum in Deutschland gibt?

http://www.spiegel.de/politik/d... 36,00.html

Hellebarn
23.03.2010 17:36

gewalt ist generell abzulehnen, aber darf man nicht vergessen, dass die angriffe der linken, die sich hauptsächlich gegen polizisten richten, meist harmloser ausfallen als angriffe von rechtsextremen, die sich wie eine horde verrücktgewordener auf ein paar einzelne inder etc stürzen!

Mostbluzza
24.03.2010 11:23
wovon träumen sie ...

die wenigen fälle, wo einzelne personen (z.b der äthiopier vor einiger zeit) mit migrationshintergrund verletzt wurden, stellten sich im nachhinein etwas anders dar und die "täter" wurden nicht verurteilt bzw. waren die "opfer" selber schwer vorbestraft.

in den meisten fällen wo gewalt vorherrscht, treffen gangs, banden usw aufeinander. verwechseln sie nicht brutale einzelattacken, die in den medien verbreitet sind (u-bahnen, strassenbahn, von kameras oft gefilmt) mit diesen fällen.
bei den fällen sind ausländer meist die täter ...

Judex
24.03.2010 09:29

also ist nach Ihnen ein Angriff auf einen Polizisten harmloser als auf einen Inder. Seltsames Werteempfinden muss ich sagen.

Hellebarn
24.03.2010 10:10
LESEN!!!

ich habe geschrieben, dass die angriffe MEIST HARMLOSER AUSFALLEN und nicht, dass die angriffe selbst harmlos sind; weiters habe ich am anfang schon geschrieben, dass gewalt abzulehnen ist. lesen, lesen, lesen!!!

Ava Tar
23.03.2010 15:55

Weil diese "Körperverletzungen" nicht ernst zu nehmen sind
Zitat:
"Vor allem Polizisten seien das Ziel linker Gewaltausbrüche gewesen."

cwebb
23.03.2010 18:52

Posting schon gemeldet. Blöder gehts ja wohl wirklich nicht.

SonicTheHedgehog
23.03.2010 17:03

sind Körperverletzungen aus der linken szene weniger schmerzhaft?

1 Wolfgang 1
23.03.2010 16:47
Was

ist daran nicht ernst zu nehmen? Sind Polizisten nix wert?

gladio
23.03.2010 18:04

Polizisten tragen in der Regel auf Demonstrationen Schutzkleidung und haben eine spezielle Ausbildung. Im übrigen werden auch nicht wenige Demonstranten durch Polizisten verletzt.

Mostbluzza
24.03.2010 11:26
man kann sich ja alles einreden,

nur mit der realität kommts nicht hin.

in vielen dt. städten gibt es stadtviertel wo sich die polizei nur in hundertschaft reintraut. es gibt gezielte überfälle, gestellte fallen (fingierte notrufe) und angriffe auf polizeiwagen (mit molotovcocktails usw), wachstuben usw. ausnahmslos von linken.



gladio
24.03.2010 15:15
"in vielen dt. städten gibt es stadtviertel wo sich die polizei nur in hundertschaft reintraut"

Aha. Haben Sie dafür zufällig ein Beispiel?

Litschi Monster
23.03.2010 17:31

Das wahrscheinlich auch, aber vor allem lügen sie, wenn sie in dem Moment wo sie den Mund aufmachen. Motto: Habe mir den kleinen Zeh verstaucht, wie ich dem Ne.. ins Gesicht getreten habe.

cwebb
23.03.2010 15:28

In Österreich wohl nicht viel anders: "Vor allem Polizisten seien das Ziel linker Gewaltausbrüche gewesen."

Busson2
23.03.2010 14:28

Angenommen, jeder Rechtsextreme in Deutschland begeht ein Gesinnungsverbrechen pro Jahr.

Dann wären dies bei rd. 80 Mio. Einwohnern 0,03% der Bevölkerung.

In der Annahme, dass es ebensoviele linksextreme Taten gab - warum sollten die "anderen" extremisten nichts tun und damit ihren Extremismusanspruch verlieren - kämen wir auf 0,06% Extremisten in Deutschland.

Was natürlich keine Rechtfertigung ist. Ich bin ja nicht dumm.

ichFrieder
23.03.2010 11:43

Und was wird dagegen unternommen ?

shakeme
23.03.2010 12:29

Es wird verhindert das darüber berichtet wird.

King Awesome
23.03.2010 12:01

Der Feyman hat den Rechnungshofbericht gelesen und beschlossen nichts zu tun.

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